Verlängerung der Wirtschaftsförderungsrichtlinie sowie der zugehörigen Schwerpunktprogramme (Linz fördert Nahversorgung, Linz fördert Neugründung und Standortwechsel und Linz fördert Regionale Wirtschaftsinitiativen) für den Zeitraum von 1. Jänner 2023 bis 31. Dezember 2023
E 1 · Ausschussantrag · 10. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz
Ausschuss:Ausschuss für Wirtschaft, Innovation und Verfassung
Ergebnis:angenommen
Zusammenfassung
KI GeneriertDie Wirtschaftsförderungsrichtlinie der Stadt Linz und die Schwerpunktprogramme für Nahversorgung, Neugründung und Standortwechsel sowie regionale Wirtschaftsinitiativen werden für das Jahr 2023 verlängert. Ziel ist es, Neuansiedelungen, Neugründungen und Modernisierungen bestehender Unternehmen zu fördern, um Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung zu stärken. Die Förderungen gelten als De-minimis-Beihilfen und müssen die allgemeinen Förderungsrichtlinien sowie die budgetär verfügbaren Mittel einhalten. Zugleich wird angekündigt, die Richtlinien im Laufe des Jahres zu überarbeiten und zu einem moderneren, stärker nachhaltigen System weiterzuentwickeln. Die Verlängerung tritt mit 1. Jänner 2023 in Kraft und wurde einstimmig angenommen.
AntragstextEinblendenAusblenden
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Wortmeldungen (1)EinblendenAusblenden
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, werte Kolleginnen und Kollegen, das ist für mich persönlich und ich glaube auch für die Grünen-Fraktion – wenn ich das richtig in Erinnerung habe – eine Premiere, dass wir der Wirtschaftsförderung zustimmen, nämlich genau mit der Argumentation, dass sie überarbeitet wird. Diese Forderung stellen wir schon seit langer Zeit. Auch wir haben gesagt, dass das ein Gießkannenprinzip ist und die Förderung überarbeitet werden soll. Die Wirtschaftsförderung wäre auch in dem Sinne neu zu überdenken, dass es ein offensichtlicher Widerspruch dazu ist Klimahauptstadt zu sein, wenn keine sozioökologischen Kriterien, wie Geld verteilt wird, befasst sind. Das widerspricht letztendlich diesem Ziel. Ich habe im Gemeinderat im November 2020 auch einen Antrag dazu gestellt, die Wirtschaftsförderungsschwerpunkte und -richtlinien genau in diese Richtung einer nachhaltigen, ökologischen Wirtschaftsförderung zu überarbeiten. Ich habe damals auch auf die Dringlichkeit hingewiesen. Dieser Antrag wurde damals leider noch abgelehnt. Heute zeigt sich, dass das nicht gescheit war, denn einer der konkreten Vorschläge war damals, die Förderung von betrieblichen Energiesparmaßnahmen umzusetzen und letztendlich in das Wirtschaftsförderungsprogramm aufzunehmen. Wir haben auch andere Themen angerissen, wie betriebliche Abfallwirtschaftskonzepte zu fördern, Kreislaufwirtschaftsprojekte zu fördern, eine $\mathrm{CO}_{2}$-freie Mobilität zu fördern, indem man zum Beispiel City-Ring Parkmünzen auf City-Ring Öffi-Tickets umstellt, Hauszustellungen via Radboten fördert und vieles mehr. Ich freue mich auf die Diskussionen im Ausschuss. Wie werden das alles nochmals in die Diskussion einbringen und stimmen in diesem Sinne heute zu.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: angenommen
Der Antrag wird einstimmig angenommen.