Modell der Begegnung von Jung und Alt
J 3 · Fraktionsantrag · 11. Sitzung
Zusammenfassung
KI GeneriertGeprüft werden soll ein Modell der Begegnung von Jung und Alt nach Vorbild des Grazer Projekts „Points4Action“ in Linz. Das Vorhaben soll generationenübergreifendes Engagement fördern, ältere Menschen stärker am sozialen Leben beteiligen und pflegende Angehörige sowie Pflegekräfte entlasten. Als Vorbild dient ein System mit Startworkshop, Begleitung von freiwilligem Einsatz und Punkten, die in Partnerbetrieben gegen Vergünstigungen eingelöst werden können. In der Debatte wurde auf bestehende Angebote in Linz und die Einbindung des Unabhängigen Landesfreiwilligenzentrums verwiesen sowie auf mögliche Überschneidungen und die Wirkung von Gamification hingewiesen. Der Vorschlag wurde einstimmig dem Ausschuss für Soziales, Generationen und Sport zugewiesen.
AntragstextEinblendenAusblenden
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Wortmeldungen (5)EinblendenAusblenden
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Zuschauer*innen. Wir sehen in diesem Antrag grundsätzlich interessante Ideen, er hat einen interessanten Ansatz, allerdings ist es hier ganz wichtig Zweigleisigkeiten bzw. Mehrgleisigkeiten zu vermeiden. Die Stadt Linz hat das Privileg, dass es in Linz schon seit über einem Jahrzehnt das Unabhängige Landesfreiwilligenzentrum (ULF) gibt, das freiwilliges Engagement professionell begleitet. Das wird unter anderem auch von der Stadt Linz gefördert, deswegen glaube ich, dass es sehr sinnvoll ist, diese Expert*innen mit an Bord zu holen und das gemeinsam anzuschauen. Deswegen beantragen wir eine Zuweisung zum Sozialausschuss.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, geschätzte Frau Kollegin Ziegler, wir stimmen hier sehr, sehr gerne zu. Dieses Projekt begleitet die Jugendlichen wirklich sehr gut in die ehrenamtliche Tätigkeit. Ich möchte auch noch ergänzen, dass es ganz super ist, dass die Jugendlichen Pausen machen können, dass sie z. B. bei der Matura ihr Ehrenamt aussetzen können und dann wieder einsteigen können. Bei dieser Gelegenheit möchte ich erwähnen, dass Behindertenfahrräder in den Seniorenpflegeeinrichtungen – wie wir das einmal vorgeschlagen haben – eine schöne Ergänzung dazu gewesen wären. Aber nichts desto trotz, vielleicht können wir diese jungen Menschen damit auch für soziale Berufe gewinnen. Insofern gibt es von uns sehr gerne eine Zustimmung.
Auch die SPÖ-Gemeinderatsfraktion plädiert, aus folgenden Gründen, für eine Zuweisung: Erstens gibt es, wie schon erwähnt, einige Angebote der Seniorenzentren gemeinsam mit dem Unabhängigen Landesfreiwilligenzentrum (ULF). Zweitens ist ‚Points4Action‘ ein Programm, wo Gamification-Elemente eingesetzt werden. Aus den Sozialwissenschaften, kennt man den Effekt, wenn man versucht etwas extrinsisch zu motivieren, was aus intrinsischer Motivation kommen muss. Das muss man sich ganz genau anschauen, aber dafür ist dann der Ausschuss zuständig. Danke.
Herzlichen Dank, ja, mit einer Zuweisung können wir sehr gut leben, weil das Thema einfach sehr wichtig ist. Im Ausschuss können wir beraten und die bestehenden Angebote analysieren und schauen, wo man noch zusätzlich ansetzen kann, insbesondere beim vorgestellten Programm. Herzlichen Dank.
Ich erspare uns die formale Abstimmung, nachdem ich davon ausgehe, dass wir uns alle auf die Diskussionen im Ausschuss freuen und dieser Antrag damit einstimmig zugewiesen worden ist.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: ausschuss verwiesen
Die Zuweisung des Antrags an den Ausschuss für Soziales, Generationen und Sport wird einstimmig angenommen.