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Anfrage von Gemeinderat Burgstaller an Bürgermeister Luger betreffend ‚Werbeaufträge bzw. Inserate der Stadt Linz‘ von der Gemeinderatssitzung am 27. Juni 2024
1 · Anfrage · 23. Sitzung
Zusammenfassung
KI GeneriertDie Inserate und Werbeaufträge der Stadt Linz im Zeitraum ab 29. Juni 2023 stehen im Mittelpunkt. Genannt werden ein Gesamtvolumen von 124.931,06 Euro für periodische Medien und 18.806 Euro für nicht periodische Medien sowie zahlreiche Auftragnehmer aus Medien, Vereinen, Kultur, Sport und sozialen Organisationen. Begründet wird das Auskunftsbegehren mit dem Wunsch nach Transparenz über Auftragnehmer, Auftragsvolumen und Vergabekriterien. Als Vergabepraxis wird beschrieben, dass die jeweils vergebende Stelle die konkreten Kriterien autonom entscheidet, während der Geschäftsbereich Kommunikation und Marketing Checklisten und einen Leitfaden bereitstellt.
Schlagwörter (9):inseratewerbeaufträgetransparenzmedienförderungkommunikation und marketingvergabekriterienperiodische mediennicht periodische medienstadt linz
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„Sehr geehrter Herr Bürgermeister, da meine Bemühungen nach Inseratentransparenz in der Stadtregierung keinen Anklang fand, sehe ich mich als Gemeinderat in der Verantwortung, durch das Mittel der Anfrage, selbst für die nötige Transparenz zu sorgen. Wir NEOS möchten daher in Erfahrung bringen wer die Auftragnehmer und wie hoch die Auftragsvolumen der Inserate der Stadt Linz im vergangenen Jahr ab 29. Juni 2023 waren.
Es wird daher folgende Anfrage gestellt:
1. Wie hoch ist das Gesamtvolumen für Werbeaufträge an Medieninhaber in periodisch erscheinenden Medien der Stadt Linz? (Bitte um Aufschlüsselung ab 29. Juni 2023.)
1.a Wer waren die Auftragnehmer dieser Werbeaufträge? (Bitte um Angabe des Auftragsvolumens je Medium.)
2. Wie hoch ist das Gesamtvolumen für Werbeaufträge in nicht periodischen Medien der Stadt Linz? (Bitte um Aufschlüsselung ab 29. Juni 2023.)
2.a Wer waren die Auftragnehmer dieser Werbeaufträge? (Bitte um Angabe des Auftragsvolumens je Medium.)
3. Wird die Höhe der gezahlten Inserate durch die Reichweite des Medieninhabers bestimmt oder nach welchen Kriterien wird festgelegt, welcher Auftragnehmer wie viele Inserate erhält?
Für die fristgerechte Beantwortung dieser Anfrage bedanken wir uns im Voraus!“
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Die erste Anfrage stammt von der NEOS-Gemeinderatsfraktion, es geht um Werbeaufträge bzw. Inserate der Stadt Linz.
Zu 1.: Das Gesamtvolumen beträgt exakt 124.931,06 Euro.
Zu 1.a: Ich mache Ihnen einen Vorschlag, Herr Gemeinderat, ich werde die Centbeträge nicht berichten und dafür nach exakt mathematischen Regeln auf- oder abrunden. Einverstanden? Gerne.
In alphabetischer Reihenfolge handelt es sich um folgende Auftragnehmer:
Arbeitsgemeinschaft für Obdachlose 4.482 Euro, Arbeitsgemeinschaft jüdisches Forum 246 Euro, ATSV LINZ Leichtathletik 368 Euro, Aumayer Werbegesellschaft 1.638 Euro, CITY MEDIA Zeitschriften GesmbH 10.160 Euro, Wilhelm Holzleitner 2.495 Euro, Infoscreen Austria 3.016 Euro, Iventa Austria Personalwerbung GmbH 3.446 Euro, Iventa Employer Branding 8.010 Euro, JKU Alumni Karrierecenter GmbH 567 Euro, Kulturplattform Oberösterreich vulgo ‚KUPF‘ 683 Euro, Life Radio GmbH 1.712 Euro, LT1 Privatfernsehen 16.968 Euro, Media Sales GmbH 1.890 Euro, Media Print 2.287 Euro,
Mediengruppe ‚Österreich‘ GmbH 2.102 Euro, Meta Platforms Ireland Limited 852 Euro, Oberösterreichische Media Data 7.101 Euro, Österreichischer Rundfunk 20.573 Euro, Österreichische Turn- und Sportunion 1.100 Euro, RMA Media Services GmbH 3.243 Euro, SPÖ Linz 3.000 Euro, Sozialdemokratischer Lehrerverband 700 Euro,
Sozialplattform Oberösterreich 300 Euro, Sportklub St. Magdalena 500 Euro,
spotsZ – Kunst . Kultur.Szene.Linz 833 Euro, TIPS Zeitungs GmbH 10.477 Euro sowie Wimmer Medien GmbH 14.513 Euro.
Zu 2.: Das sind 18.806 Euro.
Zu 2.a: Ich werde das wieder in alphabetischer Reihenfolge abarbeiten:
Aktivitas der Katholischen Österreichischen Studentenverbindung 360 Euro, ASKÖ Schiverein Linz 300 Euro, Burschenbund 850 Euro, Druckservice Muttenthaler GmbH 252 Euro, Easy-Druck-Verlag und Werbe GmbH 668 Euro, Familienakademie der Kinderfreunde 300 Euro, Familienbund Oberösterreich GmbH 1.181 Euro, Initiative Eltern 1.300 Euro, Jugend- und Kulturzentrum Hof 683 Euro, Katholisch-Österreichische Studentenverbindung Amelungia 500 Euro, Katholisch-Österreichische Hochschulverbindung Maximiliana 500 Euro, Katholische akademische Verbindung Austro-Danubia 295 Euro, KILIAN Verlagsgesellschaft 605 Euro, Kulturring Egon Hofmann 404 Euro, Kulturvereinigung Friedhofstraße 606 Euro, Linzlabyrinth 1.800 Euro, Naturfreunde Österreich 825 Euro, Pensionistenverband Österreichs 105 Euro, Publiconcept Gesellschaft für Information 1.827 Euro, Rotary Club Linz-Altstadt 400 Euro, Solwodi Österreich 250 Euro, Sportklub St. Magdalena 250 Euro, Sportunion Auhof-Dornach-Magdalena 625 Euro, Steelvolleys ASKÖ Linz Steg Volleyball 1.000 Euro und Theater des Kindes 2.520 Euro.
Zu 3.: Herr Gemeinderat, es ist klar, dass über die konkreten Kriterien die jeweils vergebende Stelle selbst entscheidet. Die Stadt, unser Geschäftsbereich Kommunikation und Marketing, stellt Rahmenbedingungen für allfällige Insertionen und Schaltungen in Form von Checklisten sowie einen Leitfaden zur Verfügung. Letztlich entscheidet die jeweils vergebende Stelle autonom.