Weihnachtsmarkt im Volksgarten neu konzipieren

K 10 · Fraktionsantrag · 6. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz

Berichterstatter:

Ergebnis:abgelehnt

Zusammenfassung

KI Generiert

Der Weihnachtsmarkt im Volksgarten soll neu konzipiert werden, weil Auf- und Abbau sowie Hütten, Fahrzeuge und Blockaden die Grünflächen, Bäume und Wege des Parks stark belasten. Vorgeschlagen wird ein parkschonenderes Konzept mit möglichen Alternativstandorten oder einer Verlagerung von belastenden Teilen auf befestigte Flächen. Als Argumente werden die langfristige Erholung des Parks, mehr freie Flächen für die Nutzung im Winter und eine bessere Zukunftssicherheit für Markt und Beschicker genannt. Zugleich wird betont, dass der Markt als Familien- und Einkaufsangebot in Linz erhalten bleiben soll. Der Gemeinderat lehnte sowohl die Zuweisung an den Ausschuss für Kultur, Tourismus und Märkte als auch den Antrag selbst ab.

Schlagwörter (10):weihnachtsmarktvolksgartenparkschutzgrünflächenstadtgrünmarktstandorttourismusfamilienmarktstadtplanungbudgetumschichtung
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Gemeinderat Potočnik berichtet über den von der LinzPlus-Gemeinderatsfraktion eingebrachten Antrag K 10 Weihnachtsmarkt im Volksgarten neu konzipieren und führt aus: „Sehr geehrter Frau Vizebürgermeisterin, liebe Kolleginnen und Kollegen, es geht um den Volksgarten und den jährlichen Weihnachtsmarkt dort. Dieses Jahr war, was den Park betrifft, eine Ausnahme. Es war weniger belastet, weil der Markt zwar auf und nach einem Monat oder eineinhalb Monaten wieder abgebaut wurde, aber nicht wirklich stattgefunden hat. Wir glauben aber, dass wir grundsätzlich darüber nachdenken sollten, ob dieser Weihnachtsmarkt in Zukunft in diesem Park stattfinden soll, weil die Belastungen für den Park, die Rasenflächen, die Bäume, die Gehwege und die Blockaden, die durch LKW’s, PKW’s und Hütten entstehen, aus unserer Sicht eigentlich unvertretbar hoch sind. Insbesondere deswegen, weil es in unseren Augen oder in unserer Vorstellung bessere Alternativen gibt. Unter anderem beim Ars Electronica oder vielleicht sogar in der Nähe des Volksgartens auf einer Straße, die nicht so stark befahren ist. Um diese Idee gemeinsam zu bedenken oder zu besprechen, bringe ich folgenden Vorschlag ein. Der Gemeinderat beschließe: ‚Die zuständigen ReferentInnen werden ersucht, den Weihnachtsmarkt im Volksgarten komplett zu überdenken und ein neues, parkschonenderes Konzept zu entwickeln. Dieses Konzept soll in den zuständigen Ausschüssen zur Beratung vorgelegt und nach Möglichkeit noch rechtzeitig in diesem Jahr umgesetzt werden. Bedeckungsvorschlag: Etwaige Kosten können durch Umschichtungen im Budget gedeckt werden.‘ Dazu liegen folgende Wortmeldungen vor. Gemeinderätin Klitsch: „Danke Frau Vizebürgermeisterin, lieber Lorenz, wir Freiheitliche freuen uns, wenn wieder einmal ein Christkindlmarkt oder ein Weihnachtsmarkt ganz normal stattfinden kann, so wie früher. Wir hoffen, dass vor Weihnachten nicht wieder eine Welle kommt und alle in den Lockdown müssen und alles abgebaut werden muss oder sonst irgendwas. Aber wenn man den Antrag anschaut, sind einige Dinge enthalten, wo auch wir sagen, darüber müsste man sich in Ruhe einmal im Ausschuss unterhalten. Wir sehen das auch so, dass der Weihnachtsmarkt im Volksgarten zwar wirklich ideal angesiedelt ist, er ist im Herzen der Stadt, aber es schreckt uns, wie die Wiesen nach dem Auf- und Abbau ausschauen, die Grünflächen sind komplett demoliert. Wir könnten uns vorstellen, dass wir den Volksgarten-Christkindlmarkt lassen, wie er ist und etwas erweitern in Richtung Musiktheater oder Richtung Blumauerstraße. An der Blumauerstraße ist nichts los, es würde der Blumauerstraße guttun, wenn man den Markt ein bisschen ausweitet oder was auch immer. Wir haben nicht so die große Freude, den Markt komplett nach Urfahr umzusiedeln. Aber wie gesagt, es gibt sehr, sehr viele Ideen, die auch uns durch den Kopf gehen und wir würden das Ganze gerne im Ausschuss für Märkte diskutieren. Wir ersuchen daher um Zuweisung zum betreffenden Ausschuss." Stadträtin Lang-Mayerhofer: „Das ging ja schnell, Dankeschön, sehr geehrte Damen und Herren, lieber Lorenz, du hast es schon einleitend erwähnt Lorenz. Der Antrag lautet ‚Weihnachtsmarkt im Volksgarten neu konzipieren‘. Aber liest man den Antrag etwas genauer, dann geht es da um Verkleinerung, um Reduzierung, um Verlegung und damit auch um ein Aus des Volksgarten-Weihnachtsmarktes. Wir haben heute auch schon vom Herrn Bürgermeister das Wort Verunsicherung gehört und ich möchte jetzt noch einmal Bezug nehmen auf dieses Wort, denn der Antrag ist nach zwei Jahren Pandemie schon etwas unsensibel formuliert. Hier wird eine politische und gestalterische Idee in den Raum gestellt, ohne wirklich darüber nachzudenken, was das eigentlich für die Betroffenen bedeutet. Mit den Betroffenen meine ich die MarktbeschickerInnen. Das sind Menschen, die auf diese Einkommensgrundlage angewiesen sind, das ist ihre berufliche Tätigkeit und die hatten jetzt zwei Jahre lang Berufsverbot und mussten von Unterstützungsmaßnahmen leben. Ich sage wirklich mussten