Gemeinsame Wohnprojekte zwischen GWG und Supermärkten forcieren - Resolution
G 13 · Fraktionsantrag · 28. Sitzung
Zusammenfassung
KI GeneriertGefordert wird eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen der GWG beziehungsweise gemeinnützigen Wohnbauträgern und in Linz ansässigen Supermarktketten, um durch die Überbauung bestehender Filialen mehr leistbaren und attraktiven Wohnraum zu schaffen. Begründet wird das mit dem steigenden Wohnraumbedarf, der Flächenknappheit und dem Schutz von Grünflächen in der Stadtentwicklung. Als Vorbild dient das Projekt „Wohnen am Weidingerbach“, das zeigt, dass Supermarktüberbauungen funktionieren und multifunktionale Stadtentwicklung mit kurzen Wegen ermöglichen können. Die Kosten sollen durch Umschichtung im Budget bedeckt werden. Der Antrag samt Abänderungsantrag wurde einstimmig angenommen.
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Liebe Patricia Haginger, wir können dem sehr viel abgewinnen und werden diesem Antrag zustimmen. Ich würde aber die FPÖ bitten, auch dem nächsten Antrag G 14 zuzustimmen. Genau diese Oberösterreichische Wohnbauförderung behindert nämlich oftmals solche innovativen Projekte, wie bestehende Supermärkte zu überbauen. Das weiß ich zufällig aus eigener Erfahrung, weil wir das in Freistadt machen wollten. Das ging dann mit der Oberösterreichischen Wohnbauförderung nicht zusammen. Deshalb braucht es bei der Wohnbauförderung eine Änderung. Vielleicht können Sie auf Ihren Parteikollegen Manfred Haimbuchner diesbezüglich einwirken. Danke.
Ich darf mich selbst kurz zu Wort melden. Erstens: Es gibt diese Verordnung. Das ist die Oberösterreichische Nachverdichtungsverordnung 2025, die heuer von der Oberösterreichischen Landesregierung beschlossen worden ist. Sie ist ganz aktuell, sicher noch nicht perfekt. Der Plan ist, Nachverdichtungsprojekte und Aufstockungen zu ermöglichen. Zweitens: Da ich davon ausgehe, dass dieser Beschluss vielleicht sogar einstimmig gefasst wird, werde ich, wenn wir das nächste Mal ein Nachverdichtungsprojekt haben und ein Einkaufszentrum oder einen Supermarkt überbauen, die betreffende Fraktion an diesen Antrag erinnern. Man braucht dann meist auch eine Bebauungsplanänderung und eine Höhenentwicklung, die oft mit Kritik versehen sind. Darauf möchte ich einfach gerne hinweisen. Gemeinderat Markus Rabengruber, hast du dich noch einmal gemeldet?
Danke, nur ganz kurz: Natürlich weiß ich, dass das beim Neubau verpflichtend ist. Der Antrag zielt aber darauf ab, dass man auf bestehende Strukturen aufbaut. Das ist oft mit den Eigentumsverhältnissen nicht so einfach. Das sind große Strukturen. Das geht mit den praktischen Flächenverhältniszahlen, die die Wohnbauförderung verlangt, oft nicht zusammen. Da braucht es auch innovativere Ansätze und mehr Spielraum vonseiten der Wohnbauförderung. Deswegen ist mein Ansatz, darauf hinzuwirken, damit sich Änderungen ergeben.
Dankeschön allerseits für die avisierte Zustimmung. Wir gehen auch beim Abänderungsantrag der ÖVP mit. Dankeschön.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: angenommen
Der Antrag samt Abänderungsantrag wird einstimmig angenommen.