Leitbild für Sport und Bewegung auf dem ehemaligen Kasernengelände
K 7 · Fraktionsantrag · 8. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz
Zusammenfassung
KI GeneriertFür das ehemalige Kasernengelände in Ebelsberg und die angrenzenden Sommergründe sollte ein Leitbild für Sport- und Bewegungskultur im öffentlichen Raum entwickelt und im städtebaulichen Masterplan Ebelsberg verankert werden. Begründet wurde dies mit dem Bedarf, Sport- und Bewegungsräume bei Stadterweiterungen früh mitzudenken und den öffentlichen Raum zielgruppenorientiert, wohnungsnah, barrierefrei und ökologisch nachhaltig zu gestalten. Als Vorbild wurde Berlin genannt; die Abstimmung mit der WSF-Privatstiftung der XXXLutz-Gruppe war vorgesehen. Die dafür anfallenden Kosten sollten durch Umschichtungen im Budget oder in künftigen Voranschlägen berücksichtigt werden. Der Vorstoß wurde bei Stimmenthaltung mehrerer Fraktionen mit Stimmenmehrheit abgelehnt.
AntragstextEinblendenAusblenden
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Wortmeldungen (4)EinblendenAusblenden
Liebe Frau Kollegin, Ekova-Stoynova, dieser Antrag spricht für uns am Beispiel des Kasernenareals einen ganz wichtigen Punkt an, nämlich, dass im Sinne einer nachhaltigen städtebaulichen 505 tेबaulichen Entwicklung für die Menschen, die Sie schon angesprochen haben, der sehr wichtige Sport und Bewegungsraum von Anfang an mitgedacht werden muss. Die letzten Jahre haben uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig diese Grün- und Naherholungsflächen für die Linzerinnen und Linzer sind, um sich allein oder in der Gruppe sportlich zu betätigen und Spaß an der Bewegung zu haben. Bekanntermaßen liegt uns dieses Thema am Herzen und wir unterstützen daher den Antrag bei der Verbauung des Kasernenareals, einen Plan zur Verankerung zur Sport und Bewegungsräumen zu entwickeln.
Sehr geehrte Herr Bürgermeister, werte Kolleginnen und Kollegen, wir werden diesem Antrag aus dem folgenden Grund nicht nähertreten. Wir verstehen nicht, warum man hier nur für ein ‚Grätzel‘ ein Konzept will, es braucht ein Gesamtkonzept, das gibt es in Linz. Wir wollen nicht länger Luftschlösser bauen, Clubobmann Langer hat das schon gesagt, wir wollen ins Tun kommen und nicht länger nur planen.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, bei diesem Projekt handelt es sich um keine städtische Fläche sondern um das Projekt vom XXXLutz und weiteren Bauträgern. Dort hat es ein recht aufwendiges kooperatives Planungsverfahren unter Einbeziehung von Expert*innen und Bürger*innen gegeben mit zahlreiche Informationsveranstaltungen wo über 130 Personen hingekommen sind. Im Rahmen dessen wurde unter Einbeziehung der Bedürfnisse aller Generationen ein Masterplan entwickelt, in dem das eigentlich schon berücksichtigt und beschlossen wurde. Deswegen wird sich meine Fraktion enthalten. Danke.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, selbstverständlich ist das, was sie gesagt haben richtig und wichtig, aber der Sinn der Sache ist es, im Vorfeld alles das zu planen und in den großen Masterplan der Stadt Linz zu involvieren. Wenn wir kleine Projekte nicht probieren oder versuchen, dann werden wir nicht wissen, wie die das im Großen und Ganzen in unserer Stadt wirkt. Wir haben das Beispiel von Berlin genommen, weil das wirkt, dort ist eine gut belebte Sportbewegung für die Bevölkerung von Berlin zur Verfügung. Leider haben wir viele, viele Plätze in unserer Stadt, die so geblieben sind. Ich bleibe aber trotzdem dran und werde schauen, wie weit die Entwicklung in Ebelsberg im Kasernenareal kommen wird, weil ich glaube, dass da nicht so viel für den Sportbereich geplant ist. Danke
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: abgelehnt
Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von SPÖ (20), FPÖ (9), NEOS (2) und KPÖ (2) mit Stimmenmehrheit abgelehnt.