davon leben, weil sie wirklich gerne etwas gemacht hätten. Mit diesem Antrag signalisieren wir ein falsches Zeichen in dieser Zeit. Deswegen möchte ich ersuchen, diesem Antrag im Gemeinderat nicht zuzustimmen. Wir werden uns jedenfalls enthalten. Der Markt dort ist im Übrigen, das wurde auch schon erwähnt, ein Familienmarkt und hat sich toll etabliert. Er ist wichtig für Linz als Einkaufsstadt, am einen Ende der Landstraße ist der Volksgarten-Weihnachtsmarkt, am anderen Ende der Hauptplatz, das darf man nicht vergessen. Aber ich möchte konstruktiv sein und habe mich schon einmal mit Eva Schobesberger darüber unterhalten. Wir haben eine Überschneidung unserer beiden Abteilungen, Stadtgrün, also die Stadtgärten und bei mir die Marktabteilung. Ich möchte mich für jegliche Zusammenarbeit und natürlich auch Verbesserung, die man dort erreichen und erzielen kann, offen zeigen. Deswegen möchte ich das für diesen heutigen Antrag dabei belassen und möchte konstruktiv mitwirken. Heute enthalten wir uns aber auf jeden Fall der Stimme. Danke." Stadträtin Mag.a Schobesberger: „So einen ähnlichen Antrag hat meine damalige Kollegin, Alexandra Schmid, auch schon eingebracht. Damals war der Anlass dieses ‚Eisding‘, das im Winter einen Großteil des Parks zugemacht hat. Dieser Antrag, der gelautet hat, dass man sich ein neues Konzept überlegt und den parkschädigenden Teil des Weihnachtsmarktes woanders, zum Beispiel auf den Urfahraner Markt zu verlegen, ist auch beschlossen worden. Ich stehe nach wie vor sehr dahinter, jetzt noch viel mehr, nachdem ich für den Park politisch zuständig bin. Das Gespräch, das wir beide Doris Lang-Mayerhofer und ich geführt haben, beinhaltete mein Ersuchen, sich zu überlegen, ob man nicht zum Beispiel dem Weihnachtsmarkt im Volksgarten noch mehr Familiencharakter geben kann. Vielleicht kann man die Eventbereiche, ich will jetzt nicht sagen die großen ‚Saufstandln‘, aber damit alle wissen, was ich meine, woanders ansiedeln. Vielleicht mit einem zusätzlichen Winter-Wonderland-Event, was weiß ich. Da gibt es viele Beispiele in anderen Städten, dass man das einfach ein bisschen teilt. Hintergrund meiner Bitte war, dass diese großen Dinge, die die ganze Weihnachtsmarktdauer und die Aufbauzeit vorher und die Abbauzeit nachher in der Wiese stehen, den Untergrund soweit schädigen, dass sich der Park das ganze Jahr nicht erholt. Daher wäre ich dringend dafür, dass wir den Weihnachtsmarkt im Volksgarten – dort war der Weihnachtsmarkt immer, das ist auch romantisch und schön - auch in Zukunft haben, aber diese großen Teile, die in der Wiese stehen, mit einem neuen Konzept woanders hinbringen. Dafür bin ich und ich glaube auch nicht, dass Veränderung grundsätzlich etwas Schlechtes sein muss und man gleich Angst oder Sorge haben muss. Ich glaube, dass das für alle Beteiligten ein Gewinn sein kann, ich bitte wirklich, dass wir das machen. Wir werden dem Antrag auch zustimmen, weil er aus meiner Sicht genau in die Richtung geht.“ (Beifall) Die Vorsitzende erteilt dem Berichterstatter das Schlusswort. Gemeinderat Potocnik: „Danke für die Rückmeldungen. Es freut mich eigentlich, dass bis zu einem gewissen Grad ein Konsens herrscht. Wir wünschen uns auch, dass dieser Weihnachtsmarkt oder Christkindlmarkt stattfindet, das ist mir wichtig, noch einmal zu betonen. Was die Verunsicherung angeht, das kann ich so nicht stehen lassen. Ich glaube ich, wir geben sogar - ganz im Gegenteil - Sicherheit, indem wir nachdenken und nicht einfach den Status Quo weiterziehen, sondern in die Zukunft denken Freie Flächen werden immer wichtiger, das haben wir jetzt auch in der Corona-Pandemie erlebt. Die Entwicklung des Parks ist durch diesen Weihnachtsmarkt blockiert. Im Winter sind Monate lang keine Bänke mehr dort, damit ist er für normale Nutzer eigentlich nicht mehr gut zu verwenden. Das heißt, wenn wir andere bessere Alternativen finden oder in den Park auf befestigte Flächen ausweichen, dann werden wir auch mittelfristig und langfristig dem Weihnachts- oder Christkindlmarkt und den Beschickern mehr Sicherheit geben und nicht umgekehrt. Ich bitte um Zustimmung bzw. eine Zuweisung wäre wunderbar.“ Der Vorsitzende lässt nun über die Zuweisung des Antrages und anschließend über den Antrag abstimmen. Die Zuweisung des Antrages an den Ausschuss für Kultur, Tourismus und Märkte wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von SPÖ (21), ÖVP (11), NEOS (2), MFG (2) und Gemeinderat Brandstetter, WANDEL mit Stimmenmehrheit abgelehnt. Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von SPÖ (21), ÖVP (11), FPÖ (9), NEOS (2) sowie MFG (2) mit Stimmenmehrheit abgelehnt. Bürgermeister Luger übernimmt wieder den Vorsitz.
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Die zuständigen ReferentInnen werden ersucht, den Weihnachtsmarkt im Volksgarten komplett zu überdenken und ein neues, parkschonenderes Konzept zu entwickeln. Dieses Konzept soll in den zuständigen Ausschüssen zur Beratung vorgelegt und nach Möglichkeit noch rechtzeitig in diesem Jahr umgesetzt werden. Bedeckungsvorschlag: Etwaige Kosten können durch Umschichtungen im Budget gedeckt werden.
Wortmeldungen (4)EinblendenAusblenden

