Grundkauf in der KG Posch (südlich Weikerlsee) um den Kaufpreis in Höhe von 120.000 Euro sowie voraussichtlich 5.520 Euro Grunderwerbsteuer und Eintragungsgebühr
H 3 · Ausschussantrag · 23. Sitzung
Ausschuss:Ausschuss für Planung und Liegenschaften
Ergebnis:angenommen
Zusammenfassung
KI GeneriertDie Stadt Linz kauft das Grundstück Nr. 1031 in der Katastralgemeinde Posch südlich des Weikerlsees um 120.000 Euro. Die Fläche liegt neben bereits im städtischen Eigentum befindlichen Grundstücken und gilt daher als zweckmäßige Ergänzung des Bestands. Für den Fall einer Umwidmung innerhalb von 25 Jahren ist eine Nachbesserung des Kaufpreises vorgesehen, wenn dadurch eine Bebauung oder höherwertiges Grünland entsteht. Zusätzlich trägt die Stadt die übrigen Kosten und Gebühren, während Lastenfreistellungskosten und eine allfällige Immobilienertragsteuer von den Verkäufern zu übernehmen sind. Die Finanzierung erfolgt über die vorgesehenen Haushaltsmittel für den Grundstückserwerb; der Beschluss wurde mehrstimmig angenommen.
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BeschlussformelEinblendenAusblenden
Wortmeldungen (4)EinblendenAusblenden
Danke, Herr Bürgermeister, wir sehen den Nutzen des Kaufs hier nicht ganz. Dieser kann eigentlich nur darin bestehen, dass es im Nachhinein zu einer Umwidmung und zu einer Verbauung kommen kann. Diese lehnen wir aber an diesem Standort ab und deshalb enthalten wir uns bei diesem Antrag.
Wir stimmen schon zu. Wir sehen da durchaus einen möglichen Nutzen, zum Beispiel für Spielflächen oder öffentliche Nutzung. Wir finden auch den Preis okay, aber wir erkennen auch nicht wirklich eine Strategie. Es kommt uns ein bisschen wie beim Spiel DKT - Das kaufmännische Talent, vor, wo durch Würfeln und Zufall ein Grundstück plötzlich zur Verfügung steht. Weil es billig ist, greifen wir halt einmal zu und sichern das. Das ist vielleicht auch in Ordnung. Trotzdem fehlt uns die Perspektive. Denn grundsätzlich wüssten wir andere strategische Grundstücke, die wir um dieses Geld lieber kaufen würden.
Es wird relativ schwierig sein, große strategische Grundstücke im Wert von 120.000 Euro erwerben zu können. Wenn der Vorwurf an meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darin besteht, dass wir günstig etwas einkaufen, dann bedanke ich mich für diesen Vorwurf, der entspricht in meinem ökonomischen Denken einem Lob.
Vielleicht hätte ich mich präziser ausdrücken sollen. Es geht um aktive Bodenpolitik und die beinhaltet auch, strategische Grundstücke zu kaufen. Ja, um 120.000 Euro kann man wahrscheinlich nicht sehr viel Bauland oder so kaufen.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: angenommen
Der Antrag wird mehrstimmig angenommen. Enthaltung: KPÖ (2)