Projektvorhaben ‚Linz is(s)t klimafreundlich‘ der Volkshochschule Linz; Grundsatzbeschluss und Genehmigung einer Kreditübertragung aus dem Klimafonds in Höhe von 68.490 Euro

K 5 · Stadtsenatsantrag · 24. Sitzung

Berichterstatter:

Ergebnis:angenommen

Zusammenfassung

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Genehmigt wurde das Projektvorhaben „Linz is(s)t klimafreundlich“ der Volkshochschule Linz als außerschulisches Bildungsprogramm zu gesunder und klimafreundlicher Ernährung. In Kooperation mit der Schule des Essens und dem Klimabündnis sollen vor allem Multiplikatorinnen und Multiplikatoren geschult werden, damit Ernährung und Klimaschutz in Linz stärker verankert werden. Das Vorhaben wurde vom Klimabeirat positiv bewertet und soll einen breiteren Zugang zum Thema Essen im Zusammenhang mit Klimaschutz schaffen. Für die Durchführung wurde ein maximaler Kostenrahmen von 68.490 Euro inklusive USt aus dem Klimafonds genehmigt, ebenso die dafür nötige Kreditübertragung innerhalb des Fonds. Der Beschluss wurde mehrheitlich angenommen.

Schlagwörter (10):klimafondsernährungsbildungklimafreundliche ernährungvolkshochschuleaußerschulische bildungmultiplikatorenschulungklimaschutzgesundheitkreditübertragungbildung
AntragstextEinblendenAusblenden
Hier geht es um ein Projekt mit der Bitte um Mittelfreigabe aus dem Klimafonds. Der Klimabeirat hat auch dieses Projekt zu meiner Freude positiv bewertet. Die Linzer Volkshochschule möchte in Kooperation mit der Schule des Essens und dem Klimabündnis ein außerschulisches Bildungsprogramm zu gesunder und klimafreundlicher Ernährung in Linz etablieren. Das zielt in erster Linie auf Multiplikator*innen ab und soll dazu führen, dass insgesamt dem Thema Essen im Zusammenhang mit Klimaschutz mehr Bedeutung beigemessen wird. Multiplikator*innen sollen geschult werden, damit das Thema breiter Fuß fassen kann. Ich ersuche um Zustimmung zu diesem Antrag.
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Der Gemeinderat beschließe: 1. Die Durchführung des Projektvorhabens ‚Linz is(s)t klimafreundlich‘ der Volkshochschule Linz wird mit einem maximalen Kostenrahmen in Höhe von 68.490 Euro inklusive USt im Grundsatz genehmigt. Der Abschluss konkreter Verträge ist dem jeweils nach den Vorschriften des Statutes der Landeshauptstadt Linz 1992 zuständigen Organ vorbehalten. 2. Verrechnung/Bedeckung: Die Verrechnung der Kosten in Höhe von 68.490 Euro inklusive USt für das Rechnungsjahr 2024 erfolgt auf der Finanzposition 1.728000 (Entgelte für sonstige Leistungen) mit Funktionsbereich 7 (Honorare) im Fonds 522000 (Klimafonds). Zur Bedeckung der Kosten wird eine Kreditübertragung in Höhe von 68.490 Euro von der Finanzposition 1.775100 (Kapitaltransfers an Unternehmen), mit dem Haushaltsprogramm 04002 (Klimafonds) im Fonds 522000 (Klimafonds) auf die Finanzposition 1.728000 (Entgelte für sonstige Leistungen) mit Funktionsbereich 7 (Honorare) im Fonds 522000 (Klimafonds) genehmigt.
Wortmeldungen (2)EinblendenAusblenden

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrter Herr Vizebürgermeister, auf Antrag von Gemeinderat Potocnik sind nun alle Klimafondsprojekte der Stadt Linz online abrufbar. Was jetzt aber erfolgen muss, sind Evaluierungen der Klimafondsprojekte auf ihre Wirksamkeit auf unser Stadtklima. Hierfür braucht es unabhängige externe Institute. Es muss sichergestellt werden, dass nicht viele kleine hübsche Projekte, die schöne Bilder liefern, gefördert werden, es aber keinen messbaren Einfluss auf das Stadtklima gibt. Es muss sichergestellt werden, dass die eine Million Euro pro Jahr zielgerichtet eingesetzt wird, insbesondere dort, wo die Hebel für eine Verbesserung des Stadtklimas wirkungsvoll angesetzt werden können, nämlich in den Bereichen Stadtplanung, Wohnbau und Mobilität. Insofern wiederhole ich noch einmal unsere Forderung: Es braucht unabhängige externe Evaluierung der geförderten Projekte und Berichterstattung an den Gemeinderat bzw. auch online für die Bevölkerung. Wir enthalten uns bei diesem Antrag.

Nur ganz kurz, da es offenbar ein Missverständnis gibt. Diese Projekte, die wir hier vorschlagen, sind alle vom Klimabeirat der Stadt Linz bewertet worden. Das ist ein Gremium, wo ausgewiesene Expertinnen und Experten auf diesem Gebiet zusammentreffen und jedes einzelne eingereichte Projekt durchdiskutieren. Danach wird beurteilt, ob es eine positive Wirkung in Richtung Klimaneutralität oder Klimaanpassung hat. Diese zwei Parameter werden diskutiert. Nur wenn diese Expert*innen mehrheitlich der Meinung sind, dass diese Projekte wirkungs- und sinnvoll sind, kommen sie überhaupt weiter und werden dem jeweils ressortzuständigen Stadtsenatsmitglied zur Antragstellung vorgeschlagen. So viel dazu, damit wir das Prozedere, wie diese Anträge überhaupt in ein Gremium kommen, noch einmal in Erinnerung haben. Das sind nicht ‚liebe kleine Projekte‘, die nur schöne Bilder generieren, sondern ein Expert*innengremium beurteilt, ob diese Projekte sinnvoll sind und umgesetzt werden sollen. Ich ersuche um Zustimmung.

Abstimmungsergebnis

Ergebnis: angenommen

Der Antrag wird mehrheitlich angenommen. Enthaltung: FPÖ (7), MFG (2), LinzPlus (2)