Schulstraße Aubrunnerweg
T 12 · Fraktionsantrag · 32. Sitzung
Zusammenfassung
KI GeneriertGefordert wird eine Schulstraße im Aubrunnerweg, um die Zufahrt von Elterntaxis vor allem zu Bring- und Holzeiten zu unterbinden und die Sicherheit am Schulweg zu erhöhen. Anlass ist die neu asphaltierte Verkehrslösung vor der sanierten Mira-Lobe-Schule, die als mobilitätspolitisch verfehlt und stadtklimatisch nachteilig beschrieben wird. Kritisiert werden zusätzliche Autofahrten, ein erhöhtes Risiko für zu Fuß gehende und radfahrende Kinder sowie die Entstehung einer neuen Hitzeinsel. Vorgesehen sind Kiss-and-Walk-Bereiche in der Altenberger Straße und eine Finanzierung durch Umschichtung im Budget. Der Gemeinderat lehnte das Vorhaben mehrheitlich ab.
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Wortmeldungen (2)EinblendenAusblenden
Geschätzte Kolleg*innen, lieber Lorenz Potocnik, du hast euren Antrag ausführlich vor-gelesen und von einem hässlichen Kreisverkehr geschrieben, der aber das Wenden erleichtert. Wenn man diese Straße zu einer Schulstraße umbauen will, gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen könnte man den hinteren Teil zu einer Schulstraße machen. Das bedingt dann, dass die Eltern im Mittelstück umdrehen müssten und dort die Anrainer*innen vom Aubrunnerweg blockieren würden. Durch die Reversionstätigkeit auf diesem schmalen Straßenstück käme es dann eher zu gefährlichen Situationen und es wären vielleicht die dort aussteigenden Kinder gefährdet. Die zweite Möglichkeit wäre, den gesamten Aubrunnerweg als Schulstraße zu verordnen. Das würde bedeuten, den ganzen Schulverkehr in der Altenberger Straße zu forcieren. Du hast es ‚Kiss&Walk-Bereich‘ genannt. Das heißt, die Eltern würden die Kinder auf der Altenberger Straße - die ja gerade verkehrsberuhigt und durch Verkehrsinseln schmäler gemacht wurde - aussteigen lassen. Dadurch würde es dort zu noch mehr Beeinträchtigungen kommen, weil dann die Eltern in diesem Bereich umdrehen müssten, um wieder zurück nach Urfahr oder Linz zu kommen. Deswegen werden wir uns in diesem Fall enthalten. Danke.
Thomas Fuchshuber, du hast von Blockade gesprochen, wenn die Eltern vorne im ersten Teil wenden würden. Warst du schon einmal dort und hast es dir in der Früh angeschaut? Ich war jetzt mehrmals dort. Die Blockade entsteht nicht durch das Wenden, welches dort tatsächlich ganz gut funktionieren würde, sondern durch den Rückstau bei der Ampel. Dort stehen dutzende Autos, die sich zurückstauen, wodurch diese Blockade entsteht. Das Problem ist also, dass wir die Autos dort überhaupt reinfahren lassen. Das Konzept einer Schulstraße ist ja, die Ursache anzugehen und die Autos dort gar nicht hineinfahren zu lassen. Ich bin deiner Meinung, das Wenden würde dort grundsätzlich funktionieren. Aber nicht das Wenden, sondern der Rückstau von der Ampel verursacht die Blockade. Ich bitte um Zustimmung.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: abgelehnt
Der Antrag wird mehrheitlich abgelehnt. Enthaltung: SPÖ (22), ÖVP (11), FPÖ (9), NEOS (2), Gemeinderätin Schachner/ehem. MFG