Zeitgemäßes Kinder- und Jugendgesundheitswesen – Resolution
L 18 · Fraktionsantrag · 9. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz
Zusammenfassung
KI GeneriertGefordert wird eine Novellierung des Oberösterreichischen Pflichtschulorganisationsgesetzes, damit die Bereitstellung von Schulärztinnen und Schulärzten in Pflichtschulen nicht mehr zu den Aufgaben der Gemeinden als Schulerhalterinnen zählt. Begründet wird dies mit der derzeitigen Kompetenzzersplitterung im Schularztwesen, die zu Doppelgleisigkeiten und fehlenden einheitlichen Daten zur Kinder- und Jugendgesundheit führt. Die schulärztlichen Aufgaben sollen stattdessen in das Regelgesundheitswesen integriert werden, für das Länder und Sozialversicherungen zuständig sind und das medizinisches Personal flächendeckend organisieren kann. Die Kosten sollen bei Bedarf durch Umschichtung im Budget bedeckt werden. Die Resolution wurde einstimmig angenommen.
AntragstextEinblendenAusblenden
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Wortmeldungen (1)EinblendenAusblenden
Sehr geehrte Damen und Herren, ja, wir seitens der Linzer Volkspartei sehen das auch so, dass eine Bereinigung in dem Sinn notwendig ist, dass das Schularztwesen zukünftig in die Kompetenz der Sozialversicherungen fällt, dort gehört es nämlich systematisch auch hin, nämlich in den niedergelassenen Bereich. Vor dem Hintergrund, dass die Sozialversicherung ihre Verantwortungen übernehmen und in weiterer Folge eine Novelle notwendig sein wird, stimmen wir diesem Antrag auch zu.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: angenommen
Der Antrag wird einstimmig angenommen.