Nein zu monatlichen Abrechnungen der Stromkosten - Resolution
P 12 · Fraktionsantrag · 22. Sitzung
Zusammenfassung
KI GeneriertGefordert wird, den Abrechnungszeitraum für Stromkosten weiterhin jährlich zu belassen und monatliche Rechnungen nur auf Wunsch der Kundinnen und Kunden zu ermöglichen. Begründet wird dies mit möglichen finanziellen Belastungen für Haushalte mit wenig Spielraum, weil höhere Kosten in den Wintermonaten und zusätzlicher Aufwand bei der Rücklage von Geld erwartet werden. Außerdem werden mehr Bürokratie, höhere Abwicklungskosten in Kundencentern und ein zusätzlicher Ressourcenverbrauch durch zwölf Rechnungen pro Jahr angeführt. Die Bundesministerin soll § 35 des Elektrizitätswirtschaftsgesetzes entsprechend abändern; die Kosten sollen durch Umschichtung im Budget bedeckt werden. Der Beschluss wurde mehrstimmig angenommen, bei Enthaltung von KPÖ und LinzPlus.
AntragstextEinblendenAusblenden
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Wortmeldungen (2)EinblendenAusblenden
Sehr geehrte Frau Vizebürgermeisterin, wir werden uns hier enthalten. Wir sehen, dass die Kostenschwankungen zwischen Winter und Sommer, gerade im städtischen Bereich, eher gering sind. Kaum jemand heizt mit Strom oder hat eine Wärmepumpe. Eine Nachzahlung bei einer Jahresabrechnung, vor allem bei einem Wohnungswechsel, kann mehr belasten. Damit wären wir bei dem, unserer Meinung nach, viel gravierenderen Problem. Das ist die ungerechte Bepreisung von Energie beziehungsweise Strom, die vor allem kleine Verbraucher*innen und Haushalte belastet und den Energiekonzernen große Profite beschert. Da sollte aus unserer Sicht etwas geändert werden.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Frau Vizebürgermeisterin, wir werden uns bei diesem Antrag enthalten. Wir sind der Meinung, dass im Rahmen des Gesetzgebungsprozesses im Parlament beziehungsweise im zuständigen Ausschuss genug Möglichkeiten bestehen, um die von Ihnen vorgebrachten, beachtenswerten Vorschläge einzubringen.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: angenommen
Der Antrag wird mehrstimmig angenommen. Enthaltung: KPÖ (2), LinzPlus (2)