Anton Bruckner Fest für ALLE
J 4 · Fraktionsantrag · 10. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz
Zusammenfassung
KI GeneriertZum Anton-Bruckner-Jubiläumsjahr 2024 soll zusätzlich ein niederschwelliges, partizipatives und kostenfreies Festformat im öffentlichen Raum entwickelt werden. Begründet wird dies mit dem 200. Geburtstag des Komponisten, seiner Bedeutung für Linz und dem Ziel, Kultur nicht nur in Konzertsälen, sondern auch auf öffentlichen Plätzen zugänglich zu machen. Als Vorbilder werden bestehende Open-Air- und Vermittlungsformate in Linz genannt, etwa Klangwolke, Stream Festival und Pflasterspektakel. Die Umsetzung soll in Absprache mit der Linzer Veranstaltungsgesellschaft mbH und dem Land Oberösterreich erfolgen; die Kosten sollen durch Umschichtung im Budget oder in künftigen Voranschlägen gedeckt werden. Die Zuweisung an den Ausschuss für Kultur, Tourismus und Märkte wurde einstimmig angenommen.
AntragstextEinblendenAusblenden
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Wortmeldungen (3)EinblendenAusblenden
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Rossi, du hast ja bereits selber in deinem Antrag ausgeführt, dass hier sowohl die Stadt Linz, als auch das Land Oberösterreich zum großen Jubiläumsjahr 2024 mit ihren Calls einen wirklich sehr breiten Ansatz zur Einbindung von Künstler*innen, Vereinen und der Bevölkerung zum Ziel haben. Bei der kürzlich stattgefundenen Pressekonferenz von Stadt und Land haben Herr Bürgermeister Luger und ich auch nochmals hervorgehoben, dass es uns beim Jubiläumsjahr natürlich auch darum geht, nicht nur in den Konzertsälen zu begeistern, sondern auch die Bevölkerung, die Jugend und alle möglichen Menschen für Bruckner zu begeistern. Darum geht es bei diesem großen Kulturjahr 2024. Es gibt auch das Kulturhauptstadtjahr in Oberösterreich und eben auch das große Brucknerjahr. Auf jeden Fall kann ich dir versichern, liebe Rossi, dass sehr, sehr viele Projekte vorbereitet werden. Wir sind schon dabei viele Veranstaltungsformate zu entwickeln und wir bauen unser Förderprogramm ‚an_TON_Linz‘ aus und noch vieles mehr. Ich bin natürlich auch gerne bereit, das im Ausschuss näher darzulegen oder zu diskutieren, daher beantrage ich die Zuweisung zum Ausschuss für Kultur, Tourismus und Märkte und hoffe, dass es dann für dich so passt. Ich würde mich sehr freuen und bedanke mich auf jeden Fall für dieses Engagement und die Zusammenarbeit, denn darum geht es. Wir können so ein Kulturjahr nur gemeinsam bewegen und daher bedanke ich mich auch für diesen Antrag.
Danke, Frau Vizebürgermeisterin, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Rossitza! Ja, wir bekennen uns auch zur Kultur im öffentlichen Raum, wir haben es als Freiheitliche immer unterstützt Open-Air-Festivals wie das Pflasterspektakel oder die Klangwolke in der Stadt Linz durchzuführen. Zum Thema Brucknerjahr 2024 erinnere ich daran, dass der Linzer Stadtkulturbeirat bei einer der letzten Sitzungen den künstlerischen Direktor des Bruckner Orchesters, Herrn Norbert Trawöger, eingeladen hat. Er beschäftigt sich mit den Projekten des Brucknerjahres und ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass Projekte ausgewählt werden. Herr Trawöger hat bei der Sitzung des Stadtkulturbeirates angesprochen, dass jede Kulturinitiative, jeder Kulturschaffende und jede Kulturvereinigung eingeladen werden sollen und sich motivieren soll Projekte einzureichen um sich an diesem Kulturjahr Anton Bruckner zu beteiligen. Gesagt, getan, die Kulturinitiativen haben das gemacht und unwahrscheinlich tolle Dinge eingereicht, viele davon im öffentlichen Raum bzw. als Open-Air. Die Ausschreibung läuft zwar noch bis zum 30. November, aber siehe da, es wurden schon sehr viele abgelehnt, hochnäsig, kaltschnäuzig abgelehnt. Ich finde schon, dass man einmal warten muss, was alles hereinkommt, die Bewerbungsfrist geht ja noch bis 30. November, sie ist also noch nicht abgelaufen. Wir haben noch fast ein Monat Zeit und schauen uns alles an, was reinkommt und dann kann man immer noch entscheiden. Ich weiß nicht, warum so tolle Projekte bereits im Vorfeld abgelehnt werden. Zuerst sagt man bewerbt euch und dann werden sie abgelehnt und die Stadt Linz soll einspringen und selbst ein eigenes Format machen. Wie gesagt, ich sehe es auch ähnlich, aber nicht gleich, wie Frau Stadträtin Lang-Mayerhofer. Wir haben auf alle Fälle einen Diskussionsbedarf, weil wir gerne wissen würden, was denn eigentlich am Tisch liegt und was schon abgewürgt wurde. Wie gesagt, wir würden sehr gerne im Ausschuss für Kultur, Tourismus und Märkte weiter diskutieren.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Doris, liebe Ute, danke für das gute Feedback. Ich würde das auch gerne im Ausschuss für Kultur, Tourismus und Märkte hören und erleben, weil das ein riesengroßes Thema ist. Wir können viel davon profitieren, nicht nur die normalen Kulturschaffenden oder Kulturinstitutionen der Stadt oder des Landes, sondern auch die Bürger und Bürgerinnen der Stadt Linz. Ich glaube, es schadet nicht, wenn wir darüber diskutieren, vielmehr ist es ganz wichtig. Wir werden dann alle zufrieden sein, wenn es ein gutes Ende nimmt. Danke.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: ausschuss verwiesen
Die Zuweisung des Antrags an den Ausschuss für Kultur, Tourismus und Märkte wird einstimmig angenommen.