Größtes innerstädtisches Solarkraftwerk Österreich- Resolution

J 21 · Fraktionsantrag · 10. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz

Berichterstatter:

Ergebnis:angenommen

Zusammenfassung

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Die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf der Einhausung Niederhart beim Neuromed Campus soll geprüft werden. Die Fläche von über 22.000 Quadratmetern gilt als geeignet für ein großes innerstädtisches Solarkraftwerk mit rund drei Megawatt Leistung und einer möglichen Versorgung von etwa 1.200 Haushalten oder des Neuromed Campus. Als Eigentümerin der Fläche wird die ASFINAG ersucht, die technische und statische Machbarkeit zu prüfen und bei positiver Beurteilung weitere Schritte wie eine Ausschreibung zu setzen. Etwaige Kosten sollen durch Umschichtungen im Budget gedeckt werden. Die Resolution wurde einstimmig angenommen.

Schlagwörter (10):photovoltaiksolarkraftwerkerneuerbare energienenergiekriseneuromed campusasfinagstadtplanungbudgetstromversorgungklimaschutz
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Gemeinderat Potočnik berichtet über den von der LinzPlus-Gemeinderatsfraktion eingebrachten Antrag # J 21 Größtes innerstädtisches Solarkraftwerk Österreich- Resolution und führt aus: „Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen, alle reden von Photovoltaik-Anlagen. Es stellt sich immer wieder die Frage, wo man kräftige große Anlagen machen kann. In Linz gibt es fast so etwas wie einen Glücksfall, der meines Erachtens keine Nachteile mit sich bringt und zwar die Fläche auf der Einhausung Niederhart, beim Neuromed Campus. Wir haben über diese Fläche schon in einem anderen Zusammenhang gesprochen. Sie ist über 22.000 Quadratmeter groß und 2005 wurde beschlossen, diese Fläche als nicht zugänglich zu machen. Das entpuppt sich jetzt in der Energiekrise vielleicht als Vorteil, weil sie abgeschottet ist und man da oben tun und lassen kann was man will, unter anderem könnte dort eine PV-Anlage installiert werden. Diese PV-Anlage wäre Dank der Größe der Fläche eine sehr kräftige Anlage. Das wäre wahrscheinlich das größte innerstädtische Solarkraftwerk Österreichs mit ca. drei Megawatt, damit würde man über 1.000, ca. 1.200 Haushalte versorgen können. Man könnte aber auch z. B. den Neuromed Campus versorgen, der wäre dort ein direkter Abnehmer und könnte diesen Strom, zu einem Teil zumindest, brauchen.“ Das Ganze ist natürlich eine Resolution, weil die Fläche der ASFINAG gehört. Bevor ich den Antrag vorlöse, möchte ich auch noch ganz kurz darauf eingehen, wer so etwas machen könnte. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, das könnte natürlich die ASFINAG selbst machen als Eigentümer*in dieser Überdachung bzw. dieser Untertunnelung. Es könnte auch die Linz AG machen, die hier auch ganz sicher das Knowhow und die Technik hat. Es könnte aber auch ein privater Betreiber sein, es gibt ja immer mehr das Geschäftsmodell, dass Unternehmen so etwas planen und errichten und dann den Strom verkaufen und diese Fläche dort nur pachten. Auch das wäre möglich, aber das ist jetzt nicht wirklich unser erstes Problem. Jetzt dient die Resolution einmal dazu, die ASFINAG aufzufordern diese Fläche freizugeben oder vielleicht sogar selbst zu betreiben. Der Gemeinderat beschließe folgende Resolution: „Die ASFINAG wird ersucht, die Möglichkeit und Machbarkeit einer PV-Anlage auf dem Dach der Einhausung zu prüfen. Wenn dies technisch und statisch möglich ist, möge sie weitere Schritte setzen z. B. in Form einer Ausschreibung, um dort das größte innerstädtische Sonnenkraftwerk Österreichs zu errichten.“ Etwaige Kosten können durch Umschichtungen im Budget gedeckt werden. Ich bitte um Zustimmung.
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Der Gemeinderat beschließe folgende Resolution: „Die ASFINAG wird ersucht, die Möglichkeit und Machbarkeit einer PV-Anlage auf dem Dach der Einhausung zu prüfen. Wenn dies technisch und statisch möglich ist, möge sie weitere Schritte setzen z. B. in Form einer Ausschreibung, um dort das größte innerstädtische Sonnenkraftwerk Österreichs zu errichten.“ Etwaige Kosten können durch Umschichtungen im Budget gedeckt werden. Ich bitte um Zustimmung.
Wortmeldungen (5)EinblendenAusblenden

Lieber Kollege Lorenz Potočnik, gute Idee, wir sind dabei.

Das hat den Charakter einer späten Familienzusammenführung. Das geschieht normalerweise in kleineren Kreisen als in diesem. Schauen wir uns an, ob Gemeinderat Michael Rosenmayr ähnliches beizutragen hat.

Wenn vielleicht auch außerhalb einer Familienzusammenführung, aber ein schönes Bonmot. Sehr geehrter Herr Bürgermeister, lieber Lorenz, die Idee ist gut. Wir sind natürlich immer auch mit der ASFINAG in Kontakt. Wir wissen, dass sie all ihre Einrichtungen auf PV-Anlagen und dementsprechend auch die Umsetzungen überprüft. Auch in diesem Fall ist es so. Wir werden dennoch zustimmen, weil wir glauben, dass ein Rückenwind in diesen Angelegenheiten gut ist und deutlich macht, dass der Gemeinderat auch voll inhaltlich dahintersteht.

Georg, ich freue mich natürlich besonders, ganz langsam nähern wir uns. Aber es ist mir schon wichtig, dass wir diese Distanz auch wahren, das habe ich schon liebgewonnen und da sitzen immerhin noch einige dazwischen. Also, Herr Luger, Sie müssen sich keine Sorgen machen. Ich freue mich, wenn eine breite Zustimmung zustande kommt.

Die Sitzordnung bleibt tatsächlich unverändert.

Abstimmungsergebnis

Ergebnis: angenommen

Der Antrag wird einstimmig angenommen.