Gleisbrache in Peter-Behrens-Park verwandeln
R 3 · Fraktionsantrag · 33. Sitzung
Zusammenfassung
KI GeneriertGefordert wird die dauerhafte Entsiegelung und Begrünung der rund 2.500 Quadratmeter großen ehemaligen Bahntrasse hinter dem Medicent im Kaplanhofviertel. Die Fläche ist derzeit weitgehend ungenutzt und wird seit Jahren als Parkplatz genutzt, obwohl sie im Eigentum der Stadt steht und als Verbindung zwischen Donaupark, Tabakfabrik und Posthof dienen könnte. Begründet wird der Vorschlag mit dem Bedarf an mehr Grün, Abkühlung und einer stadtklimatischen Aufwertung in einem verkehrs- und staugeplagten, stark versiegelten Umfeld. Zusätzlich soll eine grüne Durchwegung für Fußgängerinnen und Radfahrerinnen entstehen; langfristig wird auch eine Mitplanung der bestehenden Eni-Tankstelle angesprochen. Der Entwurf sollte von den zuständigen Ressorts entwickelt und in den Ausschüssen präsentiert werden, die Finanzierung wäre durch Umschichtung im Budget vorgesehen; der Gemeinderat lehnte den Vorstoß mehrheitlich ab.
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Vielen herzlichen Dank. Wir werden uns bei diesem Antrag enthalten.
Ich hoffe jetzt, dass Sie alle zustimmen. Wenn nicht, muss ich davon ausgehen, dass dort ein Parkplatz errichtet wird. Es gibt ja, wie wir vorher schon in meiner Anfrage gehört haben, auch Gerüchte, dass dort ein Parkhaus für die Tabakfabrik mit 200 Parkplätzen betoniert werden soll. Wenn sich das bewahrheitet, wird der Schaden, den der QUADRILL anrichtet, wirklich sehr gut sichtbar und manifest. Meines Erachtens sind all das Nachwehen einer viel zu hohen Verdichtung des Megabaus und Folgeschäden dieses von Beginn an vollkommen überzogenen Projekts. Ohne echten Plan und vorausschauende Stadtentwicklung wurde hier verdichtet, verdichtet und noch einmal verdichtet. Erst jetzt, faktisch nach der Fertigstellung, kommen die Fehlplanungen und die Folgeschäden in Form zusätzlicher Versiegelungen scheibchenweise ans Licht. Der QUADRILL hätte dazu dienen müssen, den Bestand der Tabakfabrik zu unterstützen und das zu liefern und zu komplementieren, was im denkmalgeschützten Bestand fehlt und nicht möglich ist. Das sind unter anderem Parkplätze. Der Neubau wurde aber so überzogen, dass jetzt im Umfeld noch zusätzliche Parkplätze errichtet werden müssen. Es ist verheerend, dass jetzt auf andere Grundstücke zugegriffen werden muss, um Parkplätze zu schaffen, die eigentlich in der Tiefgarage des QUADRILL Platz finden hätten müssen. Stattdessen braucht das Viertel mehr Durchgrünung, Parks, öffentlichen Verkehr und eine echte Lebensqualität, aber sicher keine neuen Garagen, die nur noch zusätzlichen Verkehr erzeugen.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: abgelehnt
Der Antrag wird mehrheitlich abgelehnt. Enthaltung: SPÖ (21), ÖVP (11), FPÖ (9), NEOS (2)