Erledigung des Antrages der Grünen-Gemeinderatsfraktion „Service- und Koordinationsstelle für Bürger*inneninitiativen“
D 3 · Ausschussantrag · 11. Sitzung
Ausschuss:Ausschuss für Wirtschaft, Innovation und Verfassung
Ergebnis:abgelehnt
Zusammenfassung
KI GeneriertEine Service- und Koordinationsstelle für lokale Bürgerinneninitiativen und Bürgerinnenbeteiligung sollte als Anlaufstelle, Kontaktvermittlung und Begleitung für Initiativen geschaffen werden. Begründet wurde dies mit dem Ziel, den Austausch zwischen Politik, Verwaltung und Bürgerinnen zu verbessern und Beteiligungsprozesse in der Stadt zu stärken. Im Ausschuss wurde zugleich auf eine bereits vorgesehene Planstelle im Magistrat verwiesen, während aus den Reihen von SPÖ, ÖVP und FPÖ keine Zustimmung kam. Der Gemeinderat lehnte das Vorhaben schließlich mit Stimmenmehrheit ab; die Fraktionen von SPÖ, ÖVP und FPÖ enthielten sich.
AntragstextEinblendenAusblenden
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Wortmeldungen (1)EinblendenAusblenden
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen, wir stimmen diesem Antrag – so wie auch vor einem Jahr – zu. Ich möchte aber die Gelegenheit nützen, die Wortmeldung von damals in aller Kürze noch einmal zu wiederholen: Wir glauben, dass die Stoßrichtung dieses Grünen-Antrags zwar richtig ist und gut ist und die Bürger*inneninitiativen stärken will, wir sind aber der festen Überzeugung, dass es dazu noch viel mehr braucht. Um die Bürgerinnen und Bürger wirklich zu stärken und zu ermächtigen, braucht es unseres Erachtens einen offenen Fördertopf – ich nenne dieses Mal keine Summe –, wo sich Bürger*innen, die Ideen, Probleme im Bauverfahren oder in anderen Belangen haben, an ein Gremium wenden können und dort auch finanzielle Unterstützung in Sachen Baurecht, Verfahrensabläufe auch grafischer Natur, Kommunikation usw. bekommen können. Ich habe das selbst erlebt, weil ich – wie viele hier wissen – mit einigen Bürger*inneninitiativen zusammengearbeitet habe. Das ist ein sehr, sehr schwieriges Terrain, da wird eine Planstelle oder jemand aus dem Magistrat, schlicht und einfach nicht reichen. Es braucht wirklich unabhängige Beratung und das geht, glauben wir, nur in Form eines offenen Topfes, wo sich diese Bürger*inneninitiativen unterstützen lassen können.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: abgelehnt
Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von SPÖ (21), ÖVP (11) und FPÖ (9) mit Stimmenmehrheit abgelehnt.