Verschmelzung der IKT Linz Infrastruktur GmbH auf die IKT Linz GmbH und Einbringung in die Unternehmensgruppe der Stadt Linz Holding GmbH; Zuweisung von MitarbeiterInnen an die IKT Linz GmbH (IKT-Zuweisungsverordnung 2022)
C 2 · Stadtsenatsantrag · 7. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz
Zusammenfassung
KI GeneriertBeschlossen wurde die Restrukturierung der IKT Linz mit der Verschmelzung der IKT Linz Infrastruktur GmbH auf die IKT Linz GmbH und der Einbringung der Gesellschaft in die Unternehmensgruppe der Stadt Linz Holding GmbH. Dazu gehören die Übertragung des 94-prozentigen Stadtanteils, die Einbringung des später an die Stadt Linz fallenden einprozentigen Anteils sowie die Abtretung weiterer einprozentiger Anteile von Ars Electronica Linz, Immobilien Linz, Linzer Veranstaltungsgesellschaft und SZL Seniorenzentren. Begründet wurde die Neuordnung mit einer stärkeren Fokussierung auf die Kernaufgaben der IKT, einem moderneren Aufgabenportfolio und besseren Kontrollstrukturen durch einen Aufsichtsrat. Gleichzeitig wurde die IKT-Zuweisungsverordnung 2022 erlassen, mit der die bisher an die IKT Linz Infrastruktur GmbH zugewiesenen städtischen Bediensteten ab 1. Juni 2022 der IKT Linz GmbH dauerhaft zugewiesen werden. Die Umsetzung wurde dem Bürgermeister übertragen; der Beschluss wurde mit Stimmenmehrheit angenommen.
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BeschlussformelEinblendenAusblenden
Wortmeldungen (4)EinblendenAusblenden
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen, im November haben wir uns bei diesem Tagesordnungspunkt noch enthalten, es war noch das eine oder andere Anliegen offen, das ist in der Zwischenzeit positiv erledigt. Wir haben gefordert, dass sich die IKT auf ihre Kernaufgaben konzentrieren soll, das ist jetzt geschehen. Durch die Herauslösung wird sichergestellt, dass die IKT dem klar nachkommen kann. Die zweite Geschichte mit der Transparenz ist, dass jetzt ein Aufsichtsrat installiert wird, der für das Maß an Transparenz sorgt, das wir uns vorstellen, damit entsprechend gearbeitet wird. Deswegen gibt es von unserer Seite jetzt eine Zustimmung.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren. Ich darf mich dem Kollegen Rosenmayr weitgehend anschließen. Wie du schon gesagt hast, ergibt die Herauslösung der Kepler Universitätsklinikum (KUK) und der Linz AG ein modernes Aufgabenportfolio, das für einen IKT-Dienstleister adäquat ist. Gerade angesichts steigender Herausforderungen, im Security-Bereich, ist es glaube ich ganz wichtig, dass man sich auf ein kompaktes und fokussiertes Aufgabenportfolio konzentrieren kann. Ebenfalls positiv, wie du auch schon gesagt hast, sehen wir die Implementierung eines Aufsichtsrates, sodass wir analog zu anderen UGL-Unternehmungen (Unternehmensgruppe der Stadt Linz) eine entsprechende Kontrollfunktion haben. Wir haben im März dieses Jahres den entsprechenden Antrag gestellt. Nachdem die IKT mit besonders sensiblen Daten umzugehen hat, gehen wir davon aus, dass das Unternehmen intern entsprechende Verhaltenskodizes, Contacts of Compliance und IKT-Richtlinien umgesetzt hat bzw. diese noch umsetzen wird. Daher gibt es eine Zustimmung von unserer Seite. Danke.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, werte Kolleginnen und Kollegen, wir werden uns bei diesem Antrag enthalten. Es ist zwar ein Fortschritt, dass die IKT jetzt einen Aufsichtsrat bekommt, wenn man aber zum Beispiel zur neuen Regierungskoalition in Graz schaut, ist es dort so, dass die Grazer Regierungskoalition nicht nur den Stadtsenatsparteien Entsendungsrechte und Aufsichtsräte zugesteht, sondern den gesamten Gemeinderat und auch die Opposition dazu beruft in Aufsichtsräten vertreten zu sein. Das wäre eine sehr gute Sache, weil die Kontrollrechte besser ausgeübt werden könnten. Deswegen werden wir uns jetzt bei diesem Antrag enthalten. Danke.
Ich stimme der Argumentation der Kollegin Grün zu und wir werden uns bei diesem Antrag ebenso enthalten.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: angenommen
Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von KPÖ (2), LinzPlus (2) und Gemeinderat Brandstetter, WANDEL, mit Stimmenmehrheit angenommen.