Petzoldstraße - Zurück zum Ursprung
M 7 · Fraktionsantrag · 36. Sitzung
Zusammenfassung
KI GeneriertDie Wiederherstellung der Petzoldstraße als Sackgasse zwischen Lederergasse und Hafenstraße steht im Mittelpunkt. Der Abschnitt wurde 2018 für die Baustelle der Voestbrücke geöffnet, sollte laut Zusagen von Stadt und ASFINAG aber nur provisorisch genutzt und nach Abschluss der Arbeiten wieder gesperrt werden. Stattdessen wird die Straße seit Jahren als Durchzugsroute mit Lkw-, Auto- und Parkverkehr genutzt; ein durchgehender Gehsteig und eine sichere Führung für Fußgängerinnen und Radverkehr fehlen. Gefordert wurde daher eine physische Sperre, die Wiederanbringung der Verkehrszeichen sowie der Ausbau eines ordnungsgemäßen Gehsteigs im Abschnitt Lederergasse bis Lindemayrstraße. Der Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt.
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Wortmeldungen (3)EinblendenAusblenden
Vielen Dank, Herr Bürgermeister, liebe Brita, danke für diesen Antrag. Wir unterstützen ihn ganz ausdrücklich, weil der Leidensdruck für alle Beteiligten dort massiv hoch ist. Egal ob Anwohner*innen oder Menschen, die dort arbeiten oder das Gebiet durchqueren. Es gibt auch eine Schule dort, ich weiß nicht, ob du das gesagt hast. Man sieht die Kinder zu spät. Wir haben eine typische Mischung aus fahrenden und parkenden Autos, aus Fußgeher*innen und Radfahrer*innen. Dass da nicht mehr passiert, ist für mich nur noch mit ‚Glück‘ zu bezeichnen. Das ist etwas, was in Summe durchaus fahrlässig ist und was schnellstens behoben werden sollte. Selbst wenn die Sperre so nicht mehr möglich ist, haben wir da eine Verkehrskapazität, der die Straße nicht im Geringsten gerecht wird. Die Entwicklung der Unternehmen schreitet in diesem Gebiet weiterhin voran, wird auch voranschreiten. Das heißt, der Weg zur Durchzugsstraße, der schon längst beschritten ist, wird wahrscheinlich noch fortschreiten, wenn man nichts macht. Es ist mit einem Wort einfach fahrlässig. Man muss hier unbedingt einen Rückbau vorantreiben und verkehrskonzepttechnisch eine andere Lösung suchen.
Geschätzte Kolleginnen und Kollegen, wir haben zwei Stellungnahmen der Fachabteilungen vorliegen, die diese Umsetzung nicht gutheißen. Dementsprechend werden wir uns enthalten. Man muss fairerweise auch klipp und klar sagen, dass sich die Rahmenbedingungen dort auch maßgeblich verändert haben. Man braucht sich da nichts vormachen. Durch die Neubauten von Dynatrace kommt es auch zu mehr Verkehr. Aber man sollte andenken, was man angehen kann, um die Sicherheit zu erhöhen. Man könnte dort vielleicht auch Grundstücke aufschließen, um ein Straßenprofil zu erreichen, das ausreichend Platz für den motorisierten Verkehr und auch für einen Geh- und Radweg bietet, damit dort die Sicherheit gegeben ist. Dementsprechend sind wir für eine Sperre, auch aufgrund der Stellungnahmen der Fachabteilungen und werden uns hierbei enthalten. Danke.
Vielen Dank für die Wortmeldungen und auch für die Zustimmung der Grünen. Wie gesagt, die Straße hat enormes Potenzial, auch aus Radsicht. Man könnte die Petzoldstraße auch als Nord-Süd-Achse für den Radverkehr weiterentwickeln. Viele haben das vielleicht noch gar nicht am Radar, wie ideal die Nebenstraße für einen Radschnellweg wäre. Sie könnte eine nahezu ampelfreie Verbindung von Auhof bis in die Innenstadt westlich der A7 ermöglichen, auch für den Alltagsradverkehr. Ich hoffe, dass jetzt alle zustimmen, da die Situation dort für die Anrainer*innen einfach wirklich nicht mehr tragbar ist. Ich bin mit denen regelmäßig in Kontakt. Wie auch Helge Langer erwähnt hat, müssen sich die Kinder, die dort zur Schule gehen, zwischen LKWs, Autos und Wildparker*innen durchkämpfen. Das kann nicht so weitergehen, weil wirklich Gefahr im Verzug ist. StVO-mäßig ist es dort einfach ein Chaos und es braucht unbedingt eine Aktion vonseiten der Stadt. Ich freue mich auf Ihre Zustimmung.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: abgelehnt
Der Antrag wird mehrheitlich abgelehnt. Enthaltung: SPÖ (21), ÖVP (9), FPÖ (9)