Linz als Studienstandort stärken
K 3 · Fraktionsantrag · 8. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz
Zusammenfassung
KI GeneriertGeprüft werden soll ein Maßnahmenpaket zur Attraktivierung des Studienstandortes Linz. Im Mittelpunkt stehen Informationskampagnen für junge Linzerinnen und Linzer, ein mögliches Linzer Stipendium sowie weitere städtische Maßnahmen, um Studierende in Linz zu gewinnen und zu halten. Begründet wird das Vorhaben mit dem Ausbau der Johannes-Kepler-Universität, dem MED Campus, dem Kepler-Uniklinikum und der geplanten technischen Universität sowie mit der Abwanderung zum Studium in andere Städte. Auch die Unterstützung internationaler Studierender und ein besseres Miteinander zwischen Studierenden und Bevölkerung werden als Ziele genannt. Der Vorschlag wurde abgelehnt; eine Zuweisung an den Ausschuss für Wirtschaft, Innovation und Verfassung fand ebenfalls keine Mehrheit.
AntragstextEinblendenAusblenden
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Wortmeldungen (9)EinblendenAusblenden
Mario, leider kann ich dir deinen Geburtstagswunsch heute nicht erfüllen, als sozialdemokratische Fraktion werden wir uns bei diesem Antrag aus verschiedenen Gründen der Stimme enthalten. Die im Antrag angesprochenen Support Services machen die Institutionen selbst, wie zum Beispiel das Welcome-Center der JKU. Ich weiß nicht, wie sinnvoll es wäre, wenn wir mit den Mitteln der Stadt Linz Doppelstrukturen finanzieren würden. Ein zweiter Grund ist, dass wir als Stadt Linz unseren Beitrag via Hochschulfond leisten. Außerdem glaube ich auch, dass es eine Teilaufgabe der Österreichischen Hochschülerschaft ist, Studienanfänger*innen für die JKU zu begeistern. Danke.
Sehr geehrte Kolleg*innen, danke Mario für diesen Antrag. Ich hoffe, ich kann die Enttäuschung durch die SPÖ ein wenig schmälern, ich kann dir in weiten Punkten sehr gut folgen. Ich persönlich, als passionierter Linzer Student, finde es ganz schlimm, wenn mir Leute aus Linz und Umgebung sagen, dass sie zum Studieren nach Wien ziehen. Ich möchte nur noch anmerken, dass unserer Meinung nach Studierende vor allem öffentliche Räume ohne Konsumzwang, leistbare Unterkünfte und Spots, Cafés und Beisln zum Socializing und eine lebendige und attraktive Kunst- und Kulturszene brauchen, darauf bist du nicht eingegangen. Wir werden aber selbstverständlich gerne den Antrag unterstützen. Danke schön.
Wir enthalten uns bei diesem Antrag der Stimme, würden aber einer Zuweisung zum entsprechenden Ausschuss zustimmen, um weiter darüber zu diskutieren. Ich glaube, dass man das Studentenleben quasi in die Innenstadt hineinbringen und Linz als studentische Stadt etablieren muss, damit man Menschen zum Studieren in Linz halten kann. Das sage ich als jemand, der zum Studieren nach Wien gegangen ist.
Danke Herr Bürgermeister, der Antrag klingt irgendwie verlockend, ich frage mich aber, ob es besonders sinnvoll ist oder ob es nicht irgendeine Beschäftigungstherapie ist. Ich glaube, man studiert nach dem Fachgebiet und weniger nach dem Ort. Insofern glaube ich, können wir uns diesen Aufwand ersparen. Ich werde mich bei der Abstimmung entweder der Stimme enthalten oder den Antrag ablehnen, ich überlege noch.
Danke schön, Mario, wir begrüßen diesen Antrag natürlich sehr und haben schon gehört, dass die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH), die lokalen ÖH und die Stadt Linz schon einige Services anbieten, aber es geht immer mehr. Wir könnten einfach einmal die Köpfe zusammenstecken und überlegen, was noch bessergehen könnte. Deswegen ersuche ich, dass wir, wenn dieser Antrag die Mehrheit findet, die lokalen Hochschulvertretungen einladen und mit ihnen gemeinsam in einer Art Workshop die Themen behandeln und daraufhin einen Antrag für den Gemeinderat finden. Danke.
Ich glaube, es ist einiges gefallen und jede Wortmeldung zeigt, dass es ein Thema ist, auch wenn der Antrag heute keine Mehrheit findet, bleiben wir dran. In der letzten Sitzung haben wir ein großes Paket rund um die Technische Universität beschlossen und ich glaube, wir sollten uns da schon in eine Richtung bewegen. Vielleicht zeichnet sich in der nächsten Zeit eine Mehrheit dafür ab, wir werden es sehen. Trotzdem danke an die, die mitstimmen.
Ich interpretiere den Wunsch von Herrn Gemeinderat Brandstetter, dass er sich eine Zuweisung zum Ausschuss vorstellen könnte, sprachlich und nicht juristisch als Antrag auf eine Zuweisung. Oder irre ich mich?
Sie irren sich natürlich nicht!
Danke für das ‚natürlich‘, auch ich kann mich irren.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: abgelehnt
Der Zuweisung des Antrages an den Ausschuss für Wirtschaft, Innovation und Verfassung wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von SPÖ (20) und FPÖ (9) mit Stimmenmehrheit abgelehnt. Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von SPÖ (20), FPÖ (9), Gemeinderat Dipl.-Ing. Dr. Obermayr von MFG, LinzPlus (2), und Gemeinderat Brandstetter, WANDEL, mit Stimmenmehrheit abgelehnt.