Gewährung einer Subvention an den Kulturverein KAPU (Mietförderung für das Objekt Kapuzinerstraße 36); jährlich 66.970,68 Euro für den Zeitraum 2023 bis 2024, inklusive jährliche Indexanpassungen
H 1 · Ausschussantrag · 11. Sitzung
Ausschuss:Ausschuss für Kultur, Tourismus und Märkte
Ergebnis:angenommen
Zusammenfassung
KI GeneriertGewährt wurde dem Kulturverein KAPU eine Mietförderung für das Objekt Kapuzinerstraße 36 in Linz in Höhe von monatlich 5.580,89 Euro bzw. jährlich 66.970,68 Euro für den Zeitraum 2023 bis 2024, inklusive Betriebskosten, Umsatzsteuer und jährlicher Indexanpassungen. Die Auszahlung erfolgt monatlich in Höhe der jeweiligen Mietkosten; zugleich wird der frühere Beschluss aus dem Jahr 2002 mit Wirkung zum 31. Dezember 2022 aufgehoben. Die Förderung steht unter der Bedingung, dass die allgemeinen und speziellen Förderungsrichtlinien eingehalten werden. Die Bedeckung erfolgt 2023 über Transfers an private Organisationen im Fonds „Sonstige Subventionen“, für 2024 sind die Mittel in den Voranschlägen vorzusehen. Der Beschluss wurde mit Stimmenmehrheit angenommen, bei Stimmenthaltung der FPÖ-Fraktion.
AntragstextEinblendenAusblenden
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Wortmeldungen (1)EinblendenAusblenden
Danke Herr Bürgermeister, werte Kolleg*innen, ich habe mich zu diesem Tagesordnungspunkt bereits im Kulturausschuss zu Wort gemeldet und möchte es auch hier heute tun. Grundsätzlich ist es bei uns so, dass Mietförderungen für uns Freiheitliche prinzipiell nicht denkbar sind. In Zukunft wird es mit uns Mietförderungen nicht spielen. Wenn ein Verein von der Stadt nicht nur die Drei-Jahres-Förderung bekommt, sondern zusätzlich auch noch die Miete zur Gänze bezahlt bekommt, wie es in diesem Antrag steht, macht das relativ schnell Schule. Dann stellen sich andere Vereine auch an, die sich ungerecht behandelt fühlen und sagen, sie möchten die Miete auch bezahlt bekommen, was auch immer. Dieses Ungleichgewicht möchten wir nicht. Wir haben es jetzt schon bei den Drei-Jahres-Förderungen, wo sich viele Vereine nicht gut behandelt fühlen. Wenn dann noch publik wird, dass Vereine, die bereits sehr gute Drei-Jahres-Förderungen bekommen, zusätzlich noch die Miete bekommen, ist das für uns einfach ein Ungleichgewicht und eine Ungerechtigkeit. Kurzum, der Antrag passt für uns nicht und wir werden uns daher der Stimme enthalten.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: angenommen
Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der FPÖ-Fraktion (9) mit Stimmenmehrheit angenommen.