Faires und ausgewogenes Modell für Kochbeiträge in städtischen Schulen ausarbeiten
K 5 · Fraktionsantrag · 17. Sitzung
Zusammenfassung
KI GeneriertGeprüft werden soll ein faires und ausgewogenes Modell für die Kochbeiträge in Linzer Mittel- und Sonderschulen. Hintergrund sind seit Jahren unveränderte Lebensmittelbudgets, gestiegene Kosten und die Sorge, dass eine ausgewogene Ernährung im Kochunterricht sonst schwerer zu gewährleisten ist. Vorgesehen ist, dass die Stadt Linz zusätzliche Mittel bereitstellt, damit die Schulen ein ausgewogenes Essen anbieten können, ohne die Eltern weiter zu belasten. Für Schülerinnen aus einkommensschwachen Haushalten soll ein Nulltarif eingeführt werden. Die Finanzierung soll durch Umschichtung im Budget oder in künftigen Voranschlägen erfolgen; die Zuweisung wurde an den Ausschuss für Planung und Liegenschaften beschlossen.
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Liebe Zuseher*innen, ich darf die Zuweisung an den Ausschuss für Planung und Liegenschaften beantragen. Das Thema ist ein bisschen komplexer, es ist nicht ganz so eindeutig, wie die Schulen das Geld benützen und wie es im Unterricht umgesetzt wird. Es bedarf einfach noch weiterer Informationen, auch wie das andere Städte lösen, da es grundsätzlich ein Unterrichtsgegenstand ist. Ich ersuche um Unterstützung der Zuweisung. Vielen Dank.
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg*innen, Teil unseres Pflichtschulsystems sind eben auch diese Kochstunden und das ist auch gut so, denn hier lernen die Schülerinnen und Schüler wichtige Tools für ihr späteres Leben: Eine gesunde und ausgewogene Ernährung, richtige Zubereitung und Verwendung von Lebensmitteln, Teamwork und vor allem auch, dass sie gemeinsam etwas schaffen können. In diesen Stunden wird die Selbstständigkeit gefördert und das Wichtigste ist, dass ein gemeinsames ausgewogenes Essen gekocht und gemeinsam gegessen wird. Das ist in der heutigen Zeit gar nicht mehr so selbstverständlich. Deswegen ist es auch richtig und wichtig, dass wir uns hier diesem Thema widmen. Es kann nämlich nicht sein – wie ich von vielen Pädagoginnen und Pädagogen gehört habe –, dass keine biologischen oder regionalen Lebensmittel mehr gekauft werden können, weil das Geld fehlt und man keine Mehrfachbelastung für die Eltern haben möchte. Daher finden wir, dass hier die Stadt gefordert ist und stimmen deswegen diesem Antrag auf alle Fälle zu. Danke.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: ausschuss verwiesen
Die Zuweisung des Antrages an den Ausschuss für Planung und Liegenschaften wird bei Stimmenthaltung der FPÖ-Fraktion mit Stimmenmehrheit angenommen.