Lastenräder in die Linzer Stadtteile!
L 11 · Fraktionsantrag · 12. Sitzung
Zusammenfassung
KI GeneriertGefordert wurde ein Linzer Konzept für den Verleih von Lastenrädern, damit Cargo-Bikes in den Stadtteilen näher verfügbar sind und sich an erprobten Modellen orientieren. Vorgesehen war die Suche nach Partnern im In- und Ausland sowie nach Kooperationen mit lokalen Wohnbauträgern und gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften. Als Begründung wurden die hohen Anschaffungskosten von Lastenrädern und der Nutzen von Leihsystemen für den Transport von Kindern, Einkäufen und Werkzeug genannt. Das Konzept sollte im Mobilitätsausschuss vorgestellt werden. Die Zuweisung und der Antrag wurden jedoch abgelehnt.
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Wortmeldungen (4)EinblendenAusblenden
Lorenz, du triffst den Nagel auf den Kopf, ich sehe das genauso, ich plane das seit einiger Zeit und möchte im kommenden Verkehrs- und Mobilitätsausschuss über den aktuellen Stand berichten. Ich stelle einen Antrag auf Zuweisung. Danke schön.
Lieber Herr Potočnik, Sie haben sich die Mühe gemacht, im Falle Mengerstraße, Stichwort Familienstiftung, zu recherchieren, hätten Sie sich doch bei ihrem eigenen Antrag die Mühe gemacht. So musste ich es tun, ein Anruf bei TIM in Graz hat genügt, um den Antrag eigentlich zu zerpflücken. In Kurzform: Graz ist mehr Radfahrstadt als Linz und dort wurde genau ein Lastenfahrrad angeschafft. Es wurde aus dem Klimaschutzfonds und aus der Landesförderung finanziert, Kosten drei- bis fünftausend Euro. Es ist kein E-Lastenfahrrad, sondern ein konventionelles Lastenfahrrad. Die Auslastung dieses Lastenfahrrades ist zwölf Prozent. Das Lastenfahrrad ist dort ein Nice to have, mehr nicht. Es wird nicht genutzt und wenn dann nur von jenen, die in der Nähe des Standortes dieses Fahrrades wohnen. Ein Gegencheck bei TIM in Linz zeigt, wie auch andere Kollegen erfahren haben, dass sich TIM nicht als Fahrradverleih sieht. Lastenfahrräder sind ein Nischenthema, mehr nicht. Ich möchte hier jetzt wirklich nicht Gräben ausheben, aber noch einmal, daraus einen Antrag zu machen, ist Brainstorming, Masse statt Klasse.
Ja, ich freue mich Martin, wenn du das in die Hände nimmst und hier einen visionären Geist in die Stadt bringst.
So schnell wird man zum Visionär, indem man die Zuweisung beantragt, über die ich jetzt auch abstimmen lasse.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: abgelehnt
Die Zuweisung des Antrags an den Ausschuss für Mobilität und Verkehr wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von SPÖ (21), FPÖ (9) und NEOS (2) mit Stimmenmehrheit abgelehnt. Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von SPÖ (21), ÖVP (10), FPÖ (9), NEOS (2) und MFG (2) mit Stimmenmehrheit abgelehnt.