Neuauflage der besonderen Förderungsrichtlinien aus den Klimafondsmitteln der Stadt Linz sowie Vorgaben für die Förderung von magistratsinternen Projektvorhaben
D 1 · Stadtsenatsantrag · 13. Sitzung
Zusammenfassung
KI GeneriertBeschlossen wurde die Neuauflage der Förderrichtlinie für den Klimafonds der Stadt Linz. Gefördert werden nachhaltige, klimafreundliche und feinstaubreduzierende Projekte mit Linz-Bezug, insbesondere zu Treibhausgasreduktion, erneuerbaren Energien, Kreislaufwirtschaft, sanfter Mobilität, Biodiversität, Klimabildung und Bürgerinnen-Partizipation. Für die Förderung gilt ein einmaliger Zuschuss auf Basis anerkennbarer Projektkosten; andere Fördermöglichkeiten sind vorrangig auszuschöpfen und zu dokumentieren. Die Förderhöhe wird fallbezogen vom Klimabeirat vorgeschlagen und darf pro Einzelfall 150.000 Euro nicht überschreiten. Für magistratseigene Projekte aus dem Klimafonds gelten die zentralen Bestimmungen der Richtlinie entsprechend; die Regelung trat mit 23. März 2023 in Kraft.
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Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen, wir finden das ist ein Schritt in die richtige Richtung das Förderwesen zu präzisieren. Wir wünschen uns aber auch dringend eine Evaluierung der diversen Projekte mit einer wissenschaftlichen Begleitung in Hinblick auf die Wirksamkeit, das geht uns ab und darum gibt es von uns heute eine Enthaltung.
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Zuseher*innen, liebe Linzer*innen, wir kennen es alle von Zuhause, wenn man viel Saustall produziert, muss man viel zusammenräumen, insofern muss man sich überlegen, ob man viel Saustall produziert oder das lässt. Wir sind schon der Meinung, dass dieser Klimafond grundsätzlich richtig ist und werden dem auch zustimmen. Wir sind aber auch der Meinung, dass die Stadt Linz oder die Stadtregierungsparteien, die diese Projekte dann beschließen, es in den zentralen kommunalpolitischen Politikbereichen, nämlich der Verkehrspolitik, unterlassen sollten Steinzeit-Verkehrsprojekte in viel zu hoher Geldsumme zu beschließen und durchzusetzen und die fatalen Konsequenzen in Kauf zu nehmen. Das gleiche gilt auch für den Wohn- und Baubereich. Solange Geschäftsflächen und Wohnungen leer stehen und Ressourcen verschwendet, aber gleichzeitig wertvolles Grünland zugebaut wird, sind diese ganzen Klimafondprojekte zwar eine gute Sache, aber sie sind ein sehr kleiner Tropfen in einem sehr großen Meer. Insofern denke ich, dass man diese unklugen Entscheidungen in diesen zentralen Politikbereichen unterlassen sollte. Dann muss am Ende des Tages dann weniger Saustall zusammenräumen - also meine Generation irgendwann einmal. Insofern sollte man das immer im Hinterkopf behalten.
Herr Gemeinderat Brandstetter, ich ersuche Sie bei der Wortwahl ein wenig mehr Acht zu geben, damit das öffentliche Ansehen der Politik nicht weiter beschädigt wird. Schauen Sie darauf, wie man etwas formuliert, dabei kritisch sein kann und nicht die anderen Menschen in ihrem Handeln heruntermacht. Wir sind kein Saustall. Bitte um Zustimmung.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: angenommen
Der Antrag wird bei Stimmenthaltung von Frau Gemeinderätin Schachner, MFG und der LinzPlus-Fraktion (2) mit Stimmenmehrheit angenommen.