Bebauungsplanänderung 06-011-01-02, KG Linz und KG Lustenau (Holzstraße - Untere Donaulände)
G 3 · Ausschussantrag · 7. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz
Ausschuss:Ausschuss für Planung und Liegenschaften
Ergebnis:angenommen
Zusammenfassung
KI GeneriertBeschlossen wurde die Bebauungsplanänderung 06-011-01-02 für den Bereich Holzstraße – Untere Donaulände in den Katastralgemeinden Linz und Lustenau. Die Verordnung legt den Wirkungsbereich fest, regelt die öffentliche Einsicht und hebt mit Rechtswirksamkeit die bisher gültigen Bebauungspläne sowie das Neuplanungsgebiet Nr. 741 auf. In der Debatte wurden vor allem die Lage der geplanten Busbucht, die Höhe der Bebauung und die Ausweitung des Straßenraums auf vier Spuren kritisch gesehen. Außerdem wurde bemängelt, dass die Abtretung für einen Fuß- und Radweg entlang der künftigen S-Bahn-Linie nicht sofort, sondern nur über ein Servitut vorgesehen sei. Die Verordnung wurde mit Stimmenmehrheit angenommen; mehrere Fraktionen enthielten sich.
AntragstextEinblendenAusblenden
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Wortmeldungen (1)EinblendenAusblenden
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, ich möchte zu G 3 und G 5 gemeinsam antworten. Grundsätzlich ist der Vorschlag der Bebauungsplanänderung natürlich notwendig, das sehen wir ein und er ist seinen Ansätzen gut, er baut auf die städtebauliche Studie auf. Nur sehen wir leider ein paar Schwachpunkte und orten Verbesserungsbedarf. Zum einen ist das die diskutierte Busbucht, die quasi auch das Gebäude, das statt diesem ehemaligen Reifendepot geplant ist, nach innen schiebt und damit zu nahe an die alte Fleischmarkthalle herankommt. Damit wird Raum dazwischen eigentlich ein Restraum und kann nicht mehr so wie im Neuplanungsgebietsplan vorgesehen, eine Möglichkeit eines attraktiven Stadtraumes bieten. Zudem ist die Bebauung relativ hoch, sie ist zwar niedriger als von der städtebaulichen Kommission vorgesehen, aber mit 35 Metern trotzdem noch ganz ansehnlich, weil die Fleischmarkthalle, glaube ich, nur 15 Meter Traufhöhe hat. Dann gibt es diese Abzweigung der Buslinie, eine Busspur, die rechts abzweigt von der Holzstraße, hier wird der Straßenraum der Holzstraße auf vier Spuren ausgeweitet. Das sehen wir eigentlich nicht als zielführend, weil der Fuß- und Radverkehr wieder geschwächt wird. Gerade von der Tabakfabrik kommend, soll ein attraktiver Weg durch dieses Areal zwischen Fleischmarkthalle und künftiger Bebauung zur zukünftigen S-Bahn-Haltestelle 338 fuhren. Ein weiterer Schwachpunkt ist aus unserer Sicht, die Abtretung entlang der zukünftigen S-Bahn-Linie. Für diese Busspuren werden, ich glaube, acht Meter abgetreten. Es geht sich nicht aus, dass gleich ein Fuß- und Radweg errichtet wird. Das wird wieder auf ein Servitut verschoben, wo es wahrscheinlich dann so ist, dass das nie zu Stande kommt, wenn hier nicht gebaut wird. Stattdessen hätte aus unserer Sicht eigentlich sofort eine Abtretung erfolgen sollen, wie das für die Buslinien vorgesehen ist. Deshalb werden sich Die Grünen bei den Punkten G 3 und G 5 der Stimme enthalten.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: angenommen
Der Antrag wird bei Stimmenenthaltung der Fraktionen von Die Grünen (10), MFG (2), KPÖ (2), LinzPlus (2) und Gemeinderat Brandstetter, WANDEL, mit Stimmenmehrheit angenommen.