Linzer Spielplatzpaket

N 2 · Fraktionsantrag · 14. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz

Berichterstatter:

Ergebnis:angenommen

Zusammenfassung

KI Generiert

Die Linzer Spielplätze sollen hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit in den Stadtteilen, ihrer Eignung für verschiedene Altersgruppen und ihrer Beschattungsmöglichkeiten überprüft werden. Anlass sind stark frequentierte Anlagen, die in den Sommermonaten wegen Hitze teils nur eingeschränkt nutzbar sind. Vorgesehen ist, auf Basis der Evaluierung zeitnah ein Umsetzungskonzept zu erstellen und dem Gemeinderat vorzulegen. Als mögliche Maßnahmen werden zusätzliche Bäume oder andere Beschattungslösungen genannt; die Kosten sollen durch Budgetumschichtungen gedeckt werden. Der Beschluss fiel einstimmig.

Schlagwörter (10):spielplätzekinderspielplätzebeschattunghitzeschutzstadtteilealtersgerechte nutzungstadtklimaanalysebudgetumschichtungfamilienstadtplanung
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Gemeinderätin Mag.a Ganhör berichtet über den von der ÖVP-Gemeinderatsfraktion eingebrachten Antrag N 2 Linzer Spielplatzpaket und führt aus: „Sehr geehrte Damen und Herrn, der Antrag bezweckt auch, dass wir in Zukunft alle einen kühlen Kopf bewahren können, das ist vielleicht ganz gut nach dem Tagesordnungspunkt N 1. Der vorliegende Antrag ist für die jüngsten Bewohner*innen von Linz, es geht um die Linzer Spielplätze, die ein beliebter und wichtiger sozialer Treffpunkt für Familien mit Kindern jeglicher Altersgruppen sind. Hier können Familien und Kinder gemeinsam Zeit verbringen, spielen, toben und Kontakte knüpfen. Daher ist es von großer Bedeutung, dass die Spielplätze gut ausgestattet sind und den Bedürfnissen aller Kinder und aller Altersgruppen gerecht werden. Gerade in den wärmeren Monaten sind die Spielplätze wieder stark frequentiert. Zum Leidwesen der Familien sind manche Spielplätze jedoch in den Sommermonaten auf Grund der Hitze fast unbenutzbar, weil es an schattengebenden Bäumen oder genereller Beschattung fehlt. Die Möglichkeit für die Kinder einen unbeschwerten Aufenthalt an der frischen Luft zu haben, wird dadurch stark limitiert. Sonnenschutz wäre dabei nicht nur für die kleinen Besucherinnen und Besucher wichtig, sondern schützt auch die Spielgeräte. Neben Bäumen, die gepflanzt werden könnten, sind auch Beschattungsmöglichkeiten wie Sonnensegel oder Ähnliches eine Möglichkeit zu gewährleisten, dass Familienspielplätze auch an heißen Tagen beschwerdefrei genutzt werden. Darüber hinaus sollten die Kinderspielplätze auch hinsichtlich des Alters der Kinder evaluiert werden, sodass jedes Kind in jedem Stadtteil die Möglichkeit hat einen geeigneten Spielplatz zu finden. Daher stellen wir heute folgenden Antrag Der Gemeinderat beschließe: ‚Das für Angelegenheiten der Kinder und Jugendspielplätze zuständige Stadtsenatsmitglied Vizebürgermeisterin Karin Hörzing wird ersucht die Linzer Spielplätze hinsichtlich der Verfügbarkeit in den Stadtteilen, ihrer Eignung für alle Altersgruppen und der Beschattungsmöglichkeiten zu evaluieren. Auf Basis der Evaluierung soll zeitnah ein Konzept zur Umsetzung erstellt und dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Die Bedeckung allfällig entstehender Kosten sollte durch Budget Umschichtungen erfolgen.‘ Wir bitte um Zustimmung.“ (Beifall) Dazu liegen folgende Wortmeldungen vor: Gemeinderätin Tichler: „Sehr geehrter Herr Bürgermeister, werte Damen und Herren, ich nehme es gleich einmal vorweg, wir werden dem Antrag natürlich zustimmen. Der vorliegende Antrag klingt recht schön, noch schöner wäre es gewesen, wenn die ÖVP das damals selbst gemacht hätte, als dieser Ressortbereich bei ihnen war. Wir haben zu dieser Zeit Herrn Vizebürgermeister Baier aufgefordert, die Spielplätze jährlich zu evaluieren. Ich habe mir damals mehrere Spielplätze genauer angeschaut und habe teilweise gravierende Mängel gefunden. Unter anderem musste damals das Klettergerüst am Pichlinger See gesperrt werden, weil kein Fallschutz mehr vorhanden war. Am Spielplatz bei der Pichlinger Feuerwehr liegt seit Jahren Bauschutt im Bach und seit neuestem bröckelt der Beton ab, es schauen sogar Eisenstäbe heraus. Wir sehen schon seit mehreren Jahren dringenden Handlungsbedarf! Vielleicht findet sich jetzt jemand, der sich das anschaut, der damalige Vizebürgermeister Baier hat es nicht geschafft. Vielen Dank.“ (Beifall) Gemeinderat Mag. Redlhammer: „Vielen Dank, sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen, vielen Dank Kollegin Ganhör für diesen Antrag, das ist eine sehr gute Idee. Ich darf auch empfehlen zur Evaluierung der Hitzepole eventuell die Stadtklimaanalyse heranzuziehen. Wir werden diesem Antrag natürlich zustimmen, egal wer die Idee erfunden hat, es ist eine gute Idee.“ Vizebürgermeisterin Hörzing: „Vielen Dank Herr Bürgermeister, werte Kolleginnen und Kollegen, ich darf anmerken, dass die Stadt Linz über 116 öffentliche Spielplätze verfügt. Grundsätzlich ist es natürlich immer ein Thema die Qualität, die Bespielbarkeit und die Attraktivität dieser Spielplätze abzusichern. Genauso ist die Beschattung und Abkühlung klarerweise immer ein Thema und die soll selbstverständlich vorzugsweise mit einer natürlichen Beschattung, also mit Bäumen, erfolgen. Es ist aber auch wichtig darauf zu achten, dass es in kälteren Jahreszeiten sonnige Freiräume gibt. Das Ganze muss schon gesamtheitlich betrachtet werden. Auch Pichling und die Angebote für Kleinkinder dort wurden angesprochen. Das ist korrekt, allerdings wurde nicht die Gesamtschau betrachtet, es gibt ja nicht nur die städtischen Spielplätze. Bei neuen Wohnbebauungen sind auf Grund der Bautechnikverordnung auch Spielplätze zu installieren, gerade im Kleinkindbereich. Wir betrachten das Thema natürlich in der Gesamtschau in der Stadt Linz. Nichtsdestotrotz ist es immer wesentlich und notwendig das Angebot anzusehen, insofern wird auch die Sozialdemokratie diesen Antrag unterstützen.“ (Beifall) Der Vorsitzende erteilt der Berichterstatterin das Schlusswort. Gemeinderätin Mag.a Ganhör: „Ich freue mich natürlich über die avisierte Zustimmung und hoffe auf Umsetzung im Ausschuss. Danke.“ Der Vorsitzende lässt über den Antrag abstimmen. Der Antrag wird einstimmig angenommen. Bürgermeister Luger übergibt den Vorsitz an Vizebürgermeisterin Hörzing.
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Der Gemeinderat beschließe: ‚Das für Angelegenheiten der Kinder und Jugendspielplätze zuständige Stadtsenatsmitglied Vizebürgermeisterin Karin Hörzing wird ersucht die Linzer Spielplätze hinsichtlich der Verfügbarkeit in den Stadtteilen, ihrer Eignung für alle Altersgruppen und der Beschattungsmöglichkeiten zu evaluieren. Auf Basis der Evaluierung soll zeitnah ein Konzept zur Umsetzung erstellt und dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Die Bedeckung allfällig entstehender Kosten sollte durch Budget Umschichtungen erfolgen.‘
Wortmeldungen (4)EinblendenAusblenden

