Kennzeichnung Fahrradwege Hauptplatz
L 10 · Fraktionsantrag · 16. Sitzung
Zusammenfassung
KI GeneriertAm Hauptplatz soll der Radweg vom Schmidtor zur Nibelungenbrücke rot markiert und an der gegenüberliegenden Seite beim Bereich Kunstuniversität/Apotheke das Ende des Radwegs deutlich gekennzeichnet werden. Begründet wird dies mit der kaum noch erkennbaren Markierung, der spärlichen Kennzeichnung der Begegnungszone und einer als gefährlich beschriebenen Situation für Radfahrende, Fußgängerinnen und Fußgänger sowie andere Nutzergruppen. Die Maßnahme soll die Sichtbarkeit verbessern und die Mobilitätsplanung für mehr Sicherheit ergänzen. Die Kosten sollen durch Umschichtung im Budget gedeckt werden. Die Zuweisung an den Ausschuss für Planung und Liegenschaften wurde einstimmig angenommen.
AntragstextEinblendenAusblenden
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Wortmeldungen (2)EinblendenAusblenden
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, geschätzte Kolleginnen und Kollegen, Herr Gemeinderat Redlhammer hat gesagt, er wird sich kurz halten, ich kann mich auch sehr kurz halten. Der Linzer Hauptplatz wird in Zukunft völlig neu zu denken sein, spätestens nach der Verkehrsfreigabe der Westring-Brücke wird sich die Situation am Linzer Hauptplatz verkehrstechnisch, was das Zusammenleben der Nutzerinnen- und Nutzergruppen betrifft, neu regeln. Jetzt eine Maßnahme zu setzen, die maximal für ein Jahr eine Gültigkeit haben sollte, halten wir für überzogen und daher plädieren wir dafür, diesen Antrag dem Ausschuss für Planung und Liegenschaften zuzuweisen. Ich bitte um Zuweisung und Zustimmung dazu.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, lieber Georg, wenn es um die Stärkung des Aktivverkehrs Radfahren und Zufußgehen geht, sind wir gerne mit an Bord. Wir glauben allerdings, dass die farbliche Kennzeichnung des Radweges am Hauptplatz eher nur eine Schönfärberei einer miesen Situation dort ist. Der Radweg ist zu schmal und zu nahe an anderen Nutzerflächen, das hast du im Antrag gut dargestellt. Wir denken, dass es Sinn machen könnte, die Thematik genauer zu betrachten. Beispielsweise sollte die Begegnungszone viel besser sichtbar für alle gekennzeichnet zeichnet werden und anstatt einen Radweg einzufärben, sollten die überdimensional breiten Straßen am Hauptplatz verengt werden, indem der Weg, den die Autos zu nehmen haben, gekennzeichnet wird. Dadurch würde nicht nur gefühlt mehr Platz für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen geschaffen, sondern auch tatsächlich. Und der Radweg zur Nibelungenbrücke könnte dann eventuell auf der Straße geführt werden. Wir denken, dass dieser Antrag im zuständigen Ausschuss diskutiert werden sollte, um kurzfristig und kostengünstig umzusetzende Maßnahmen zur Verbesserung der Situation für den Aktivverkehr zu finden, bevor hoffentlich bald der autofreie Hauptplatz Wirklichkeit wird.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: ausschuss verwiesen
Die Zuweisung des Antrages an den Ausschuss für Planung und Liegenschaften wird einstimmig angenommen.