Radwege in den Linzer Süden attraktivieren

L 4 · Fraktionsantrag · 12. Sitzung

Berichterstatter:

Ergebnis:angenommen

Zusammenfassung

KI Generiert

Beschlossen wurde die kurzfristige Attraktivierung der Fahrradrouten von der Innenstadt Richtung Pichling und Ebelsberg. Im Mittelpunkt stehen bessere Bedingungen für Pendlerinnen und Pendler sowie eine durchgängige, klar beschilderte und verkehrlich optimierte Verbindung in den Linzer Süden. Besonders die Route über die Stahlstraße/St. Peter soll gemeinsam mit ansässigen Unternehmen verbessert werden. Genannt werden Maßnahmen an Verkehrsanlagen und Beschilderung, um Engstellen, unklare Wegführungen und andere Hindernisse zu verringern. Die Kosten sollen durch Umschichtungen im Budget oder in künftigen Voranschlägen bedeckt werden.

Schlagwörter (10):radwegefahrradinfrastrukturlinzer südenpendlerverkehrverkehrsplanungbeschilderungstahlstraßeebelsbergpichlingmobilität
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und führt aus: „Vielen Dank! Sehr geehrte Damen und Herren, um den Linzer Süden geht es auch in diesem Antrag. Genauer gesagt um den Weg in den Linzer Süden bzw. vom Linzer Süden ins Zentrum und in den Norden. Die sogenannte Anbindung des Linzer Südens diskutieren wir ja schon seit längerer Zeit auf verschiedenen Ebenen. In diesem Zusammenhang sind sich glaube ich, viele einig, dass dabei gerade der Ausbau des öffentlichen Verkehrs die größte Hebelwirkung hat. Wir wissen aber auch, dass wir hier Abhängigkeiten haben und wir die Ausbaugeschwindigkeit als Stadt, nicht alleine in der Hand haben. Dazu kommt, wie wir wissen, die bevorstehende Sperre des Mona-Lisa-Tunnels, die uns vor besondere Herausforderungen stellt und deren negative Auswirkungen wir mit einem Maßnahmenbündel abschwächen müssen. Der Verkehrsreferent, Herr Vizebürgermeister Hajart, hat so ein Paket schon vorgestellt – das wir natürlich inhaltlich auch unterstützen. Mit diesem Antrag möchten wir dieses Paket erweitern und verstärken. Da geht es nämlich um die Radhauptrouten vom Zentrum nach Ebelsberg und Pichling die eine wesentliche Rolle spielen und eine Achse darstellen, die hoffentlich im zukünftigen Radverkehrskonzept eine wichtige Rolle spielt, nämlich in Form von Radschnellwegen. Wir sind aber jetzt im Gegensatz zu einer Konzeption für die Zukunft gefordert, auch kurzfristige Maßnahmen umzusetzen und haben uns dabei die Radrouten in den Linzer Süden angesehen. Da gibt es zum einen die Route über die Wiener Straße, die ganz gut genutzt wird. Es gibt aber auch die Route über die Stahlstraße, die von der Streckenlänge her eine sehr gute Route ist. Es fehlt allerdings an einigen Dingen, wie z. B. dass die Radweginfrastruktur nicht durchgängig ist, dass es Querungen gibt, die Probleme darstellen, dass man Engstellen hat und es Unklarheiten bei der Wegführung gibt. Wir sind überzeugt, dass das alles Dinge sind, die man kurzfristig angehen könnte und in Form von Verbesserungen der Infrastruktur umsetzen könnte und dass die auch in den eigenen Zuständigkeitsbereich fallen. Es wird sicher auch Teile geben, wo man mit ansässigen Unternehmen wird reden müssen, um Verbesserungen zu erzielen, aber ich glaube, dass man eigenständig einiges umsetzen kann. Daher ersuchen wir dich, Herr Verkehrsreferent, dass du hier noch Maßnahmen in Umsetzung bringst, die das Pendeln vom und in den Linzer Süden mit dem Rad erleichtern und dass wir damit gleichzeitig sozusagen eine Vorarbeit für eine zukünftige schnellere Verbindung und für eine Verkehrswende in Linz leisten. Der Gemeinderat beschließe: ‚Der für Mobilität und Verkehr zuständige Referent wird ersucht, die Verkehrsplanung zu beauftragen, die Fahrradrouten von der Innenstadt Richtung Pichling und Ebelsberg mit kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen zu attraktivieren, um eine geeignete Infrastruktur, insbesondere für Pendler*innen, zu schaffen. Vor allem die Route über die Stahlstraße/St. Peter soll - auch in Zusammenarbeit mit ansässigen Unternehmen - durch Optimierung der Verkehrsanlagen und der Beschilderung verbessert werden, um den Menschen dadurch eine attraktivere Strecke in den Linzer Süden anbieten zu können.‘ Die Bedeckung eventuell anfallender Kosten soll durch Umschichtung im Rahmen des Budgets erfolgen bzw. in kommenden Voranschlägen berücksichtigt werden. Ich bitte um Zustimmung.“
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‚Der für Mobilität und Verkehr zuständige Referent wird ersucht, die Verkehrsplanung zu beauftragen, die Fahrradrouten von der Innenstadt Richtung Pichling und Ebelsberg mit kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen zu attraktivieren, um eine geeignete Infrastruktur, insbesondere für Pendler*innen, zu schaffen. Vor allem die Route über die Stahlstraße/St. Peter soll - auch in Zusammenarbeit mit ansässigen Unternehmen - durch Optimierung der Verkehrsanlagen und der Beschilderung verbessert werden, um den Menschen dadurch eine attraktivere Strecke in den Linzer Süden anbieten zu können.‘ Die Bedeckung eventuell anfallender Kosten soll durch Umschichtung im Rahmen des Budgets erfolgen bzw. in kommenden Voranschlägen berücksichtigt werden.
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Sehr geehrte Damen und Herren, lieber Helge, du hast es angesprochen, ja, es gibt im Zuge der Umbaumaßnahmen und der Sanierungsmaßnahmen beim Mona-Lisa-Tunnel ein umfassendes Mobilitätskonzept, welches der zuständige Referent, Vizebürgermeister Hajart in der letzten Ausschusssitzung präsentiert hat. Da sind bereits sehr viele Maßnahmen enthalten, die auf dem Weg sind und die über verschiedenste Kommunikationswege, Informationsveranstaltungen, den Mobilitätstag und eine eigene Informationsplattform im Netz auch an die Bevölkerung kommuniziert werden. Es wird ‚Radlerfrühstücke‘ geben, es wird ein Bonusprogramm von gefahrenen Radkilometern geben usw. Außerdem wird es ein partizipatives Verfahren für ein Mobilitätskonzept für den Linzer Süden geben, wo es auch für die Radstrategie komplette Lösungen geben wird, aber auch bei den von dir angesprochenen Punkten, wie z. B. der Stahlstraße. Das ist noch nicht erledigt, aber das ist in diesem Konzept enthalten. Sowohl von den Fachabteilungen, als auch vom zuständigen Referenten wird fleißig und intensiv daran gearbeitet und es gibt auch schon konkrete Umsetzungen, z. B. wird die Radstraße in der Schumannstraße Realität. Wie immer ist unser Mobilitätsreferent sehr pragmatisch. Wir werden trotzdem, auch wenn schon sehr vieles am Weg ist und auch schon sehr vieles im Ausschuss, berichtet wurde, diesem Antrag zustimmen.