Danke Frau Vizebürgermeisterin, lieber Lorenz, wir Freiheitliche freuen uns, wenn wieder einmal ein Christkindlmarkt oder ein Weihnachtsmarkt ganz normal stattfinden kann, so wie früher. Wir hoffen, dass vor Weihnachten nicht wieder eine Welle kommt und alle in den Lockdown müssen und alles abgebaut werden muss oder sonst irgendwas. Aber wenn man den Antrag anschaut, sind einige Dinge enthalten, wo auch wir sagen, darüber müsste man sich in Ruhe einmal im Ausschuss unterhalten. Wir sehen das auch so, dass der Weihnachtsmarkt im Volksgarten zwar wirklich ideal angesiedelt ist, er ist im Herzen der Stadt, aber es schreckt uns, wie die Wiesen nach dem Auf- und Abbau ausschauen, die Grünflächen sind komplett demoliert. Wir könnten uns vorstellen, dass wir den Volksgarten-Christkindlmarkt lassen, wie er ist und etwas erweitern in Richtung Musiktheater oder Richtung Blumauerstraße. An der Blumauerstraße ist nichts los, es würde der Blumauerstraße guttun, wenn man den Markt ein bisschen ausweitet oder was auch immer. Wir haben nicht so die große Freude, den Markt komplett nach Urfahr umzusiedeln. Aber wie gesagt, es gibt sehr, sehr viele Ideen, die auch uns durch den Kopf gehen und wir würden das Ganze gerne im Ausschuss für Märkte diskutieren. Wir ersuchen daher um Zuweisung zum betreffenden Ausschuss.

