Valorisierung der Tarifordnung Botanischer Garten ab 1. Jänner 2022

K 1 · Ausschussantrag · 2. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz

Zusammenfassung

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Die Tarife im Botanischen Garten wurden ab 1. Jänner 2022 zur Sicherstellung der Wertbeständigkeit um 3,1 Prozent valorisiert und neu festgesetzt. Betroffen sind Eintritts-, Jahres- und Führungsentgelte sowie variable Preise für Wort-und-Klang-Veranstaltungen. Als Begründung wurde auf die Inflationsentwicklung 2019 und 2020 sowie auf einen Gemeinderatsbeschluss vom 22. September 2016 verwiesen. Die Umsetzung wurde dem Magistrat, Geschäftsbereich Stadtgrün und Straßenbetreuung, Abteilung Botanischer Garten, übertragen. Beschlossen wurde die Anpassung mit Stimmenmehrheit gegen zwei Gegenstimmen der KPÖ-Fraktion.

Schlagwörter (10):botanischer gartentarifordnungvalorisierungeintrittspreisejahreskartenführungenwertbeständigkeitinflationstadtgrüngebühren
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Stadträtin Mag.a Schobesberger berichtet über K 1 Valorisierung der Tarifordnung Botanischer Garten ab 1. Jänner 2022 und stellt nach Darlegung des Sachverhaltes laut Vorlage an den Gemeinderat folgenden Antrag: Der Gemeinderat beschließe: „Die Tarife im Botanischen Garten werden ab 1. Jänner 2022 zur Sicherstellung der Wertbeständigkeit wie folgt angepasst bzw. neu festgesetzt: Jahr 2022 Jahresinflation Basis VPI96: 2019: 1,6 Prozent, 2020: 1,5 Prozent = Valorisierung 3,1 Prozent Eintritt Vollpreis: 3,70 Euro; Eintritt ermäßigt: 2,70 Euro; Familienkarte: 6,50 Euro; Jahreskarte Vollpreis: 30 Euro; Jahreskarte ermäßigt:19 Euro; Jahreskarte Familie: 48,50 Euro; Vorträge, Führungen, Gartenpraxis: 8,60 Euro; Aktivpass, Gruppen im Unterricht: ein Euro; Führungen Schulklassen: 64 Euro; Führungen Gruppen: 70 Euro; Führungen an Wochenenden: 77 Euro; Wort und Klang-Veranstaltungen: variabel Der Magistrat der Landeshauptstadt Linz, Geschäftsbereich Stadtgrün und Straßenbetreuung, Abt. Botanischer Garten, wird mit der Umsetzung dieses Beschlusses beauftragt. Die Verrechnung der Einnahmen erfolgt auf der FiPos 2.810000, Erträge aus Leistungen, KSt. 803700, Fonds 830000.“ Dazu liegen folgende Wortmeldungen vor: Gemeinderätin Mag.a Grünn: „Sehr geehrte Frau Vizebürgermeisterin, werte Kolleginnen und Kollegen, die KPÖ hat sich immer für einen Gebührenstopp und Tarifstopp stark gemacht und darum gibt es zu diesem Antrag zwei Gegenstimmen.“ Gemeinderat Dipl.-Ing. Dr. Obermayr: „Sehr geehrte Frau Vizebürgermeisterin, die MFG unterstützt den Botanischen Garten, ich denke, dass das eine wichtige Einrichtung ist für die Bildung. Ich glaube, dass wir die Tarife eher nicht erhöhen sollen, sondern dass man sie eher gleich lässt. Wenn ich mir anschaue, dass der Eintritt Vollpreis 3,70 Euro oder für Kinder 2,70 Euro kostet, ist das zwar nicht viel Geld, aber mir tun die Damen und die Herren, die dort die Eintrittsgelder kassieren, leid, weil die jede Menge an Cents benötigen, damit sie herausgeben können. Ich würde in diesen Bereichen eher sogar den Vollpreis auf 3,50 Euro und den Eintritt für Kinder vielleicht auf zwei Euro senken. Ich glaube, dass man durch gerade Preise ein Zeichen setzen sollte, damit das einfach und attraktiv wird. Wir stimmen zu.“ Die Vorsitzende erteilt der Berichterstatterin das Schlusswort. Stadträtin Mag.a Schobesberger: „Ich möchte noch einmal betonen, dass wir das nicht machen, weil sich irgendjemand in meinem Bereich überlegt hat, dass es jetzt nett wäre, die Preise zu erhöhen, sondern dass das einen Gemeinderatsbeschluss vom 22. September 2016 gibt, der das entsprechend vorgibt. In diesem Sinne ersuche ich um Zustimmung.“ Die Vorsitzende lässt nun über den Antrag abstimmen. Der Antrag wird bei Gegenstimmen der KPÖ-Fraktionen (2) mit Stimmenmehrheit angenommen.
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Der Gemeinderat beschließe: „Die Tarife im Botanischen Garten werden ab 1. Jänner 2022 zur Sicherstellung der Wertbeständigkeit wie folgt angepasst bzw. neu festgesetzt: Jahr 2022 Jahresinflation Basis VPI96: 2019: 1,6 Prozent, 2020: 1,5 Prozent = Valorisierung 3,1 Prozent Eintritt Vollpreis: 3,70 Euro; Eintritt ermäßigt: 2,70 Euro; Familienkarte: 6,50 Euro; Jahreskarte Vollpreis: 30 Euro; Jahreskarte ermäßigt:19 Euro; Jahreskarte Familie: 48,50 Euro; Vorträge, Führungen, Gartenpraxis: 8,60 Euro; Aktivpass, Gruppen im Unterricht: ein Euro; Führungen Schulklassen: 64 Euro; Führungen Gruppen: 70 Euro; Führungen an Wochenenden: 77 Euro; Wort und Klang-Veranstaltungen: variabel Der Magistrat der Landeshauptstadt Linz, Geschäftsbereich Stadtgrün und Straßenbetreuung, Abt. Botanischer Garten, wird mit der Umsetzung dieses Beschlusses beauftragt. Die Verrechnung der Einnahmen erfolgt auf der FiPos 2.810000, Erträge aus Leistungen, KSt. 803700, Fonds 830000.“
Wortmeldungen (3)EinblendenAusblenden

