Primärversorgungszentren für Kleinmünchen/Auwiesen und Pichling mit je einer Kinderarzt-Vertragsstelle rasch umsetzen – Resolution
I 14 · Fraktionsantrag · 7. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz
Zusammenfassung
KI GeneriertFür den Linzer Süden sollen in Kleinmünchen/Auwiesen und Pichling zwei Primärversorgungszentren rasch umgesetzt werden. Beide Standorte sollen jeweils um eine Vertragsstelle für Kinder- und Jugendheilkunde ergänzt werden, um den Engpass bei der kinderärztlichen Versorgung zu entschärfen. Als Begründung wird der zunehmende Ärztemangel genannt, der besonders im Bereich der Kindervertragsärzte spürbar ist. Die Ärztekammer für Oberösterreich, die österreichische Gesundheitskasse und das Gesundheitsressort des Landes Oberösterreich werden ersucht, die Bemühungen zu intensivieren und die Kinderarztstellen bei der Errichtung vorzusehen. Eventuelle Kosten sollen durch Umschichtung im Budget bedeckt werden; die Resolution wurde einstimmig angenommen.
AntragstextEinblendenAusblenden
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Wortmeldungen (2)EinblendenAusblenden
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren, wir stimmen diesem Antrag natürlich gerne zu, er geht schließlich in die gleiche Richtung wie unser eigener Antrag. Es freut mich und uns, unsere Fraktion, dass wir nun gemeinsam die ersten Schritte setzen, damit wir die tatsächlich prekäre Situation der ärztlichen Versorgung im Linzer Süden lösen können.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister und liebe Kolleginnen und Kollegen, als ich den Antrag gelesen habe, ist mir eine Situation im Krankenhaus eingefallen. Ich war zufällig beim Portier, als ein junger Mann mit einem kleinen Kind an der Hand ins Krankenhaus gekommen ist und gesagt hat, dass sie einen Hals-Nasen-Ohren (HNO) Arzt brauchen. Dazu muss gesagt werden, dass in diesem Krankenhaus nicht Aufnahme war und keine Ressource und Infrastruktur vorhanden war, um dieses Kind zu versorgen. In diesem Krankenhaus hat es nicht einmal eine HNO-Abteilung gegeben. Insofern finde ich den Antrag für ein Primärversorgungszentrum bzw. dieses mit einem Kinderarzt oder einer Kinderärztin zu besetzen, absolut angebracht und begrüßungswert. Damit wird die Versorgung in den Stadtteilen verbessert und es kommen die Informationen zu den Leuten nach draußen, damit die nicht sofort die Tertiärversorgung wählen, wenn sie ein Problem haben. Insofern stimmen wir gerne zu. Da der Berichterstatter auf sein Schlusswort verzichtet, lässt nun die Vorsitzende über den Antrag abstimmen. Der Antrag wird einstimmig angenommen.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: angenommen
Der Antrag wird einstimmig angenommen.