Kampf gegen Raser – Evaluierung
J 10 · Fraktionsantrag · 10. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz
Zusammenfassung
KI GeneriertGeprüft werden sollte die Wirksamkeit angekündigter Maßnahmen gegen Raser in Linz, darunter die Kooperation zwischen Polizei und Zulassungsstelle, ein permanentes Polizeiauto mit Videomessgerät und drei neue Radaranlagen. Zusätzlich sollte untersucht werden, ob bauliche Eingriffe wie Fahrbahnverengungen, Aufpflasterungen oder erhöhte Hindernisse in Problembereichen das Rasen wirksamer reduzieren können. Begründet wurde dies mit dem Ziel, Verkehrssicherheit, Lebensqualität und Klimaschutz zu stärken und Maßnahmen nicht nur nach Ankündigung, sondern nach belegbarer Wirkung zu beurteilen. Die Ergebnisse sollten zwei Monate nach Inkrafttreten berichtet werden, die Kosten wären durch Umschichtung im Budget zu bedecken gewesen. Der Gemeinderat lehnte den Vorstoß mit Stimmenmehrheit ab.
AntragstextEinblendenAusblenden
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Wortmeldungen (1)EinblendenAusblenden
Bitte um Verzeihung, ich habe mich nicht deutlich zum Ausdruck gebracht, was meine Wortmeldung oder unser Stimmverhalten betrifft. Lieber Herr Gemeinderat Redlhammer, es gibt Dinge die ich im eigenen Bereich regeln kann, andere eben nicht, weil eine andere Zuständigkeit gegeben ist. Das ist einmal so. Es gibt Zuständigkeiten auf Gemeinde-, Bezirksverwaltungs-, Landes- oder Bundesebene oder auf EU-Ebene auch. In meiner Kompetenz 699 liegt es beispielsweise, einen Antrag zur Errichtung oder Etablierung von Radaranlagen zu stellen. Das habe ich ganz konkret gemacht, ich habe einen Stadtsenatsantrag eingebracht, der einstimmig beschlossen wurde. Auf der anderen Seite gibt es auch Zuständigkeiten auf Landesebene, etwa wenn es um eine Zusammenarbeit zwischen Polizei und Zulassungsstelle geht, beispielsweise im Hinblick auf die Kontrolle von Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenkern, weil sie Tuning-Teile bei Autos montiert haben, die sie nicht typisiert haben. Oder, wenn es darum geht, ein permanentes Polizeiauto mit Videomessgeräten zum Einsatz zu bringen, das ist dann und wann von Seiten des Landes vorgesehen für Linz, aber nicht dauerhaft. Das sind eben Dinge, die ich vorschlage, für die aber, in diesen beiden Fällen, das Land Oberösterreich zuständig ist. Was ich auch machen kann und machen werde sind, Umgestaltungsmaßnahmen. Im Bereich Bismarckstraße/Hessenpark ist schon ein konkretes Projekt in Ausarbeitung und wird Eingang in das Bauprogramm 2023 finden. Da kann ich etwas tun! Aber bei zwei der drei angeführten Angelegenheiten eben leider nicht, insofern hat eine Evaluierung und ein Evaluierungsantrag diesbezüglich keinen Sinn und insofern enthalten wir uns der Stimme. Danke
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: abgelehnt
Der Antrag wird bei Stimmenhaltung der Fraktionen von SPÖ (21), ÖVP (11), MFG (2) und LinzPlus (2) mit Stimmenmehrheit abgelehnt.