Reform der Grundsteuer – Resolution
L 17 · Fraktionsantrag · 9. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz
Zusammenfassung
KI GeneriertGefordert wird die Wiederaufnahme der 2017 begonnenen Reform der Grundsteuer und ihr Abschluss vor den Verhandlungen über ein neues Paktum zum Finanzausgleich. Begründet wird dies mit dem abgebrochenen Reformprojekt, der seit langem als überholt geltenden Bemessungsgrundlage und der fehlenden Aktualisierung der Einheitswerte seit 1973. Der Verfassungsgerichtshof hatte die Einheitswerte bereits 2007 als Grundtatbestand aufgehoben, weil sie nicht mehr dem tatsächlichen Wert des Immobilienvermögens entsprachen. Eine Reform soll die Abgabenautonomie der Gemeinden stärken und kommunale Steuereinnahmen sichern. Die Kosten sollen durch Umschichtung im Budget bedeckt werden; angenommen wurde die Resolution mit Stimmenmehrheit bei Stimmenthaltung der FPÖ-Fraktion.
AntragstextEinblendenAusblenden
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Wortmeldungen (1)EinblendenAusblenden
Das Problem ist bekannt. Es handelt sich um ein bundesweites Problem. Ich glaube nicht, dass wir hier entscheidende Schritte setzen können. Jede Regelung, die diskutiert wird, ist für die Grundbesitzer eine Steuererhöhung und unsere Fraktion ist grundsätzlich gegen jede Steuererhöhung. Wir werden deshalb hier nicht zustimmen können.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: angenommen
Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der FPÖ-Fraktion (8) mit Stimmenmehrheit angenommen.