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, werte Damen und Herren, ich nehme es gleich einmal vorweg, wir werden dem Antrag natürlich zustimmen. Der vorliegende Antrag klingt recht schön, noch schöner wäre es gewesen, wenn die ÖVP das damals selbst gemacht hätte, als dieser Ressortbereich bei ihnen war. Wir haben zu dieser Zeit Herrn Vizebürgermeister Baier aufgefordert, die Spielplätze jährlich zu evaluieren. Ich habe mir damals mehrere Spielplätze genauer angeschaut und habe teilweise gravierende Mängel gefunden. Unter anderem musste damals das Klettergerüst am Pichlinger See gesperrt werden, weil kein Fallschutz mehr vorhanden war. Am Spielplatz bei der Pichlinger Feuerwehr liegt seit Jahren Bauschutt im Bach und seit neuestem bröckelt der Beton ab, es schauen sogar Eisenstäbe heraus. Wir sehen schon seit mehreren Jahren dringenden Handlungsbedarf! Vielleicht findet sich jetzt jemand, der sich das anschaut, der damalige Vizebürgermeister Baier hat es nicht geschafft. Vielen Dank.

Vielen Dank, sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen, vielen Dank Kollegin Ganhör für diesen Antrag, das ist eine sehr gute Idee. Ich darf auch empfehlen zur Evaluierung der Hitzepole eventuell die Stadtklimaanalyse heranzuziehen. Wir werden diesem Antrag natürlich zustimmen, egal wer die Idee erfunden hat, es ist eine gute Idee.

Vielen Dank Herr Bürgermeister, werte Kolleginnen und Kollegen, ich darf anmerken, dass die Stadt Linz über 116 öffentliche Spielplätze verfügt. Grundsätzlich ist es natürlich immer ein Thema die Qualität, die Bespielbarkeit und die Attraktivität dieser Spielplätze abzusichern. Genauso ist die Beschattung und Abkühlung klarerweise immer ein Thema und die soll selbstverständlich vorzugsweise mit einer natürlichen Beschattung, also mit Bäumen, erfolgen. Es ist aber auch wichtig darauf zu achten, dass es in kälteren Jahreszeiten sonnige Freiräume gibt. Das Ganze muss schon gesamtheitlich betrachtet werden. Auch Pichling und die Angebote für Kleinkinder dort wurden angesprochen. Das ist korrekt, allerdings wurde nicht die Gesamtschau betrachtet, es gibt ja nicht nur die städtischen Spielplätze. Bei neuen Wohnbebauungen sind auf Grund der Bautechnikverordnung auch Spielplätze zu installieren, gerade im Kleinkindbereich. Wir betrachten das Thema natürlich in der Gesamtschau in der Stadt Linz. Nichtsdestotrotz ist es immer wesentlich und notwendig das Angebot anzusehen, insofern wird auch die Sozialdemokratie diesen Antrag unterstützen.

Ich freue mich natürlich über die avisierte Zustimmung und hoffe auf Umsetzung im Ausschuss. Danke.

Abstimmungsergebnis

Ergebnis: angenommen

Der Antrag wird einstimmig angenommen.