Verbreiterung der Rampe beim Ars Electronica Center; Vergabe der Planungsleistungen, sowie die Erstellung des Leistungsverzeichnisses und der Qualitätskontrolle und Abschluss eines Übereinkommens; maximal 800.000 Euro, aufgeteilt auf die Rechnungsjahre 2025 und 2026
E 1 · Ausschussantrag · 28. Sitzung
Ausschuss:Ausschuss für Mobilität und Märkte
Ergebnis:angenommen
Zusammenfassung
KI GeneriertGenehmigt wurde die Verbreiterung der Rampe beim Ars Electronica Center von 2,50 auf 3,50 Meter, um eine bessere Radverbindung zur Nibelungenbrücke und zum AEC zu schaffen. Das Vorhaben ist Teil der verkehrlichen Umgestaltung im Umfeld der Nibelungenbrücke und soll künftig auch Zweirichtungsradverkehr auf der Rampe ermöglichen. Die Gesamtkosten sind mit maximal 800.000 Euro inklusive USt zuzüglich Indexsteigerungen veranschlagt und werden auf die Rechnungsjahre 2025 und 2026 verteilt. Das Land Oberösterreich übernimmt laut Übereinkommen 50 Prozent der Projektkosten in Form eines Kapitaltransfers. Zusätzlich wurden die Planungsleistungen sowie die Erstellung des Leistungsverzeichnisses und die Qualitätskontrolle vergeben; der Beschluss wurde einstimmig angenommen.
AntragstextEinblendenAusblenden
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Wortmeldungen (2)EinblendenAusblenden
Danke Frau Vizebürgermeisterin, Herr Vizebürgermeister, wir werden zustimmen, aber ich möchte jetzt noch zwei Dinge loswerden. Das eine betrifft diese neu zu errichtende Rampe. Sie haben erwähnt, dass es beim Brückenkopf auf der anderen Seite, auf der Linzer Seite, die neue Rampe gibt. Sowohl bei dieser als bei jener Rampe, die verbreitert werden soll, ist ein kombinierter Geh- und Radweg vorgesehen. Der Radweg soll im Zweirichtungsverkehr ausgeführt werden. Für uns ist das viel zu wenig Fläche. Selbst mit der geplanten Verbreiterung der Brücke wird es zwangsläufig zu Konflikten kommen. Mein zweiter Punkt ist die geplante Umgestaltung und Verkehrsführung auf der Nibelungenbrücke. Dazu muss ich unsere Kritik zum Ausdruck bringen. Wie wir alle wissen, ist die aktuelle Situation auf der Brücke für Fußgängerinnen und Fußgänger unzumutbar. Leider bringt die geplante Lösung genau für diese Mobilitätsform überhaupt keine Verbesserung. Im Gegenteil, durch den Zweirichtungsverkehr für Radfahrer*innen, wird es für 75 Fußgänger*innen noch komplizierter und zum Teil gefährlicher. Da in einer Richtung weiter auf dem Gehsteig gefahren wird, entsteht durch diese Rampen und am Brückenende zusätzlicher Querungsverkehr. Das betrifft vor allem die Rampe beim AEC. Aus unserer Sicht - das möchte ich jetzt am Ende noch festhalten - wäre es viel sinnvoller, einfacher und kostengünstiger gewesen, wenn man einen großzügigen Einrichtungsradweg pro Fahrbahnseite umgesetzt und man sich dann erst im Zuge der Generalsanierung, die ja ansteht, eine attraktive Lösung für den Radverkehr in Gegenrichtung überlegt hätte. Wir halten die geplante Umgestaltung jedenfalls für keine gute Lösung. Da rede ich noch gar nicht von den breiteren Fahrstreifen für den motorisierten Individualverkehr, der auch zu noch schnellerem Fahren einladen wird. Wir sind trotzdem für die Verbreiterungen der Rampen. Danke.
Ich möchte kurz auf die zwei Punkte eingehen. Die Verbreiterung um einen Meter ist eben das, was statisch möglich ist. Man muss gewisse Realitäten zur Kenntnis nehmen. Man kann nicht um drei Meter verbreitern, damit man getrennte Wege erstellen kann. Das, was möglich ist, das tun wir. Insofern ist es eine gute Lösung. Jetzt probiert man in der Testphase auf der Nibelungenbrücke - auch den motorisierten Verkehr betreffend - einmal aus, wie es funktioniert. Ich bin definitiv dagegen, dass man jetzt eine Maßnahme setzt und trotzdem bei diesem Einrichtungsradverkehr auf jeder Seite bleibt. Wir sehen jetzt schon ganz genau, was passiert. Die Menschen halten sich nicht daran. Sie fahren auf beiden Seiten und in beide Richtungen. Wenn man das jetzt so beibehält - eine Richtung pro Seite, aber breiter -, dann werden sich die Leute wieder nicht daran halten, denn warum sollten sie? Wenn man als Radfahrer*in von der Urfahrnaner Seite vom Universitätsviertel kommend beim AEC hinauffährt, dann wird man, um die Seite zu wechseln, wahrscheinlich den kürzeren Weg nehmen und nicht den Umweg machen und flussaufwärts über die Brücke fahren. Das wollen wir jetzt ermöglichen und legitimieren. Es ist insofern aus meiner Sicht eine gute Lösung, die wir jetzt in einer Testphase erproben, um dann für den Umbau oder die Sanierung eine Grundlage zu schaffen, damit wir danach etwas Gescheites für Linz zusammenbekommen. Ich ersuche um Zustimmung, danke.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: angenommen
Der Antrag wird einstimmig angenommen.