Sehr geehrte Frau Vizebürgermeisterin, werte Kolleginnen und Kollegen, die KPÖ hat sich immer für einen Gebührenstopp und Tarifstopp stark gemacht und darum gibt es zu diesem Antrag zwei Gegenstimmen.

Sehr geehrte Frau Vizebürgermeisterin, die MFG unterstützt den Botanischen Garten, ich denke, dass das eine wichtige Einrichtung ist für die Bildung. Ich glaube, dass wir die Tarife eher nicht erhöhen sollen, sondern dass man sie eher gleich lässt. Wenn ich mir anschaue, dass der Eintritt Vollpreis 3,70 Euro oder für Kinder 2,70 Euro kostet, ist das zwar nicht viel Geld, aber mir tun die Damen und die Herren, die dort die Eintrittsgelder kassieren, leid, weil die jede Menge an Cents benötigen, damit sie herausgeben können. Ich würde in diesen Bereichen eher sogar den Vollpreis auf 3,50 Euro und den Eintritt für Kinder vielleicht auf zwei Euro senken. Ich glaube, dass man durch gerade Preise ein Zeichen setzen sollte, damit das einfach und attraktiv wird. Wir stimmen zu.

Ich möchte noch einmal betonen, dass wir das nicht machen, weil sich irgendjemand in meinem Bereich überlegt hat, dass es jetzt nett wäre, die Preise zu erhöhen, sondern dass das einen Gemeinderatsbeschluss vom 22. September 2016 gibt, der das entsprechend vorgibt. In diesem Sinne ersuche ich um Zustimmung.

Abstimmungsergebnis

Ergebnis: angenommen

Der Antrag wird bei Gegenstimmen der KPÖ-Fraktionen (2) mit Stimmenmehrheit angenommen.