Anfrage von Gemeinderat Potocnik an Stadtrat Prammer betreffend 'Quartiersgarage Kapuzinerstraße'

7 · Anfrage · 24. Sitzung

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Status:Beantwortet

Zusammenfassung

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Die geplante Quartiersgarage im Kapuzinerquartier soll Stellplätze bündeln, die ursprünglich im Klostergarten vorgesehen waren, Ersatzstellplätze für wegfallende oberirdische Parkplätze an der Kreuzung Hopfengasse/Kapuzinerstraße aufnehmen und auch Pflichtstellplätze sowie weitere Anwohnerparkplätze unterbringen. Ihre Dimensionierung, Lage und Zuordnung der Stellplätze werden derzeit geprüft; die Tiefgarage soll möglichst unter bereits versiegelten Flächen entstehen. Als voraussichtliche Errichtung und Betrieb werden private Unternehmen genannt, endgültig geklärt ist das aber noch nicht. Auch Finanzierungsmodell, genaue Stellplatzverteilung und Entlastungsmaßnahmen für das Domviertel sind laut Auskunft noch offen. Der Bebauungsvorschlag für das Kapuzinerquartier wird wegen geänderter Rahmenbedingungen überarbeitet, die Entwicklung soll in mehreren Bauabschnitten über mehrere Jahre erfolgen, der erste Abschnitt kurzfristig.

Schlagwörter (10):kapuzinerquartierquartiersgaragetiefgaragestellplätzeparkraumbedarfdomviertelbebauungsplanungstadtentwicklungmobilitätprivatbetrieb
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„Sehr geehrter Herr Stadtrat, im Zuge der städtebaulichen Entwicklungen rund um das Kapuzinerquartier beim ehemaligen Kapuzinerkloster ist auch eine unterirdische Quartiersgarage geplant. 1. Wie groß soll diese Sammelgarage (oder Quartiersgarage) werden? 2. Welche Fläche ist dafür vorgesehen (wenn möglich bitte um Skizze/Lageplan) und wie groß ist die Fläche, die dafür (für die Unterbauung) in Anspruch genommen werden soll? 3. Wer errichtet und wer betreibt diese Garage voraussichtlich? 4. Da es sich um eine Quartiersgarage handeln soll, ist auch von Interesse: Wie und wem sollen die geplanten Stellplätze zugeordnet sein? Wie viele Stellplätze sind für den zukünftigen Mieter des umgebauten Kapuzinerklosters, wie viele für die weiteren (neuen) Bebauungen im Quartier, wie viele für die Bewohner*innen des Domviertels und wie viele sind frei zugänglich geplant? 5. Wird es ein besonderes Finanzierungsmodell für die unterschiedlichen Nutzergruppen, bzw. eine Querfinanzierung für die Bewohner des Domviertels geben? 6. Welche Entlastungsmaßnahmen und Gestaltungen im Domviertel sind im Zuge der Errichtung dieser Quartiersgarage geplant? Gibt es dazu schon vorbereitende Planungen oder Konzepte? Wo und in welchem Ausmaß soll (und kann) dank dieser Quartiersgarage der ruhende Verkehr reduziert werden? 7. Welche Bauwerke (Anzahl und Bruttogeschoßfläche) gehen mit dieser Planung und Quartiersgarage im neuen Stadtteil (‚Kapuzinerquartier‘) einher? 8. Bis wann soll diese Garage errichtet werden bzw. was ist der Zeitplan für die gesamte Entwicklung des ‚Kapuzinerquartiers‘? Mit der Bitte um Beantwortung.“
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Zu 1.: Die Dimensionierung der möglichen Tiefgarage ist derzeit gerade in Prüfung. Dabei werden beispielsweise Bodengegebenheiten, aber auch Mobilitätsfragen und Stellplatzschlüssel untersucht. Grundsätzlich sollen jene Stellplätze, für die ursprünglich eine Tiefgarage im Klostergarten geplant war, in dieser Sammelgarage untergebracht werden. Ebenfalls untergebracht werden dort die Ersatzstellplätze für jene oberirdischen Parkplätze, die aufgrund der Bebauung an der Kreuzung Hopfengasse/Kapuzinerstraße wegfallen. Die Pflichtstellplätze der geplanten Bebauung gegebenenfalls auch unter Berücksichtigung einer teilweisen Nachsicht, sowie weitere Parkplätze je Anwohner - deswegen auch der Begriff Quartiersgarage - sollen ebenfalls in der neuen Sammelgarage Platz finden. Zu 2: Die Lage und die Größe der Tiefgarage werden derzeit untersucht. Die Tiefgarage soll aber so weit wie möglich unter bereits versiegelten Flächen errichtet werden. Zu 3: Derzeit ist davon auszugehen, dass die Errichtung und der Betrieb durch private Unternehmen erfolgen werden. Die Frage ist aber noch nicht abschließend geklärt. Zu 4: Die mögliche Anzahl und die mögliche Zuordnung der Stellplätze wird ebenfalls derzeit noch geprüft. Zu 5: Auch diese Fragen sind derzeit noch nicht geklärt. Zu 6: Diese Frage fällt nicht in meine Zuständigkeit und kann von mir daher auch nicht beantwortet werden. Zu 7: Im kooperativen Verfahren wurde ein Bebauungsvorschlag mit mehreren Gebäuden entwickelt. Da sich die Rahmenbedingungen mittlerweile geändert haben, wird der Bebauungsvorschlag derzeit überarbeitet, derzeit können wir daher noch keine abschließenden Aussagen zur Anzahl der künftigen Gebäude und zur Bruttogeschossfläche treffen. Zu 8: Die Entwicklung soll in verschiedenen Bauabschnitten über einen Zeitraum von mehreren Jahren erfolgen. Der erste Bauabschnitt soll aber bereits kurzfristig realisiert werden, genaue Angaben hierzu sind aber derzeit leider auch noch nicht möglich. Das waren meine Anfragebeantwortungen.