Erweiterung des Nachtverkehrs der LINZ AG LINIEN
K 8 · Fraktionsantrag · 17. Sitzung
Zusammenfassung
KI GeneriertDie Erweiterung des Nachtverkehrs der LINZ AG LINIEN auf Donnerstagnacht stand im Mittelpunkt. Vorgesehen war, die Nachtlinien ab Donnerstag zu starten, um das Angebot für Studierende und andere Fahrgäste zu verbessern und die Mobilität sowie die Attraktivität der Stadt zu stärken. Als Begründung wurden der wiederholt geäußerte Wunsch nach einem früheren Start, die Prüfung von Streckenführung und Erschließung sowie die Einbindung des Linzer Jugendbeirates genannt. Dem standen die Kosten des Nachtverkehrs gegenüber, die für 2022 mit rund 500.000 Euro Abgang beziffert wurden; als Alternative wurde das AST-Taxi als nicht gleichwertig beschrieben. Die Zuweisung an den Finanzausschuss und der Antrag selbst wurden abgelehnt.
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Danke schön! Herr Gemeinderat Burgstaller für die Berichterstattung. Einen Teil des Antrages habe ich schon erledigt, ich habe mit den LINZ LINIEN bereits Kontakt aufgenommen. Mir liegt eine Stellungnahme darüber vor, was aktuell in Bezug auf die Nachtlinien – das ist bekanntlich die N82 Solarcity – Universität, N83 Hafen – Neue Heimat und N84 Hauptbahnhof – Schloss Traun, jeweils von zirka 00:20 Uhr bis 05:00 Uhr in der Früh im 30-Minutentakt von Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag und jeweils vor den Feiertagen, angeboten wird. Was kostet das Ganze? Wir haben aktuell beim Nachtverkehr einen Abgang von rund 500.000 Euro. Dieses Ergebnis hat der Nachtverkehr im Geschäftsjahr 2022 erzielt. Natürlich ist die Auslastung in der Nacht nicht so hoch, das ist wenig überraschend und wenn man das herunterbricht, dann ergibt sich, pro Fahrgast in der Nacht ein Abgang von 2,80 Euro, berechnet auf das Jahr 2022. Insofern stellt sich ganz einfach die Frage, wie man mit den Kosten umgeht. Sie haben angeführt – auch die ÖVP – oder die Junge Volkspartei (JVP), war immer wieder der Meinung, man sollte das Angebot auf Donnerstagnacht ausweiten. Ich glaube, Sie haben beispielsweise die Mensafeste angesprochen. Herr Bürgermeister Luger hat mir gesagt, er war noch nie dort, aber ich sehr wohl. Und ja, ich finde das Angebot oder eine Ausweitung des Angebotes auch gut. Ich fände es als Verkehrsreferent und auch persönlich gut. Die Frage ist nur, wie man mit den Kosten umgeht, das muss man ganz einfach ehrlich sagen muss. Aus Verkehrssicht und aus privater Sicht, bin ich mir fast sicher, dass fast jeder in diesem Raum sagen würde: Ja, das wollen wir haben. Insofern stelle ich den Antrag, dass wir heute eine Zuweisung an den Finanzausschuss beschließen, wo wir darüber reden können, ob wir uns das leisten wollen und können. Danke schön.
Eine tatsächliche Berichtigung: Ich war natürlich auf Mensafesten, ich bin ja nicht verhaltensgestört, nur ich habe auch studiert, Herr Kollege, das habe ich Ihnen gesagt.
Herr Bürgermeister, heute wäre wieder eines, also die Chance ist immer noch da, wieder auf eines zu gehen. Mit der Zuweisung kann ich auf jeden Fall leben. Damals, als die FPÖ den Stadtrat für Mobilität gestellt hat, war es gar kein Problem mit den Finanzen und dem Geld und jetzt haben wir auf einmal das Problem der Kosten. Ich verstehe natürlich, dass das finanziert werden muss und bin auf jeden Fall zufrieden mit der Zuweisung und hoffe, dass wir dort auf eine Lösung kommen. Danke schön.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: abgelehnt
Die Zuweisung des Antrages an den Ausschuss für Finanzen und Integration wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von SPÖ (21) und FPÖ (9) mit Stimmenmehrheit abgelehnt. Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von SPÖ (21), ÖVP (11), FPÖ (9), MFG (2) und LinzPlus (1) mit Stimmenmehrheit abgelehnt.