Grundausstattung für Schulen sicherstellen - beste Rahmenbedingungen für unsere Kinder schaffen
N 7 · Fraktionsantrag · 26. Sitzung
Zusammenfassung
KI GeneriertDie Mindestausstattung städtischer Schulen in Linz soll festgelegt werden, weil es laut Antrag an grundlegenden Materialien und an digitaler Ausstattung fehlt. Genannt werden unter anderem fehlendes Kopierpapier, keine Diensthandys, keine Dienstlaptops und kein digitales Klassenbuch, obwohl die Schulpauschale für den Bedarf der Schülerinnen und Schüler verwendet werden soll. Gefordert wird ein Konzept für Volksschulen, Mittelschulen, Polytechnische Schulen und Sonderschulen, das Direktorinnen und Direktoren einbezieht und den Bedarf zeitgemäß abdeckt. Die Finanzierung soll durch Umschichtung im Budget erfolgen. Die Zuweisung an den Ausschuss für Planung und Liegenschaften wurde einstimmig beschlossen.
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BeschlussformelEinblendenAusblenden
Wortmeldungen (4)EinblendenAusblenden
Sehr geehrte Damen und Herren, ich liebe den Untertitel dieses Antrages – ‚Beste Rahmenbedingungen für unsere Kinder schaffen‘. Das wäre das perfekte Weihnachtswunder. Es ist allerdings zu betonen, dass sich das Bildungssystem an sich ändern muss und nicht immer nur die Bildungsminister*innen. Für bestimmte angesprochene Bereiche in diesem Antrag liegt die Zuständigkeit jedoch nicht allein bei der Stadt, sondern zum Beispiel auch beim Land, sprich dem Dienstgeber im Pflichtschulbereich. Um die besten Lösungen für unsere Kinder an den Linzer Schulen zu finden und die Ressourcen der Stadt sinnvoll zu nutzen, beantragen wir somit die Zuweisung des Antrages an den zuständigen Ausschuss für Planung und Liegenschaften. Danke schön.
Danke, auch an Lucia Straßer-Kreisel für diesen Antrag. Auch wir sind besorgt über die Ausstattungssituation an den Linzer Schulen. Das Stichwort ‚Mangelverwaltung‘ trifft die Situation aus unserer Sicht leider gut. Um den Kindern in Linz eine gute Zukunft zu ermöglichen, müssen die budgetären Mittel daher deutlich erhöht werden. Es wäre unserer Meinung nach zum Beispiel weitaus sinnvoller, in die Bildung und die Linzer Schulen zu investieren, statt in Großstraßenprojekte. Darüber hinaus ist natürlich auch eine umfassende finanzielle Unterstützung durch den Finanzausgleich für die Gemeinden unerlässlich, um die nötigen Investitionen in die Bildung zu realisieren. Der Föderalismus in seiner aktuellen Form trägt unserer Meinung nach maßgeblich zu den bestehenden Problemen im Pflichtschulbereich bei. Die Zersplitterung der Zuständigkeiten führt zu ineffizienten Prozesse und einer unzureichenden Finanzierung durch Bund, Land und Gemeinden, besonders für städtische Schulen, die dringend mehr Ressourcen im Sinne der Chancengleichheit benötigen. Danke.
Wir stimmen natürlich sehr gerne zu, ähnliche Anträge hat es auch von uns schon gegeben. Ich weiß aus vielen Gesprächen mit anderen Pädagoginnen und Pädagogen aus dem Pflichtschulbereich, dass es ist keine maßlose Übertreibung ist. Volle Zustimmung von uns.
Ich möchte mich sehr herzlich für den Zuspruch bedanken und auch für die Anregungen, vielleicht weitere Anträge in diese Richtung zu formulieren, die nicht nur die Ausstattung, sondern überhaupt das Bildungssystem betreffen. Aber ich weiß, dass natürlich nicht die Stadt Linz allein dafür zuständig ist. Ich würde mich sehr über die Zuweisung an den Ausschuss freuen, weil ich auch glaube, dass wir einfach einmal etwas in diese Richtung tun sollten. Danke sehr.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: ausschuss verwiesen
Die Zuweisung des Antrages an den Ausschuss für Planung und Liegenschaften wird einstimmig angenommen.