Schallschutz Römerbergtunnel B139 – Resolution

T 21 · Fraktionsantrag · 5. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz

Berichterstatter:

Ergebnis:abgelehnt

Zusammenfassung

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Gefordert wird ein besserer Schallschutz am Römerbergtunnel B139 auf der Nordseite Richtung Donau und Alt-Urfahr. Begründet wird dies mit der starken Lärmbelastung durch Verkehr, der dort wegen fehlender schallschluckender Elemente besonders weit in die Umgebung abstrahlt. Als Vorbild dient die bereits mit Paneelen ausgestattete Südseite des Tunnels, die den Schall im Tunnelinneren mindern soll. Ziel ist eine spürbare Verbesserung der Lebensqualität für Anrainer, Bewohnerinnen und Bewohner sowie Ruhesuchende am Alt-Urfahraner Strand. Die Resolution wurde abgelehnt; die Kosten wären laut Vorschlag durch Umschichtungen im Budget gedeckt worden.

Schlagwörter (9):schallschutzrömerbergtunnelverkehrslärmalturfahrdonauuferlebensqualitätinfrastrukturbudgetumschichtungumwelt
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Gemeinderat Potočnik berichtet über den von der LinzPlus-Gemeinderatsfraktion eingebrachten Antrag T 21 Schallschutz Römerbergtunnel B139 – Resolution und führt aus: „Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe KollegInnen, ich habe wieder einmal die Ehre, den letzten Antrag zu referieren. Das ist ein ganz einfacher Antrag. Der Römerbergtunnel ist sehr laut und zwar in Richtung Donau und Alt-Urfahr. Das liegt unter anderem daran, dass auf der Nordseite des Tunnels, keine schallschluckenden Elemente in der Innenseite des Tunnels sind. Das führt dazu, dass der Verkehr, die LKWs, die Autos rund um die Uhr, auch in der Nacht wie mit einer Trompete hinüberschallen. Auf der Südseite, also der städtischen, wenn man so will, sind diese Paneele bereits installiert. Das ist keine Hexerei, die meisten Tunnels haben das im End- oder Anfangsbereich, um genau den Schall, der im Tunnel sehr stark reflektiert, zu schlucken und um zu verhindern, dass sich dieser dann weiterverbreitet. Genau darum geht es bei diesem Antrag. Er wäre leicht umsetzbar und würde die Lebensqualität von den ‚Alt-Urfahranern‘ und auch von den Ruhesuchenden am Alt-Urfahraner Strand deutlich heben. Der Gemeinderat beschließe folgende Resolution: ‚Der Schutz der BewohnerInnen von Alturfahr durch Lärm aus dem gegenüber der Donau liegenden Römerbergtunnel kann leicht verbessert werden. Die zuständigen Behörden werden gebeten, an den Innenwänden der nördlichen Öffnung des Römerbergtunnels schallschluckende Elemente ähnlich der südlichen Öffnung anzubringen.‘ Bedeckungsvorschlag: Etwaige Kosten können durch Umschichtungen im Budget gedeckt werden. Ich ersuche im Sinne der Anrainer, BewohnerInnen und Ruhesuchenden um Zustimmung.‟
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Der Gemeinderat beschließe folgende Resolution: ‚Der Schutz der BewohnerInnen von Alturfahr durch Lärm aus dem gegenüber der Donau liegenden Römerbergtunnel kann leicht verbessert werden. Die zuständigen Behörden werden gebeten, an den Innenwänden der nördlichen Öffnung des Römerbergtunnels schallschluckende Elemente ähnlich der südlichen Öffnung anzubringen.‘ Bedeckungsvorschlag: Etwaige Kosten können durch Umschichtungen im Budget gedeckt werden. Ich ersuche im Sinne der Anrainer, BewohnerInnen und Ruhesuchenden um Zustimmung.
Wortmeldungen (2)EinblendenAusblenden

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, geschätzte Mitglieder des Gemeinderates, der konkrete Adressat des Antrages und welche Behörde dafür zuständig sein soll, geht aus dem Antrag nicht hervor. Es ist wieder einmal ein unzureichend recherchierter und wenig vorbereiteter Antrag des Kollegen Potočnik. Daher wird sich die SPÖ-Gemeinderatsfraktion bei dieser Resolution der Stimme enthalten.

Wenn es daran scheitert, dass die Behörde nicht ganz genau genannt worden ist und das über dem steht, dass wir die Anrainer, Linzerinnen und Linzer schützen und für ihre Lebensqualität etwas Gutes tun, dann kann ich sagen, dass es eine Bundesstraße ist, die meines Wissens vom Land verwaltet wird. Insofern ist das Land dafür zuständig, genauso wie das vor einem Jahr beim Antrag in Pichling war. Ich glaube, das ist relativ klar. Ich ersuche um Zustimmung.

Abstimmungsergebnis

Ergebnis: abgelehnt

Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von SPÖ (21), FPÖ (7), NEOS (2), MFG (2) und KPÖ (2) mit Stimmenmehrheit abgelehnt.