Fairness bei der Geldverteilung: Reform des Finanzausgleichs - Resolution

L 21 · Fraktionsantrag · 16. Sitzung

Berichterstatter:

Ergebnis:ausschuss verwiesen

Zusammenfassung

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Gefordert wird eine Reform und Neuverhandlung des inneroberösterreichischen Finanzausgleichs, um Linz als Nettozahler gegenüber dem Land deutlich zu entlasten. Begründet wird dies mit den genannten Zahlungen von derzeit 88 Millionen Euro und voraussichtlich 106 Millionen Euro im nächsten Jahr. Die Neugestaltung soll eine fairere Lastenverteilung schaffen und die in der Anlage angeführten Kritikpunkte und Vorschläge berücksichtigen. Der Landeshauptmann von Oberösterreich soll dazu einen entsprechenden Prozess einleiten. Der Gemeinderat verwies das Anliegen einstimmig an den Ausschuss für Wirtschaft, Innovation und Verfassung.

Schlagwörter (9):finanzausgleichlandesfinanzenlastenverteilungnettozahlerbudgetentlastungkommunalfinanzenwirtschaftverfassungland oberösterreich
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Gemeinderat Mag. Redlhammer berichtet über den von der NEOS-Gemeinderatsfraktion eingebrachten Antrag ## L 21 Fairness bei der Geldverteilung: Reform des Finanzausgleichs - Resolution und führt aus: „Vielen herzlichen Dank Frau Vizebürgermeisterin, ein historisches Ereignis beginnt soeben, ein anderes endet mit diesem Antrag. (Heiterkeit) Es ist eine heikle Zeit über den Finanzausgleich zu sprechen, derzeit kämpfen ja die Länder mit dem Bund, aber wir müssen und dürfen darauf hinweisen, dass Linz Nettozahler an das Land ist. Derzeit sind es 88 Millionen Euro, im nächsten Jahr werden es bereits 106 Millionen Euro sein. Daher fordern wir, dass der inneroberösterreichische Finanzausgleich neu verhandelt wird. Ich gehe jetzt nicht näher auf die Zahlen ein, im Anhang zur Resolution sind auch konkrete Reformüberlegungen des Linzer Finanzdirektors angehängt. Daher richten wir uns auch mit der Resolution an den Landeshauptmann wie folgt: 552 Der Gemeinderat beschließe: „Der Landeshauptmann von Oberösterreich Mag. Thomas Stelzer, wird ersucht, einen Prozess einzuleiten, in dem der inneroberösterreichische Finanzausgleich reformiert und neu verhandelt wird. Im Sinne einer fairen Lastenverteilung bedarf es einer sofortigen und deutlichen Entlastung durch eine Neugestaltung des (inneroberösterreichischen) Finanzausgleichs, die die gezeigten Kritikpunkte (siehe Anlage) und Vorschläge berücksichtigt." Ich ersuche um Zustimmung.“
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Der Landeshauptmann von Oberösterreich Mag. Thomas Stelzer, wird ersucht, einen Prozess einzuleiten, in dem der inneroberösterreichische Finanzausgleich reformiert und neu verhandelt wird. Im Sinne einer fairen Lastenverteilung bedarf es einer sofortigen und deutlichen Entlastung durch eine Neugestaltung des (inneroberösterreichischen) Finanzausgleichs, die die gezeigten Kritikpunkte (siehe Anlage) und Vorschläge berücksichtigt.
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Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, werte Kolleginnen und Kollegen, lieber Kollege Redlhammer, du hast es gesagt, es ist eine heikle Zeit und da die Verhandlungen aktuell gerade im Laufen sind und unser Bürgermeister Klaus Luger als Präsident des Oberösterreichischen Städtebundes ja auch in die Verhandlungen eingebunden ist, beantrage ich eine Zuweisung zum Ausschuss für Wirtschaft, Innovation und Verfassung. Vielen Dank.

Vielen herzlichen Dank. Dann gehen wir in die Verlängerung. Ich bin natürlich mit der Zuweisung einverstanden, um ein bisschen Zeit zu gewinnen. Danke.

Abstimmungsergebnis

Ergebnis: ausschuss verwiesen

Der Antrag wird einstimmig dem Ausschuss für Wirtschaft, Innovation und Verfassung zugewiesen.