Masterplan Sportmeile zwischen der Eisenbahnbrücke und Voest-Brücke
K 1 · Fraktionsantrag · 20. Sitzung
Zusammenfassung
KI GeneriertGeprüft werden soll ein Gesamtkonzept für eine Sportmeile zwischen der Eisenbahnbrücke und der Voest-Brücke in Linz. Im Mittelpunkt stehen die Freiflächen unter beiden Brücken, die für Freizeit- und Sportnutzungen wie Basketball, Skate-Elemente, Eisstockschießen oder Boulder-Elemente erschlossen werden sollen. Begründet wird das Vorhaben mit dem vorhandenen Nutzungspotenzial und dem Wunsch nach einem zusammenhängenden Sport- und Bewegungsraum entlang der Donau. Zugleich wird auf die Sensibilität der Fläche als Retentionsraum bei Hochwasser und auf weitere Bautätigkeiten der ASFINAG hingewiesen, weshalb die Umsetzung in enger Zusammenarbeit mit der ASFINAG erfolgen soll. Die Zuweisung an den Ausschuss für Generationen, Soziales und Sport wurde einstimmig angenommen.
AntragstextEinblendenAusblenden
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Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, sehr geehrte Kolleg*innen, geschätztes Publikum, sportliche Aktivitäten dienen der Gesundheit und sind daher zu unterstützen. Bei der Erstellung eines Gesamtkonzeptes für diesen Bereich an der Donau müsste in jedem Fall berücksichtigt werden, dass es bereits bestehende Sportflächen gibt und es zu keinen weiteren Bodenversiegelungen oder gar Baumfällungen im Grünland kommen wird. Einer Aufwertung, insbesondere jener Flächen unterhalb der beiden Brücken, für Freizeitaktivitäten, kann unter diesen Voraussetzungen zugestimmt werden. Danke.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Vizebürgermeisterin, lieber Kollege Hofer. Wir begrüßen diesen Antrag, weil wir schon jahrelang daran arbeiten. Es gibt eine Vorgeschichte, wir haben nämlich schon einen Antrag für die Sportmeile auf dem Urfahrmarktgelände gestellt. Außerdem haben wir, sogar genau für diesen Platz, ein- oder zweimal gemeinsam mit der ÖVP einen Antrag gestellt. Wir wünschen uns, dass die Räume unter den beiden Brücken jedenfalls verbessert werden. Man muss an diesen Angsträumen arbeiten, denn in der Nacht ist dort wirklich dunkel. Man muss sich schon ein bisschen Gedanken machen, wie man das aufsetzt und in Gesprächen mit der ASFINAG gut auf dieses Thema aufpassen. Wir bedanken uns herzlich für diesen Antrag und werden ihn natürlich gerne unterstützen. Danke.
Lieber Mario, sehr geehrte Frau Vizebürgermeisterin, wir stimmen dieser Idee begeistert zu und freuen uns darüber, dass eine Idee, die ich im April 2021 in die öffentliche Debatte und hier im Gemeinderat eingebracht habe, nun weiterverfolgt wird. Das Potential der Freiräume entlang der Donau ist noch lange nicht ausgeschöpft. Wir brauchen solche Projekte dringend, diese sind nicht ‚nice-to-have‘, sondern entscheidend für den Wirtschaftsstandort. Ganz kurz, weil das Wort Angsträume gefallen ist: Ich habe die Räume unter den Brücken noch nie als Angstraum wahrgenommen, sondern ganz im Gegenteil als Potentialraum.
Auch ich darf mich hier zu Wort melden. Wir hatten - das hat Herr Gemeinderat Mag. Hofer völlig korrekt erwähnt - schon einen ähnlichen Antrag im Ausschuss. Den Mitgliedern des Ausschusses ist bekannt, dass es sich in diesem Bereich um eine sehr sensible Fläche handelt. Wir sprechen hier über eine Retentionsfläche bei Hochwasser. Ich muss auch anmerken, dass zumindest im Magistrat die Information vorliegt, dass die ASFINAG auf jeden Fall noch bis Mitte des Jahres weitere Bautätigkeiten unter ihrer Brücke vornehmen wird. Es ist aber zwischen der ASFINAG und den zuständigen Stellen des Magistrats vereinbart, dass eine weitere Abklärung bezüglich möglicher Nutzbarkeiten stattfinden wird, wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind. Nichtsdestotrotz ist es dort immer schwierig, bauliche Veränderungen vorzunehmen. Ich schlage vor, dass wir diesen Antrag dem Ausschuss zur weiteren Behandlung zuweisen, nachdem wir jetzt ohnedies eine Sport- und Bewegungsstrategie erarbeiten. Ich denke, dass so manche der jetzt aufgetauchten Ideen sicher möglich sind: beispielsweise Asphaltstockschießen, wo man vielleicht nur ein paar Bodenmarkierungen braucht. Herrn Gemeinderat Potocnik möchte ich entgegenhalten, dass Angsträume jeder individuell für sich selbst definiert. Ob ein Raum ein Angstraum ist oder nicht, ist eine persönliche, subjektive Einschätzung. Ich ersuche nochmals, diesen Antrag dem Ausschuss für Generationen, Soziales und Sport zuzuweisen.
Danke schön, nachdem der andere Antrag auch im Ausschuss ist, ist die Zustimmung natürlich in Ordnung. Ich glaube, es gibt parteiübergreifend die Sicht, dass das Potential vorhanden ist und geklärt werden muss, was davon möglich ist. Wir sehen aber schon die Möglichkeit für einige Dinge, darum auch danke für die Zustimmung.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: ausschuss verwiesen
Die Zuweisung des Antrages an den Ausschuss für Generationen, Soziales und Sport wird einstimmig angenommen.