Rollstuhl-, kinderwagen- und fahrradgerechte Gehsteigkanten
L 16 · Fraktionsantrag · 9. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz
Zusammenfassung
KI GeneriertGefordert wurde eine möglichst barrierefreie Gestaltung von Gehsteigkanten und taktilen Kanten an Übergängen im öffentlichen Raum. Im Mittelpunkt standen Bereiche um Kindergärten, Schulen, stationäre Langzeitpflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, Apotheken, Nahversorger sowie Radwege, damit Rollstuhlnutzende, Menschen mit Rollmobil, Eltern mit Kinderwagen und Radfahrende Niveauunterschiede besser überwinden können. Begründet wurde das mit den oft bis zu fünf Zentimeter hohen Kanten, die im Alltag als Hindernis wirken; als Beispiele wurden bereits umgesetzte oder problematische Stellen genannt. Auch bestehende Übergänge sollten sukzessive geprüft und angepasst werden, während für neue Anlagen bereits eine möglichst vollständige Absenkung vorgesehen ist. Der Vorschlag wurde wegen Stimmengleichheit abgelehnt.
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Vielen Dank Herr Bürgermeister. Je später der Abend, desto friedlicher der Redlhammer. Auch hier eine Zustimmung zu LinzPlus. Das ist eine gute Initiative, weil es tatsächlich so ist, dass die Gehsteigkanten in Linz offensichtlich ein großes Hindernis sind. Ein Beispiel ist auch der Weg von der Promenadengalerie hinauf zur Lebenshilfe, wo jeden Tag Rollstuhlfahrer unterwegs sind, die sich auch sehr beklagen. Das heißt, wir stimmen diesem Antrag zu. Jetzt kommt das, was ich vorher eigentlich sagen wollte. Wir wollten eigentlich einen Zusatzantrag stellen um auch die Kopfsteinpflaster in der Altstadt und entlang eines Teils der Landstraße für Rollstuhlfahrer und auch für Radfahrer zu entschärfen. Rechtlich wäre das aber kein Zusatzantrag, sondern ein Neuantrag gewesen. Wir werden diesen Antrag daher im nächsten Gemeinderat stellen und stimmen diesem Antrag gerne zu.
Die Vorrednerin von LinzPlus hat es schon gesagt, dort wo es Baumaßnahmen gibt, wird das, was sie fordert, gemacht. Da stehen wir dahinter, ich glaube der ganze Sitzungssaal steht dahinter. Dass wir jetzt durch die ganze Stadt gehen und schauen wo wir eine Kleinbaustelle errichten können, halten wir, auch wenn es ein reales Problem ist, für etwas übertrieben. Unsere Faktion wird sich deshalb bei diesem Antrag enthalten. Danke schön.
Ich bin jetzt gerade ein bisschen sprachlos. Ich finde es wahnsinnig respektlos und fast menschenverachtend, dass man sagt, sollen wir da jetzt durch die Stadt gehen und nachschauen, ob es praktisch der Frau Gemeinderätin Pühringer dort und dort hineinpasst, dass man etwas macht und eine Kleinbaustelle errichtet. Wir haben zehntausende Menschen, die in der Mobilität beeinträchtigt sind. Wenn man als Gesunder durch die Stadt geht, dann fallen einem die fünf Zentimeter überhaupt nicht auf. Im Bereich des Bulgariplatzes, ich kann Sie auf einen Lokalaugenschein mitnehmen, gibt es sogar eine Strecke zum Nahversorger, wo man zehn Zentimeter hinunter und auf der anderen Seite wieder hinaufmuss, das ist mit Rollstuhl und Rollator überhaupt nicht zu machen. Wir müssen schon schauen, dass wir die alten Leute auf die Straße hinaus bekommen, damit sie sich selber versorgen und damit sie nicht einsam sind, die haben ja etwas davon, die haben einen Zugewinn an Lebensqualität. Außerdem geht es dann auch Eltern mit Kinderwägen besser. Also wirklich, ich bitte hier um Zustimmung. Danke schön.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: abgelehnt
Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von SPÖ (21) und FPÖ (8) mit Stimmengleichheit abgelehnt.