Stellungnahme des Ausschusses für Klima, Stadtgrün, Frauen und Bildung zu den Berichten „Für eine Symmetrie der Geschlechter“ 2023 und 2024

H 5 · Ausschussantrag · 34. Sitzung

Berichterstatter:

Ausschuss:Ausschuss für Klima, Stadtgrün, Frauen und Bildung

Ergebnis:angenommen

Zusammenfassung

KI Generiert

Die Berichte 2023 und 2024 zur Symmetrie der Geschlechter im Kunst- und Kulturbereich zeigen Fortschritte bei der Geschlechtergerechtigkeit. Besonders paritätisch besetzte Jurys und Beiräte, die Beteiligung von Frauen an Förderprogrammen sowie die Förderlandschaft werden als Bereiche genannt, in denen die Bemühungen wirken. Durch verbesserte Datenerfassung und Digitalisierung liegt nun ein differenzierteres Bild der Geschlechterkategorien vor, zugleich bleiben Ungleichgewichte bei Ankaufswerten, in einzelnen Sparten der Kulturförderung und in der Musikausübung bestehen. Die Berichte wurden im Gemeinderat einstimmig zur Kenntnis genommen.

Schlagwörter (10):geschlechtergerechtigkeitgleichstellungkunstförderungkulturpolitikfrauenförderungdatenerfassungdigitalisierungjurysbeirätechancengerechtigkeit
AntragstextEinblendenAusblenden
Vielen herzlichen Dank, sehr geehrte Damen und Herren, es geht jetzt wieder um die Gleichstellung der Geschlechter. Wir haben die Berichte 2023 und 2024 zur Symmetrie der Geschlechter im Ausschuss behandelt. Es handelt sich dabei um die jährliche Evaluierung, die hier laut dem Kulturentwicklungsplan vorgesehen ist. Als erstes möchte ich festhalten, dass die Ergebnisse klar zeigen, dass die kontinuierlichen Bemühungen für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Kunst- und Kulturbereich wirken. Das aktive Eintreten für Fairness und Gleichbehandlung zeigt hier Wirkung. Ganz besonders sichtbar wird das bei den paritätisch besetzten Jurys und Beiräten, in der Beteiligung von Frauen an Förderprogrammen sowie in vielen Bereichen der regulären Förderlandschaft. Digitalisierungsschritte und Veränderungen in der Datenerfassung ermöglichen hier eine detailliertere Betrachtung. Bei den Geschlechterkategorien gibt es jetzt ein noch differenzierteres Bild. Weil es um viel Datenerfassung geht, möchte ich mich bei jenen Beteiligten und Ersteller*innen, die hier sorgfältig gearbeitet haben und für den Gemeinderat eine transparente Darstellung aller Daten ermöglichen, bedanken. Im Besonderen geht der Dank an Mag.ª Gerda Forstner, die für die Endredaktion verantwortlich war. Diese Arbeit ist eine wesentliche Basis dafür, dass wir die Gleichstellungspolitik in der Stadt umsetzen können. Ganz wie sie mir gefällt, ist die Welt noch nicht. Es bestehen weiterhin einzelne Ungleichgewichte, etwa bei den Ankaufswerten, in bestimmten Sparten der Kulturförderung oder in der Musikausübung. Das heißt, es gilt hier dranzubleiben und die Maßnahmen weiter fortzuführen oder auch weitere Schritte zu setzen, um die Chancengerechtigkeit weiter nachhaltig zu stärken. Die Berichte über die Symmetrie der Geschlechter sind im Gemeinderat zur Kenntnis zu nehmen. Vielen Dank.
Wortmeldungen (2)EinblendenAusblenden

Danke für das Wort, sehr geehrte Damen und Herren, grundsätzlich habe ich meine Meinung bereits in H 3 gesagt. Die Symmetrie der Geschlechter ist aus meiner Sicht wichtig und notwendig und wir sollten alles tun, um das zu erreichen. Dieser Antrag ist aber eine Darstellung des Ist-Zustandes, er enthält keine Begründung und auch keine wirkliche Lösung. Ich würde darum bitten, dass man eine Lösung anbietet. Ich bin grundsätzlich für die Darstellung und für die Gleichstellung von Mann und Frau. Danke.

Danke, ich wollte mich dem Dank an die Abteilung Linz Kultur anschließen, weil dieser Bericht beispielgebend ist. Wir brauchen Berichterstattungen wie diese, damit wir über den Ist-Zustand – wo wir stehen – Bescheid wissen. Wenn wir tatsächlich für eine Gleichstellung sorgen wollen, müssen wir auch wissen, wo wir weiter ansetzen müssen und wo wir noch Handlungsbedarf haben. 81 82 Dieser Bericht macht aber auch noch etwas anderes. Er verdeutlicht, was Abteilung Linz Kultur in ihrem Wirken, in ihrer Arbeit beständig macht. Sie ist nämlich auch in ihrer Arbeit beispielgebend für Geschlechtergerechtigkeit. Daher wollte ich mich noch einmal ausdrücklich dafür bedanken und übermitteln, dass sich auch der Ausschuss schon für diese wirklich beispielgebende Arbeit bedankt hat.

Abstimmungsergebnis

Ergebnis: angenommen

Der Bericht wird einstimmig zur Kenntnis genommen.