Das ging ja schnell, Dankeschön, sehr geehrte Damen und Herren, lieber Lorenz, du hast es schon einleitend erwähnt Lorenz. Der Antrag lautet ‚Weihnachtsmarkt im Volksgarten neu konzipieren‘. Aber liest man den Antrag etwas genauer, dann geht es da um Verkleinerung, um Reduzierung, um Verlegung und damit auch um ein Aus des Volksgarten-Weihnachtsmarktes. Wir haben heute auch schon vom Herrn Bürgermeister das Wort Verunsicherung gehört und ich möchte jetzt noch einmal Bezug nehmen auf dieses Wort, denn der Antrag ist nach zwei Jahren Pandemie schon etwas unsensibel formuliert. Hier wird eine politische und gestalterische Idee in den Raum gestellt, ohne wirklich darüber nachzudenken, was das eigentlich für die Betroffenen bedeutet. Mit den Betroffenen meine ich die MarktbeschickerInnen. Das sind Menschen, die auf diese Einkommensgrundlage angewiesen sind, das ist ihre berufliche Tätigkeit und die hatten jetzt zwei Jahre lang Berufsverbot und mussten von Unterstützungsmaßnahmen leben. Ich sage wirklich mussten davon leben, weil sie wirklich gerne etwas gemacht hätten. Mit diesem Antrag signalisieren wir ein falsches Zeichen in dieser Zeit. Deswegen möchte ich ersuchen, diesem Antrag im Gemeinderat nicht zuzustimmen. Wir werden uns jedenfalls enthalten. Der Markt dort ist im Übrigen, das wurde auch schon erwähnt, ein Familienmarkt und hat sich toll etabliert. Er ist wichtig für Linz als Einkaufsstadt, am einen Ende der Landstraße ist der Volksgarten-Weihnachtsmarkt, am anderen Ende der Hauptplatz, das darf man nicht vergessen. Aber ich möchte konstruktiv sein und habe mich schon einmal mit Eva Schobesberger darüber unterhalten. Wir haben eine Überschneidung unserer beiden Abteilungen, Stadtgrün, also die Stadtgärten und bei mir die Marktabteilung. Ich möchte mich für jegliche Zusammenarbeit und natürlich auch Verbesserung, die man dort erreichen und erzielen kann, offen zeigen. Deswegen möchte ich das für diesen heutigen Antrag dabei belassen und möchte konstruktiv mitwirken. Heute enthalten wir uns aber auf jeden Fall der Stimme. Danke.

