Alle Infos auf einen Click: Online-Hundestadtplan für Linz erstellen

L 4 · Fraktionsantrag · 15. Sitzung

Berichterstatter:

Ergebnis:angenommen

Zusammenfassung

KI Generiert

Ein digitaler Hundestadtplan für Linz soll nach Grazer Vorbild erstellt werden, damit Hundefreilaufzonen, Hundekotsackerlspender und weitere Anlaufstellen für Hunde und ihre Besitzerinnen online auf einen Blick auffindbar sind. Begründet wird das Vorhaben mit dem bestehenden Informationsangebot auf der Stadtwebsite, das zwar bereits einzelne Hundethemen abdeckt, aber keine umfassende Karte mit allen relevanten Einrichtungen bietet. Der neue Stadtplan soll auch private Angebote und zusätzliche Serviceinformationen sichtbar machen und damit die Orientierung im Alltag erleichtern. Die Erstellung wurde dem für Digitalisierung und Medien zuständigen Mitglied der Stadtregierung aufgetragen; die Kosten sollen durch Umschichtung im Budget oder in künftigen Voranschlägen gedeckt werden. Der Beschluss wurde mit Stimmenmehrheit angenommen, bei Enthaltung von SPÖ, NEOS und MFG.

Schlagwörter (10):digitalisierunghundestadtplantierhaltungstadtkartebürgerinformationonline-servicefreilaufzonenhundekotsackerlspendermedienwesenbudget
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Gemeinderätin Mag.a Ekova-Stoyanova berichtet über den von der Grünen-Gemeinderatsfraktion eingebrachten Antrag L 4 Alle Infos auf einen Click: Online-Hundestadtplan für Linz erstellen und führt aus: „Sehr geehrte Frau Vizebürgermeisterin, liebe Freundinnen und Freunde und Kolleginnen und Kollegen, beim folgenden Antrag geht es darum, einen Online-Hundestadtplan für Linz zu erstellen. Seit kurzem gibt es in Graz eine neue Plattform, die sich ‚Grazer Online-Hundestadtplan‘ nennt. Mit einem einzigen Click sieht man, wo es einen Tierarzt, ein Klinikum oder eine Hundeschule gibt oder wo es die Möglichkeit gibt Hundekotsackerl zu besorgen. Alles das kann man von zuhause aus ganz leicht in Erfahrung bringen. Wir haben online in unserem webgis.linz.at nachgeschaut und einen Vergleich zwischen den beiden Seiten gemacht. Auf unseren Seiten sind Hundefreilaufzonen, Standorte für Hundekotsackerlspender sowie jene Zonen, wo das Mitführen eines Hundes verboten ist, eingezeichnet. Zudem finden sich auf der Stadtwebsite linz.at weitere Informationen rund um das Leben mit den Vierbeinern in der Stadt. Eine umfassende digitale Karte, die nach Grazer Vorbild auf einen Blick erkennen lässt, wo sich über Freilaufzonen hinausgehende Einrichtungen und Anlaufstellen für Hunde und deren Besitzer*innen befinden, fehlt jedoch. Um das bestehende Informationsangebot auszubauen, regen wir deshalb die Entwicklung und Umsetzung eines digitalen Hundestadtplans an, wie es ihn seit kurzem in der steirischen Landeshauptstadt gibt. Der Gemeinderat beschließe: ‚Herr Bürgermeister Klaus Luger wird als das für Angelegenheiten der Digitalisierung sowie für das Medienwesen zuständige Mitglied der Stadtregierung ersucht, die Erstellung eines Hundestadtplans nach Grazer Vorbild in die Wege zu leiten. Die Bedeckung eventuell anfallender Kosten soll durch Umschichtung im Rahmen des Budgets erfolgen bzw. in kommenden Voranschlägen berücksichtig werden.‘ Ich ersuche um Zustimmung.
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Der Gemeinderat beschließe: ‚Herr Bürgermeister Klaus Luger wird als das für Angelegenheiten der Digitalisierung sowie für das Medienwesen zuständige Mitglied der Stadtregierung ersucht, die Erstellung eines Hundestadtplans nach Grazer Vorbild in die Wege zu leiten. Die Bedeckung eventuell anfallender Kosten soll durch Umschichtung im Rahmen des Budgets erfolgen bzw. in kommenden Voranschlägen berücksichtig werden.‘
Wortmeldungen (3)EinblendenAusblenden

