Weniger Geld für Parteien, mehr für Linz
J 9 · Fraktionsantrag · 29. Sitzung
Zusammenfassung
KI GeneriertGefordert wurde eine Reduktion der Fraktions- und Mandatarinnenförderung in Linz ab 2026. Begründet wurde dies mit der angespannten Finanzlage der Stadt, steigenden Kosten für Bevölkerung und öffentliche Einrichtungen sowie mit der Höhe der jährlichen Mittel von mehr als zwei Millionen Euro aus dem Stadtbudget. Kritisiert wurde vor allem die fehlende Transparenz, weil es keine verpflichtende Offenlegung, Rechenschaft oder Nachweispflicht über die Verwendung der Gelder gibt und auch das Kontrollamt keine Prüfung vornehmen kann. Die Finanzierung sollte durch Umschichtung im Budget erfolgen. Der Gemeinderat lehnte den Vorstoß mehrheitlich ab.
AntragstextEinblendenAusblenden
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Wortmeldungen (2)EinblendenAusblenden
Sehr geehrter Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren, ich schließe mich der Wortmeldung von Gemeinderat Giegler an, der vorhin die Gefahr des Lobbyismus angesprochen hat. Was mir aber insgesamt fehlt, ist die Offenlegungspflicht. Was mit den Geldern gemacht wird, ist jeder Partei überlassen. Ich glaube, es ist zwingend notwendig, offenzulegen, wofür die Gelder verwendet werden. Wir sind der Bevölkerung gegenüber dazu verpflichtet. 84 Aus meiner Sicht ist es notwendig, eine konkrete Aufteilung der Verwendung anzugeben. Es gehört eventuell sogar eine taxative Aufzählung dazu, wofür dieses Geld verwendet werden darf. Das ist gerade für eine Partei, die neu dabei ist, dringend notwendig. Eine Offenlegungspflicht und eine konkrete Aufteilung oder konkrete Angabe, wofür das Geld verwendet werden darf, wäre sinnvoll und notwendig. Danke.
Ich schätze, dieser Antrag wird nicht durchgehen. Ich habe aber noch ein paar Ideen dazu. Ihr werdet noch einmal von mir hören. Dankeschön.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: abgelehnt
Der Antrag wird mehrheitlich abgelehnt. Enthaltung: SPÖ (21), ÖVP (11), Die Grünen (8), FPÖ (9), KPÖ (2)