Änderung der Tarifordnung für die Sondernutzung des öffentlichen Gutes der Stadt Linz und Neubezeichnung
F 3 · Stadtsenatsantrag · 14. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz
Zusammenfassung
KI GeneriertDie Tarifordnung für die Sondernutzung des öffentlichen Gutes der Stadt Linz wurde neu gefasst und sprachlich sowie inhaltlich modernisiert. Dabei wurden die bisherigen 24 Tarifposten auf 17 reduziert, veraltete Positionen gestrichen und neue Nutzungsformen wie Werbeflächen, Veranstaltungen, Warenpräsentationen, digitale Werbescreens und E-Ladestationen berücksichtigt. Zugleich wurden mehrere Befreiungen und Sonderregelungen für gemeinnützige, kulturelle, politische, stadtbildpflegerische und mobilitätsbezogene Nutzungen festgelegt. Die neue Ordnung gilt ab 1. Jänner 2024, die bisherige Fassung wird mit 31. Dezember 2023 aufgehoben. Die Einnahmen werden auf der vorgesehenen Finanzposition im Fonds für Grundbesitz und öffentliches Gut verrechnet.
AntragstextEinblendenAusblenden
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Wortmeldungen (1)EinblendenAusblenden
Frau Vizebürgermeisterin, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir freuen uns, dass Reformschritte erfolgen und wir finden es auch gut, dass Tarifpositionen wegfallen. Die Reduktion von 24 auf 17 ist schon ein Schritt, aber es wird nicht verwundern, dass es uns nicht weit genug geht, wir hätten uns durchaus noch mutigere Reformschritte vorstellen können. Ich selbst habe im November 2020 einen Antrag gestellt, so eine Reform auszuarbeiten. Es kommt also etwas heraus, es ist ein Mittelweg, das ist in Ordnung. Aber auch die Presseaussendung unserer Stadträtin zeigt, – diese wird Ihnen sicher auch zur Kenntnis gebracht worden sein – das eine oder andere, wäre mit mutiger Entschlossenheit noch möglich gewesen. Andere Städte haben in derselben Situation zeitgemäße beziehungsweise zeitgemäßere Reformen umgesetzt. Wir glauben, dass die Beschreibung aus der Presseaussendung - veraltet, bürokratisch und verkrustet – nur zu einem Teil bearbeitet wurde, der andere Teil bleibt bestehen. In Zeiten von Teuerungen und Inflation hätte man die Wirtschaft in Linz durch deutlichere Reduktion der Aufwendungen, nicht nur der geldmäßigen Aufwendungen, sondern auch der bürokratischen Aufwendungen, noch einmal unterstützen können. Es ist dennoch ein Schritt in eine Richtung. Wir enthalten uns aber, weil es uns nicht weit genug geht und wir hoffen, dass in Zukunft diesbezüglich auch noch weitere Schritte folgen werden.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: angenommen
Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von ÖVP (11) und LinzPlus (2) mit Stimmenmehrheit angenommen.