Solaranlage für das neue Donauparkstadion

L 9 · Fraktionsantrag · 13. Sitzung

Berichterstatter:

Ergebnis:abgelehnt

Zusammenfassung

KI Generiert

Für das neue Donauparkstadion sollte am Dach eine Photovoltaikanlage errichtet werden, um einen Teil des Eigenstrombedarfs zu decken und erneuerbare Energie für die Linzer Energiegemeinschaft zu liefern. Begründet wurde dies mit der bereits für eine Nachrüstung ausgelegten Dachkonstruktion und mit Beispielen aus anderen Stadien, in denen große Dachflächen zur Stromerzeugung genutzt werden. Laut Wortmeldungen war die Umsetzung bereits in Vorbereitung, mit einer Vereinbarung zwischen Immobilien Linz und dem Verein sowie bereits eingeleiteter Öffentlichkeitsarbeit. Die Zuweisung an den Ausschuss für Planung und Liegenschaften wurde abgelehnt. Auch der Vorstoß zur Aufnahme von Gesprächen mit den zuständigen Gesellschaften über die baldige Errichtung der Anlage wurde abgelehnt.

Schlagwörter (10):photovoltaiksolaranlagedonauparkstadionerneuerbare energiestadionbauenergieversorgungklimaschutzlinzer energiegemeinschaftimmobilien linzstadtplanung
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Gemeinderat Mag. Schmida berichtet über den von der KPÖ-Gemeinderatsfraktion eingebrachten L 9 Solaranlage für das neue Donauparkstadion und führt aus: „Werte Kolleginnen und Kollegen, liebe Zuseher*innen, ich finde das ist ein kleiner, aber feiner Antrag: Die Spielstätten des SC Freiburg oder FC Erzgebirge Aue haben bereits eine Solaranlage und auf das Londoner Olympiastadion soll auch eine kommen. Auf einigen Stadien der Welt wird bereits auf den großen Dachflächen die Kraft der Sonne genutzt und mittels einer Photovoltaikanlage Strom erzeugt. Auch das neue Linzer Donauparkstadion sollte als Krönung auf dem Dach eine Photovoltaikanlage erhalten. So könnte das Donauparkstadion den eigenen Strombedarf zumindest teilweise selbst abdecken bzw. einen Beitrag an erneuerbarer Energie für die bekanntlich errichtete Linzer Energiegemeinschaft (LEG) leisten. Da die Dachkonstruktion des Stadions für eine Nachrüstung mit einer Photovoltaikanlage ausgelegt ist, steht einer Umsetzung nichts im Wege und sollte so rasch wie möglich damit begonnen werden. Die KPÖ-Gemeinderatsfraktion stellt daher folgenden Antrag: Der Gemeinderat beschließe: ‚Das zuständige Mitglied der Stadtregierung, Stadtrat Dietmar Prammer, wird ersucht mit der ‚Immobilien Linz GmbH‘ bzw. der ‚Donauparkstadion Linz Errichtungs- und Verwaltungs- GmbH. & Co‘ Gespräche für die baldige Errichtung einer Photovoltaikanlage am Dach des gerade im Bau befindlichen neuen Donauparkstadions aufzunehmen.‘ Die Bedeckung anfallender Kosten soll durch Umschichtung im Rahmen des Budgets erfolgen. Ich ersuche um Zustimmung. Danke sehr.“ Gemeinderätin Fechter: „Sehr geehrter Herr Bürgermeister, geschätzte Kolleginnen und Kollegen, Kollege Schmida hat recht, die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Donauparkstadion ist eine sehr gute Idee, so gut, dass sie bereits in Umsetzung ist. Laut Immobilien Linz GmbH wurde mit dem Verein eine Vereinbarung getroffen und die Errichtung in die Wege geleitet. Im Februar gab es dazu bereits Öffentlichkeitsarbeit. Das Donauparkstadion soll sogar Solarenergie für die Tabakfabrik liefern und zwar in Zeiten, wo das Stadion nicht genutzt wird. Daher werden wir uns bei diesem Antrag der Stimme enthalten. Vielen Dank.“ (Beifall) Gemeinderat Grabmayr: „Sehr geehrter Herr Bürgermeister, wir glauben, dass die Idee durchaus vernünftig ist. Auch wenn da angeblich schon einiges gemacht wurde, ist das bisher nicht in der Öffentlichkeit gewesen. Auch wenn es nur ein Mangel an Information war, glauben wir, dass es sinnvoll ist, dieses Thema im zuständigen Ausschuss zu besprechen. Ich stelle daher den Antrag auf Zuweisung zum Ausschuss für Planung und Liegenschaften.“ (Beifall) Der Bürgermeister erteilt dem Berichterstatter das Schlusswort: Gemeinderat Mag. Schmida: „Danke für die Wortmeldungen, vor allem danke Kollegin Fechter, für deine Wortmeldung. Wenn das wirklich so ist, dann freut es mich sehr. Meine Intention war – das sage ich jetzt nicht, weil ich Blau-Weiß Linz-Fan bin, sondern weil es das Stadion der Stadt Linz ist und diese es errichtet –, dass wir bei unserem Stadion schneller sind, als beim Stadion auf der Gugl. Wenn das wirklich so passiert, dann freut es mich, wenn es schnell geht. Es sollte nur schon zur Eröffnung der Fall sein, wenn es möglich ist. Ich werde jetzt immer wieder vorbeifahren und mir die Baustelle noch genauer ansehen und schauen, dass dort eine Photovoltaikanlage hinaufkommt. Vielen Dank.“ Der Vorsitzende lässt zuerst über die Zuweisung und anschließend über den Antrag abstimmen. Die Zuweisung des Antrages in den Ausschuss für Planung und Liegenschaften wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von SPÖ (22), ÖVP (10), NEOS (2) und Gemeinderat Brandstetter, WANDEL, mit Stimmenmehrheit abgelehnt. Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von SPÖ (22), ÖVP (10), FPÖ (9), NEOS (2), Gemeinderätin Schachner, MFG und LinzPlus (2) mit Stimmenmehrheit abgelehnt.
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Das zuständige Mitglied der Stadtregierung, Stadtrat Dietmar Prammer, wird ersucht mit der ‚Immobilien Linz GmbH‘ bzw. der ‚Donauparkstadion Linz Errichtungs- und Verwaltungs- GmbH. & Co‘ Gespräche für die baldige Errichtung einer Photovoltaikanlage am Dach des gerade im Bau befindlichen neuen Donauparkstadions aufzunehmen.
Wortmeldungen (3)EinblendenAusblenden

