Gewährung einer Subvention an den Union Reitclub St. Georg (Durchführung des Internationalen Reit-Springturniers 2025); maximal 50.000 Euro sowie einer Naturalförderung in Höhe von 1.500 Euro
Q 3 · Ausschussantrag · 27. Sitzung
Ausschuss:Ausschuss für Generationen, Soziales und Sport
Ergebnis:angenommen
Zusammenfassung
KI GeneriertFür das Internationale Reit-Springturnier 2025 im Reitsportzentrum Linz-Ebelsberg wird dem Union Reitclub St. Georg eine Förderung von insgesamt maximal 51.500 Euro gewährt. Die Mittel setzen sich aus bis zu 50.000 Euro Geldförderung und bis zu 1.500 Euro Naturalförderung mit Selbstbehalt zusammen. Begründet wird die Unterstützung mit den vom Reiterverband vorgeschriebenen Kosten für Transporte, Preisgelder, Parcoursauf- und -abbau sowie technische Geräte, die das Vereinsbudget stark belasten. Die Stadt Linz knüpft die Förderung an die Einhaltung der allgemeinen und speziellen Förderungsrichtlinien. Der Beschluss wurde mehrheitlich angenommen.
AntragstextEinblendenAusblenden
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Wortmeldungen (5)EinblendenAusblenden
Meine sehr geehrten Damen und Herren, man sagt ja ‚ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es springen muss‘. Ich sage ‚ein gutes Pferd springt nur dann, wenn es überhaupt springen muss‘. An dieser Stelle, glaube ich, muss das Pferd nicht springen. Ich werde mich enthalten. Dankeschön.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, ich glaube, das Reiten ist im Gegensatz zum Laufen nicht gerade ein Breitensport und doch eher einem elitären Kreis vorbehalten. Wir haben vorher diskutiert, dass wir den Schülern inflationsbedingt leider den Essensbeitrag erhöhen müssen. Deswegen geht sich diese Subvention bei uns nicht ganz aus. Wir werden uns deshalb enthalten.
Vielen herzlichen Dank Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren, wie Sie wissen, wollen wir die Förderungen der Stadt und die freiwilligen Subventionen analysiert wissen. Der Marathon hat einen eindeutigen positiven Leistungsnachweis. Vom Reitturnier wissen wir nur, was es kostet, aber nicht, was es bringt – zum Beispiel mediale Gegenleistung. Darauf möchte ich die Stadtregierungsmitglieder ein bisschen sensibilisieren. Wir würden uns wünschen, dass bei Anträgen zu Subventionen in dieser Höhe auch ein Leistungsnachweis erbracht werden muss. Wir erlauben uns, bei Subventionen, die wir nicht eindeutig einordnen können – wie auch bei diesem Antrag hier – uns zu enthalten. Danke.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, werte Kolleg*innen, wir stimmen dem Antrag zu. Wir möchten jedoch auch in unserer Rolle als kritische Opposition eindringlich appellieren, dass Anträge künftig verständlicher und mit einer soliden Entscheidungsgrundlage aufbereitet werden. Um diesen Antrag nachvollziehen zu können, musste ich lange recherchieren und ich nehme an, dass es nicht nur mir so gegangen ist. Ein absolutes Minimum wäre gewesen, dass zumindest der Link zu diesem international renommierten Pferdefestival beigefügt worden wäre. Darüber hinaus fehlen wesentliche Informationen, um eine Entscheidung treffen zu können. Einerseits das Gesamtbudget der Veranstaltung, um unseren finanziellen Beitrag als Stadt einordnen zu können. Andererseits fehlt ein Finanzierungskonzept, welche weiteren Förderungen es gibt, wer die Sponsoren sind und wie hoch die Eigenleistung ist. Eine Erklärung der Abkürzungen im Text – um Missverständnisse zu vermeiden – fehlt ebenso wie der Link zum Veranstaltungskalender. Auch die erwarteten Besucherzahlen wären wichtig gewesen. Realistische Prognosen sind entscheidend, um den Werbeeffekt für Linz bewerten zu können. Auch die Information, ob es spezielle Programme gibt, die eventuell einen gesellschaftlichen Mehrwert haben, fehlt. Solche grundlegenden Informationen sollten einfach von Anfang an in den Anträgen enthalten sein, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren, ich glaube, ich brauche mich nicht zu wiederholen. Ich habe auch in der Vergangenheit derartige Veranstaltungen abgelehnt. Sie sind als Sportveranstaltungen getarnt, dabei handelt es sich aber um Berufssportler, die selbst schauen müssen, wie sie mit den Geldern auskommen. Ich lehne diesen Antrag ab.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: angenommen
Der Antrag wird mehrheitlich angenommen. Enthaltung: FPÖ (8), NEOS (2), Gemeinderätin Schachner/MFG, Gemeinderat Brandstetter Gegenstimme: Gemeinderat DI Dr. Obermayr/MFG