Radmotorik-Park für Linz

L 2 · Fraktionsantrag · 15. Sitzung

Berichterstatter:

Ergebnis:ausschuss verwiesen

Zusammenfassung

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Geprüft werden soll die Errichtung eines Radmotorik-Parks nach Wiener Vorbild in Linz. Der Park soll Fahrtechnik und Sicherheit beim Radfahren fördern und zugleich auch mit Skateboard, Inline-Skates, Scootern und Rollstühlen nutzbar sein. Als mögliche Standorte wurden Flächen rund um den Weikerlsee, der Ausbau des Verkehrskindergartens in Urfahr oder das Urfahraner Markt Areal genannt. Begründet wird das Vorhaben mit der wachsenden Fahrradmobilität in Linz und dem Wunsch nach sichereren Alltagswegen; zusätzlich wurde angeregt, auch einen Standort im Linzer Süden für Schulen mitzudenken. Der Vorschlag wurde einstimmig dem Ausschuss für Generationen, Soziales und Sport sowie dem Ausschuss für Planung und Liegenschaften zugewiesen.

Schlagwörter (10):radmotorik-parkfahrradmobilitätradverkehrssicherheitverkehrskindergartenstadtplanungsportinfrastrukturschulwegeinklusionurfahrweikerlsee
AntragstextEinblendenAusblenden
Gemeinderätin Langbauer, BSc berichtet über den von der ÖVP-Gemeinderatsfraktion eingebrachten Antrag L 2 Radmotorik-Park für Linz und führt aus: „Das ist ein Geräusch (Fahrradglocke läutet), das wir alle mittlerweile ganz gut kennen, weil immer mehr Linzerinnen und Linzer auf das Fahrrad umsteigen. Jetzt sind wieder alle wach und bei der Sache, das freut mich sehr. Uns ist neben der Förderung der Fahrradmobilität und dem Ausbau der Fahrradwege wichtig, dass sich die Radfahrer*innen sicher im Straßenverkehr bewegen können. In dem Fall zahlt sich ein Blick insbesondere nach Wien aus, denn vor knapp drei Jahren wurde dort ein Radmotorik-Park eröffnet. Er bietet eine super Möglichkeit für alle Altersgruppen sich für das Radfahren zu begeistern und ihre Fähigkeiten zu schulen, dass Alltagswege sicherer zurückgelegt werden können. Ein solcher Motorik-Park fördert eine gute Fahrtechnik, erhöht auch die Sicherheit und ist vielleicht auch ein Ansporn das Radfahren mehr in den Alltag zu integrieren. Die Nutzung dieses Motorik-Parks ist nicht nur mit Fahrräder möglich, sondern man kann dort auch mit dem Skateboard, den Inline-Skates, Scootern und auch Rollstühlen fahren, er ist also sehr integral. Wir sind der Meinung, dass auch Linz so einen Radmotorik-Park braucht. Als potentielle Standorte könnten z. B. Flächen rund um den Weikerlsee in Erwägung gezogen werden. Man könnte den Verkehrskindergarten, den es jetzt schon in Urfahr gibt, ausbauen oder auch das Urfahraner Markt Areal, wenn es nicht gerade durch den Jahrmarkt genutzt wird. Der Gemeinderat beschließe: ‚Das für Sport zuständige Stadtsenatsmitglied, Vizebürgermeisterin Karin Hörzing und das für Stadtgestaltung und Liegenschaften zuständige Stadtsenatsmitglied, Stadtrat Dietmar Prammer, werden ersucht, die Errichtung eines Radmotorik-Parks nach Wiener Vorbild zu prüfen und umzusetzen. Die Bedeckung allenfalls anstehender Kosten soll durch Umschichtungen im laufenden Budget bzw. durch Berücksichtigung in kommenden Vorschlägen erfolgen.‘ Ich ersuche um Zustimmung.“ (Beifall) Dazu liegen folgende Wortmeldungen vor: Gemeinderat Baumann: „Werte Frau Vizebürgermeisterin, geschätzte Kolleginnen und Kollegen, danke für die Einleitung, die mich sehr wachgerüttelt hat. Aufgrund der Größe dieses Projektes und weil sich die städtische Sportstrategie gerade in Erarbeitung befindet, würden wir das Thema gerne genauer diskutieren. Wir beantragen deswegen die Zuweisung des Antrages in den Ausschuss für Generationen, Soziales und Sport sowie in den Ausschuss für Planung und Liegenschaften.“ Gemeinderat Brandstetter: „Sehr geehrte Damen und Herren, ich finde das einen sehr guten Vorstoß. Ich habe tatsächlich einige Jahre auf dem Radmotorik-Park auf der Donauinsel in Wien gearbeitet und finde das sehr gut. Ich glaube nur, dass es sehr gut wäre, neben dem Motorik-Park in Urfahr auch einen im Linzer Süden zu machen, weil es dann auch für die dortigen Volksschulen möglich ist, mit dem Rad schnell dorthin zu kommen. Die Leute, die dort wohnen, können als Radtrainer außen herumfahren und dadurch bei den Kindern ein Sicherheitsgefühl schaffen. Damit würde der Zweck, den das Ganze haben soll, gut erfüllt werden. Insofern freue ich mich, wenn das passieren würde." Gemeinderat Potočnik: „Wir stimmen dem Antrag zu, weil dieser Radmotorik-Park eine hervorragende Vorbereitung auf den tatsächlichen Hindernislauf ist, den man als Fahrradfahrerin und Fahrradfahrer in Linz erleben muss. Insofern wäre das ein super Training." Die Vorsitzende erteilt der Berichterstatterin das Schlusswort. Gemeinderätin Langbauer, BSc: „Vielen Dank für die positiven Rückmeldungen, ich freue mich, wenn wir das gesamtheitlich in den beiden Ausschüssen betrachten können und wenn es eine Zuweisung gibt. Danke Clemens, für den Input mit den Schulen, das finde ich eine gute Ergänzung, dass man das auch noch weiterdenken kann. Ich ersuche um Zustimmung.“ (Beifall) Die Vorsitzende lässt über die Zuweisung des Antrages abstimmen. Der Antrag wird einstimmig dem Ausschuss für Generationen, Soziales und Sport und dem Ausschuss für Planung und Liegenschaften zugewiesen.
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Das für Sport zuständige Stadtsenatsmitglied, Vizebürgermeisterin Karin Hörzing und das für Stadtgestaltung und Liegenschaften zuständige Stadtsenatsmitglied, Stadtrat Dietmar Prammer, werden ersucht, die Errichtung eines Radmotorik-Parks nach Wiener Vorbild zu prüfen und umzusetzen. Die Bedeckung allenfalls anstehender Kosten soll durch Umschichtungen im laufenden Budget bzw. durch Berücksichtigung in kommenden Vorschlägen erfolgen.
Wortmeldungen (4)EinblendenAusblenden

