Projekt Barrierefreie Adaptierung der Straßenübergänge in Linz
I 9 · Fraktionsantrag · 23. Sitzung
Zusammenfassung
KI GeneriertEin Projekt zur barrierefreien Adaptierung neuralgischer Straßenübergänge in Linz soll gestartet werden. Ziel ist es, kritische Übergänge in der ganzen Stadt unter breiter Beteiligung von Betroffenen, Vereinen, Pflegeheimen, Krankenhäusern und Blindenvereinen zu identifizieren und nach Prioritäten zu bewerten. Die Meldung von Problemstellen soll auch über die „Schau auf Linz“-App möglich sein; berücksichtigt werden sollen Barrieren beim Gehen, Hören und Sehen. Auf Basis der Analyse soll ein gestaffelter Plan zur barrierefreien Adaptierung entstehen, die Kosten sollen durch Umschichtung im Budget gedeckt werden. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen.
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Wortmeldungen (2)EinblendenAusblenden
Vielen Dank, Herr Gemeinderat, für diesen Antrag. Wir tun vonseiten der Stadt Linz schon sehr viel im Sinne der Barrierefreiheit, auch was die Leitsysteme bei den Kreuzungen anlangt. Erst kürzlich habe ich im Zuge von Straßenbauvorhaben im Bereich Prinz-Eugen-Straße und im Bereich Industriezeile präsentiert, dass wir dort mit einer besonderen Frästechnik Leitlinien für sehbeeinträchtigte Personen installieren. Aber ich kann mir auch darüber hinausgehend etwas vorstellen. Sie beantragen ein Projekt und ich denke, so ein Projekt können und sollten wir aufsetzen. Prädestiniert dafür - jetzt auf Beamtenebene - ist der städtische Koordinator für beeinträchtigte Personen, der dieses Projekt in Angriff nehmen kann. Als geeignetes Instrument wäre vielleicht ein Workshop zu sehen, wo man dann über ein Beteiligungsformat zu diesen, wie Sie schreiben, wesentlichen Kreuzungen, kommt. Wenn man diese Kreuzungen gesammelt und auch Lösungen identifiziert hat, dann würde der Planungsauftrag an die Mobilitätsplanung ergehen und in weiterer Folge gehen dann die Bauprojekte ins Bauprogramm. So kann ich mir das durchaus vorstellen. Ich danke Ihnen für diesen Antrag, dem wir vonseiten der ÖVP Linz zustimmen.
Sehr geehrte Frau Vizebürgermeisterin, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, lieber Stefan, euer Antrag ist gut, wir unterstützen ihn gerne. Ich bin mir sicher, dass wir den Antrag gar nicht brauchen würden, wenn ein Antrag der FPÖ-Fraktion vom Dezember 2023 angenommen worden wäre. Damals ist die Einrichtung eines Beirates für Menschen mit Beeinträchtigungen zur Abstimmung gekommen und leider mehrstimmig abgelehnt worden, auch von den NEOS. Sehr schade, sonst wären wir bei der Entwicklung eines Gesamtkonzepts für Barrierefreiheit vielleicht schon ein bisschen weiter. Dann hätten wir alle Beeinträchtigungen im Blick, würden bereits mit allen Vereinen und mit Betroffenen in Kontakt sein und wären vielleicht sogar schon auf dem Weg in Richtung Inklusion. Das wäre ein Gesamtkonzept mit ganzheitlichem Ansatz gewesen, welches der Kollege Redlhammer fordert. Dieser Antrag ist es nicht, aber er ist eine Möglichkeit auf Verbesserung und daher stimmen wir zu.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: angenommen
Der Antrag wird einstimmig angenommen.