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, geschätzte Kolleginnen und Kollegen, Kollege Schmida hat recht, die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Donauparkstadion ist eine sehr gute Idee, so gut, dass sie bereits in Umsetzung ist. Laut Immobilien Linz GmbH wurde mit dem Verein eine Vereinbarung getroffen und die Errichtung in die Wege geleitet. Im Februar gab es dazu bereits Öffentlichkeitsarbeit. Das Donauparkstadion soll sogar Solarenergie für die Tabakfabrik liefern und zwar in Zeiten, wo das Stadion nicht genutzt wird. Daher werden wir uns bei diesem Antrag der Stimme enthalten. Vielen Dank.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, wir glauben, dass die Idee durchaus vernünftig ist. Auch wenn da angeblich schon einiges gemacht wurde, ist das bisher nicht in der Öffentlichkeit gewesen. Auch wenn es nur ein Mangel an Information war, glauben wir, dass es sinnvoll ist, dieses Thema im zuständigen Ausschuss zu besprechen. Ich stelle daher den Antrag auf Zuweisung zum Ausschuss für Planung und Liegenschaften.

Danke für die Wortmeldungen, vor allem danke Kollegin Fechter, für deine Wortmeldung. Wenn das wirklich so ist, dann freut es mich sehr. Meine Intention war – das sage ich jetzt nicht, weil ich Blau-Weiß Linz-Fan bin, sondern weil es das Stadion der Stadt Linz ist und diese es errichtet –, dass wir bei unserem Stadion schneller sind, als beim Stadion auf der Gugl. Wenn das wirklich so passiert, dann freut es mich, wenn es schnell geht. Es sollte nur schon zur Eröffnung der Fall sein, wenn es möglich ist. Ich werde jetzt immer wieder vorbeifahren und mir die Baustelle noch genauer ansehen und schauen, dass dort eine Photovoltaikanlage hinaufkommt. Vielen Dank.

Abstimmungsergebnis

Ergebnis: abgelehnt

Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von SPÖ (22), ÖVP (10), FPÖ (9), NEOS (2), Gemeinderätin Schachner, MFG und LinzPlus (2) mit Stimmenmehrheit abgelehnt.