Werte Frau Vizebürgermeisterin, geschätzte Kolleginnen und Kollegen, danke für die Einleitung, die mich sehr wachgerüttelt hat. Aufgrund der Größe dieses Projektes und weil sich die städtische Sportstrategie gerade in Erarbeitung befindet, würden wir das Thema gerne genauer diskutieren. Wir beantragen deswegen die Zuweisung des Antrages in den Ausschuss für Generationen, Soziales und Sport sowie in den Ausschuss für Planung und Liegenschaften.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich finde das einen sehr guten Vorstoß. Ich habe tatsächlich einige Jahre auf dem Radmotorik-Park auf der Donauinsel in Wien gearbeitet und finde das sehr gut. Ich glaube nur, dass es sehr gut wäre, neben dem Motorik-Park in Urfahr auch einen im Linzer Süden zu machen, weil es dann auch für die dortigen Volksschulen möglich ist, mit dem Rad schnell dorthin zu kommen. Die Leute, die dort wohnen, können als Radtrainer außen herumfahren und dadurch bei den Kindern ein Sicherheitsgefühl schaffen. Damit würde der Zweck, den das Ganze haben soll, gut erfüllt werden. Insofern freue ich mich, wenn das passieren würde.

Wir stimmen dem Antrag zu, weil dieser Radmotorik-Park eine hervorragende Vorbereitung auf den tatsächlichen Hindernislauf ist, den man als Fahrradfahrerin und Fahrradfahrer in Linz erleben muss. Insofern wäre das ein super Training.

Vielen Dank für die positiven Rückmeldungen, ich freue mich, wenn wir das gesamtheitlich in den beiden Ausschüssen betrachten können und wenn es eine Zuweisung gibt. Danke Clemens, für den Input mit den Schulen, das finde ich eine gute Ergänzung, dass man das auch noch weiterdenken kann. Ich ersuche um Zustimmung.

Abstimmungsergebnis

Ergebnis: ausschuss verwiesen

Der Antrag wird einstimmig dem Ausschuss für Generationen, Soziales und Sport und dem Ausschuss für Planung und Liegenschaften zugewiesen.