Danke Herr Bürgermeister, geschätzte Kolleginnen und Kollegen, werte Zuseherinnen und Zuseher, ich kann mich kurzhalten, weil Kollege Steiger in Wahrheit genau das gesagt hat, was ich gesagt hätte. Im Ausschuss am 16. Jänner 2023 ist schon darüber geredet worden, es gibt Begleitmaßnahmen und wir haben über die Radwege gesprochen. Wir werden uns daher bei diesem Antrag der Stimme enthalten. Danke.

Lieber Helge, wir sehen das genauso, wie du und wollen uns für die Initiative bedanken. Es braucht eine kurzfristige Lösung zur Attraktivierung dieser Radwege. Wir werden diesem Antrag zustimmen. Danke schön.

Vielen Dank für die avisierte Zustimmung. Ich präzisiere noch, was die Berichte im Ausschuss betrifft. Du hast völlig recht, das umfassende Paket ist berichtet worden. Ich habe ergänzend angeregt, dass man sich die Route über die Stahlstraße genauer anschaut und freue mich, damit auch einen Teil beigetragen zu haben. Ich freue mich darüber, dass das umgesetzt wird. Danke.

Abstimmungsergebnis

Ergebnis: angenommen

Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von FPÖ (9) und MFG (2) mit Stimmenmehrheit angenommen.