Errichtung zusätzlicher Beachvolleyball-Plätze an der Donaulände in Linz-Urfahr

K 7 · Fraktionsantrag · 31. Sitzung

Berichterstatter:

Ergebnis:angenommen

Zusammenfassung

KI Generiert

Zusätzliche Beachvolleyball-Plätze an der Donaulände in Linz-Urfahr sollen geprüft und für eine zeitnahe Umsetzung vorbereitet werden. Begründet wird das mit der hohen Auslastung der bestehenden Anlagen und dem Ziel, das frei zugängliche Sportangebot im öffentlichen Raum zu erweitern. Der Vorschlag wird in die beschlossene Bewegungs- und Sportstrategie eingeordnet, die vielfältige, gut erreichbare und kostenfreie Bewegungsräume vorsieht. Die Kosten sollen durch Umschichtung im Budget bedeckt werden. Die Zuweisung an den Ausschuss für Generationen, Soziales und Sport wurde einstimmig angenommen.

Schlagwörter (10):beachvolleyballdonauländesportinfrastrukturfreizeitsportöffentlicher raumbewegungsstrategiesportanlagenbudgetumschichtunggenerationensoziales
AntragstextEinblendenAusblenden
Vielen Dank Herr Bürgermeister, werte Kolleginnen und Kollegen, liebe Zusehende, ich beginne mit einem Zitat: ‚Auch die infrastrukturelle Entwicklung im Sportbereich wird konsequent weiter ausgebaut. Dazu zählt die kontinuierliche Weiterentwicklung einer vielfältigen und gut erreichbaren Sportinfrastruktur. Neben klassischen Sportstätten soll der öffentliche Raum - von Parks über Freiräume bis hin zu Straßen - als Bewegungsraum verstanden, gestaltet und genutzt werden.‘ Das stammt aus der Aussendung vom 23. Juni 2025 zur heute beschlossenen Bewegungs- und Sportstrategie. Frau Vizebürgermeisterin hat heute auch noch einmal gesagt, dass das Ziel dieser Strategie ist, auf neue Trends zu reagieren und kostenfrei Angebote zur Verfügung zu stellen. Wir sehen im Sinne der Bewegungs- und Sportstrategie einen Vorschlag zur Verbesserung. Das derzeitige Angebot könnte noch kostenfrei und vereinsunabhängig ausgebaut werden. Ich bitte um Annahme.
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Das zuständige Mitglied der Stadtregierung, Vizebürgermeisterin Karin Hörzing, wird ersucht, die Errichtung zusätzlicher Beachvolleyball-Plätze an der Donaulände in Linz-Urfahr zu prüfen und die notwendigen Maßnahmen zu deren zeitnaher Umsetzung zu veranlassen, um der Bevölkerung ein erweitertes und bedarfsgerechtes Angebot zur Verfügung zu stellen. Die Bedeckung der Kosten soll durch Umschichtung im Rahmen des Budgets erfolgen.
Wortmeldungen (5)EinblendenAusblenden

Dankeschön, geschätzte Kolleginnen und Kollegen, es kommt nicht so oft vor, dass wir mit der KPÖ-Fraktion einer Meinung sind, aber in diesem Fall verbinden Sport und Beachvolleyball. Wir haben uns schon mit vielen Anträgen für eine Aufwertung dieses Areals stark gemacht, zuletzt mit der Präsentation der neuen Gastro- und Kulturfläche ‚under the bridge‘. Wir glauben, dass eine Diskussion über neue Volleyballplätze sicherlich gut in die Gesamtstrategie passt. Wir würden deshalb eine Zuweisung zum Ausschuss für Generationen, Soziales und Sport vorschlagen und beantragen.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, werte Kolleg*innen, lieber Michael Roth-Schmida, wir stimmen dem Antrag natürlich zu, weil - wie wir vorhin gehört und beschlossen haben - Bewegung im Alltag im öffentlichen Raum wichtig ist und Alltagssport gefördert werden muss. Ich spiele selbst oft Beachvolleyball mit meinen Kindern. Besonders an der Donaulände ist der Andrang sehr groß und die Plätze sind heiß begehrt, mehr davon sind also auf jeden Fall absolut sinnvoll. Bei aller Zustimmung wundere ich mich aber schon, warum ihr als KPÖ letztens einen ganz ähnlichen Antrag von uns, allerdings nicht im Zentrum, sondern beim Pleschinger See, mitblockiert habt. Auch dort am Stadtrand ist der Bedarf an zusätzlichen Angeboten offensichtlich und eine Sanierung der bestehenden Sportmöglichkeiten längst überfällig. Für uns ist Sport im öffentlichen Raum kein Luxus, sondern Grundversorgung, wie heute in der Linzer Sport- und Bewegungsstrategie beschlossen wurde. Das betrifft auch Plesching.

Sport ist wichtig und Beachvolleyball ist auch oft eine Gaudi. Wir sehen aber den Bedarf dort eher nicht gegeben, weil die Donaulände schon versorgt ist. Frau Kollegin Piovesan hat es angesprochen, es gibt öfter Stau, vielleicht auch aufgrund eines fehlenden auf das Stadtgebiet verteilten Angebotes. Wir sehen den Bedarf eher im Linzer Süden, aufgrund des dortigen Bevölkerungswachstums. Deswegen werden wir uns enthalten.

Vielen Dank, die unterschiedlichen Befindlichkeiten zeigen schon, dass es auf jeden Fall einer Zuweisung an den Ausschuss für Generationen, Soziales und Sport bedarf. Ich darf auch hinweisen, dass wir auf Seite 37 in der aktuell beschlossenen Sport- und Bewegungsstrategie schon frei zugängliche Angebote wie Beachvolleyball, Streetballplätze, Laufstrecken und so weiter haben. Wir sehen sie als wichtige Einrichtungen und diese vielfältige Infrastruktur ist Ausdruck des hohen Stellenwerts des Sports in der Stadt. Sie sollen erhalten, qualitätsvoll weiterentwickelt und bedarfsgerecht ausgebaut werden. Deswegen ersuche ich um Diskussion und Weiterentwicklung im Ausschuss für Generationen, Soziales und Sport. Ich möchte aber festhalten - wenn ich Sie, Herr Gemeinderat Roth-Schmida, nicht falsch verstanden habe - dass Beachvolleyball kein neuer Trend ist. Es ist Trend, aber nicht neu. Das ist nur eine kleine tatsächliche Berichtigung, denn als Sportreferentin muss ich ein bisschen heikel sein. Aber ich freue mich auf eine weitere Diskussion im Ausschuss.

Vielen Dank für die Wortmeldungen. Frau Vizebürgermeisterin, Sie haben natürlich vollkommen recht. Beachvolleyball ist schon länger ein Trend und darum wird es auch so gut angenommen. Wir haben uns nicht einfach so gedacht, dass man zusätzliche Plätze machen soll. Der Grund dafür ist, dass die vorhandenen wirklich stark frequentiert sind. Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass die Donaulände ein schöner Ort ist, um diesem Sport nachzugehen. Ich bin natürlich auch dafür, dass man im Linzer Süden und anderswo die Sportstätten frei zugänglich macht, kostenlos erhöht und vergrößert. Ich glaube aber, dass es auf der Donaulände dringend notwendig ist. Ich freue mich auf die Diskussion. Danke.

Abstimmungsergebnis

Ergebnis: angenommen

Die Zuweisung des Antrages an den Ausschuss für Generationen, Soziales und Sport wird einstimmig angenommen.