So einen ähnlichen Antrag hat meine damalige Kollegin, Alexandra Schmid, auch schon eingebracht. Damals war der Anlass dieses ‚Eisding‘, das im Winter einen Großteil des Parks zugemacht hat. Dieser Antrag, der gelautet hat, dass man sich ein neues Konzept überlegt und den parkschädigenden Teil des Weihnachtsmarktes woanders, zum Beispiel auf den Urfahraner Markt zu verlegen, ist auch beschlossen worden. Ich stehe nach wie vor sehr dahinter, jetzt noch viel mehr, nachdem ich für den Park politisch zuständig bin. Das Gespräch, das wir beide Doris Lang-Mayerhofer und ich geführt haben, beinhaltete mein Ersuchen, sich zu überlegen, ob man nicht zum Beispiel dem Weihnachtsmarkt im Volksgarten noch mehr Familiencharakter geben kann. Vielleicht kann man die Eventbereiche, ich will jetzt nicht sagen die großen ‚Saufstandln‘, aber damit alle wissen, was ich meine, woanders ansiedeln. Vielleicht mit einem zusätzlichen Winter-Wonderland-Event, was weiß ich. Da gibt es viele Beispiele in anderen Städten, dass man das einfach ein bisschen teilt. Hintergrund meiner Bitte war, dass diese großen Dinge, die die ganze Weihnachtsmarktdauer und die Aufbauzeit vorher und die Abbauzeit nachher in der Wiese stehen, den Untergrund soweit schädigen, dass sich der Park das ganze Jahr nicht erholt. Daher wäre ich dringend dafür, dass wir den Weihnachtsmarkt im Volksgarten – dort war der Weihnachtsmarkt immer, das ist auch romantisch und schön - auch in Zukunft haben, aber diese großen Teile, die in der Wiese stehen, mit einem neuen Konzept woanders hinbringen. Dafür bin ich und ich glaube auch nicht, dass Veränderung grundsätzlich etwas Schlechtes sein muss und man gleich Angst oder Sorge haben muss. Ich glaube, dass das für alle Beteiligten ein Gewinn sein kann, ich bitte wirklich, dass wir das machen. Wir werden dem Antrag auch zustimmen, weil er aus meiner Sicht genau in die Richtung geht.

Danke für die Rückmeldungen. Es freut mich eigentlich, dass bis zu einem gewissen Grad ein Konsens herrscht. Wir wünschen uns auch, dass dieser Weihnachtsmarkt oder Christkindlmarkt stattfindet, das ist mir wichtig, noch einmal zu betonen. Was die Verunsicherung angeht, das kann ich so nicht stehen lassen. Ich glaube ich, wir geben sogar - ganz im Gegenteil - Sicherheit, indem wir nachdenken und nicht einfach den Status Quo weiterziehen, sondern in die Zukunft denken Freie Flächen werden immer wichtiger, das haben wir jetzt auch in der Corona-Pandemie erlebt. Die Entwicklung des Parks ist durch diesen Weihnachtsmarkt blockiert. Im Winter sind Monate lang keine Bänke mehr dort, damit ist er für normale Nutzer eigentlich nicht mehr gut zu verwenden. Das heißt, wenn wir andere bessere Alternativen finden oder in den Park auf befestigte Flächen ausweichen, dann werden wir auch mittelfristig und langfristig dem Weihnachts- oder Christkindlmarkt und den Beschickern mehr Sicherheit geben und nicht umgekehrt. Ich bitte um Zustimmung bzw. eine Zuweisung wäre wunderbar.

Abstimmungsergebnis

Ergebnis: abgelehnt

Die Zuweisung des Antrages an den Ausschuss für Kultur, Tourismus und Märkte wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von SPÖ (21), ÖVP (11), NEOS (2), MFG (2) und Gemeinderat Brandstetter, WANDEL mit Stimmenmehrheit abgelehnt. Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von SPÖ (21), ÖVP (11), FPÖ (9), NEOS (2) sowie MFG (2) mit Stimmenmehrheit abgelehnt.