Gewalt im Alter verhindern: Prävention und Schutz in Oberösterreich verstärken - Resolution
G 11 · Fraktionsantrag · 28. Sitzung
Zusammenfassung
KI GeneriertGefordert wird ein verstärkter Schutz vor Gewalt im Alter in Oberösterreich, insbesondere im häuslichen Pflegesetting. Im Mittelpunkt stehen Bewusstseinsbildung, spezialisierte Schulungen für Fachkräfte, der Ausbau von Beratungsstellen sowie verbindliche Schutzmaßnahmen für ältere Menschen und pflegende Angehörige. Begründet wird dies mit der besonderen Verletzlichkeit älterer Menschen und den Risiken informeller Pflege, in der Überforderung und Gewalt leichter auftreten können. Linz verweist dabei auf bereits eingesetzte Community Nurses und auf die laufende Pflegestrategie des Landes Oberösterreich. Die Resolution wurde zur weiteren Behandlung an den Ausschuss für Generationen, Soziales und Sport zugewiesen; die Kosten sollen durch Umschichtung im Budget bedeckt werden.
AntragstextEinblendenAusblenden
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Wortmeldungen (3)EinblendenAusblenden
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrter Herr Bürgermeister, wir stimmen diesem Antrag selbstverständlich zu. Er greift zwei Anträge von LinzPlus zum Thema Gewalt im häuslichen Pflegesetting aus dem Jahr 2024 auf. Ansonsten verweisen wir auf unsere Wortmeldung unter dem heutigen Tagesordnungspunkt G 1. Danke.
Vielen herzlichen Dank, sehr geehrte Frau Vizebürgermeisterin, sehr geehrte Damen und Herren, es freut mich, dass Unterstützung geschlossen stattfindet. Das Thema ist ein sehr heikles und keines, mit dem man sich profilieren kann. Es ist aber ein Thema, das für alle über kurz oder lang vielleicht oder leider zur Alltagsrealität werden wird. Sie haben Recht, Gewalt im Alter endet nicht an der Gemeinde- oder Bezirksgrenze, das ist jedenfalls zu bejahen. Gewalt im Alter endet aber auch nicht an den Bundesländergrenzen. Dieses Projekt, welches ich vorhin zitiert habe, ist vom Bund gefördert. Ich habe auch schon das neue Regierungsprogramm gelesen, in dem man auf Seite 102 diesen Punkt - Gewalt im Alter in der Pflege zu verhindern - dezidiert angeführt findet. Das heißt, das Bedürfnis der Stadt Linz zu diesem Thema zu erfassen und zu benennen, erscheint mir als unverzichtbarer Erkenntnisgewinn. Wenn wir jetzt in Linz ein Projekt haben, das evaluiert und 2026 enden wird, dann wird das einen Erkenntnisgewinn bringen, um unsere Resolution an die höheren Instanzen weiterzubringen und klarer und genauer zu formulieren. Daher ersuche ich um Zuweisung des Antrages zum Ausschuss für Generationen, Soziales und Sport.
Vielen Dank für die Rückmeldung, ich bin natürlich einverstanden, dass wir im Ausschuss weiter darüber diskutieren. Das ist völlig korrekt, da es ein vielschichtiges Thema ist, welches natürlich die unterschiedlichsten Ebenen betrifft. Insofern glaube ich, dass der Austausch im Ausschuss sehr wichtig und richtig ist. Ich darf ergänzend dazu informieren, dass in der Arbeitsgruppe für Pflegestrategie - die ich erwähnt habe - auch der Städte- beziehungsweise Gemeindebund vertreten ist und wir selbstverständlich dort diese Erkenntnisse miteinfließen lassen können. Vielen Dank.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: ausschuss verwiesen
Die Zuweisung des Antrages an den Ausschuss für Generationen, Soziales und Sport wird einstimmig angenommen.