Danke Frau Vizebürgermeisterin, liebe Rossitza, wenn es darum geht, dass es unseren Freunden auf vier Pfoten in Linz gut geht, dann rennt man bei uns Freiheitlichen immer offene Türen ein, dafür stehen wir und dafür sind wir auch bekannt. Wir werden diesen vorliegenden Antrag natürlich mittragen. Erwähnen möchten wir kurz, dass es, wie gerade angesprochen, schon sehr viele Hinweise auf der Homepage der Stadt Linz unter Service A bis Z gibt. Man muss aber trotzdem immer sagen, dass manche Leute nicht auf die Homepage schauen. Man muss wirklich schauen, wo es was gibt und wie die Leute informiert werden. Diesen Gedanken hatten wir auch schon. Ich möchte daher die Damen und Herren im Gemeinderat informieren, dass bereits zusammen mit einem Printmedium ein Hunde-Stadtplan - also in analoger Form - in Ausarbeitung ist. Es gibt auch sehr viele ältere Menschen, die nicht ständig am Handy herumtippen oder mit dem Handy unterwegs sind, man braucht auch ein Angebot für die älteren Leute. Dieser Plan ist bereits in Ausarbeitung, die digitale Form dazu ist sehr, sehr praktisch, wir begrüßen das und stimmen daher diesem Antrag zu.

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Frau Vizebürgermeisterin, ich darf die Enthaltung der SPÖ-Fraktion zu Antrag L 4 bekanntgeben. Die Gründe dafür sind sowohl technischer als auch finanzieller Natur, ich möchte dazu fünf Punkte hervorheben. Alle relevanten und notwendigen Informationen für Hundebesitzer sind bereits auf der Linzer Seite vorhanden und sogar geografisch und grafisch dargestellt. Der Unterschied von Linz zu Graz, liegt einerseits in der Darstellung der vorhandenen Daten, andererseits verfolgt die Stadt Linz einen komplett anderen Ansatz bei der Umsetzung der eigenen Homepage. Es ist ein konzeptionelles Problem, wenn man versucht, bestimmte Komponenten anderer Seiten in die eigene zu integrieren. Das Anführen von Anbietern von Leistungen, vor allem von privaten Angeboten auf Linzer Stadtgebiet ist nicht sehr sinnvoll, wenn es parallel dazu viele schnellere, einfachere und genauere Methoden gibt entsprechende Angebote zu finden. Keiner von euch kann behaupten, dass Google nicht die erste Wahl beim Suchen von Dienstleistern ist. Die Stadt Linz braucht hier keine weiteren Dinge zu erwähnen. Die Umstellung ist auch ein finanzieller Aufwand der gerechtfertigt sein muss. Es ist nicht so, dass die Umstellung nur ein Einmalaufwand ist, die Daten, zum Beispiel die Kontaktdaten etc., müssen regelmäßig überprüft und aktualisiert werden. Es entsteht ein riesiger Mehraufwand, der in Zukunft weitere Kosten generiert. Das Grazer Beispiel ist erst seit kurzem, ich glaube, seit drei Wochen online. Es entscheiden jedoch erst die Besucher*innen-Zahlen und Seitenaufrufe über eine längere Zeitperiode, ob das auch tatsächlich so bleibt und ob der Aufwand gerechtfertigt war. Außerdem ist es diskriminierend Katzen gegenüber. Die SPÖ-Fraktion wird sich deshalb der Stimme enthalten. Danke.

Na gut, das ist interessant, ich habe vier Katzen, aber das stört mich eigentlich nicht und ich sage sowieso, dass wir irgendwo beginnen müssen. Wir können ohne weiteres ein erfolgreiches Projekt auf die Füße bringen und dann können wir an die nächsten Vierbeiner denken, das ist immer möglich. Du hast über die Wartung usw. gesprochen, versuchen wir das doch in den Ausschuss zu schicken, der sich mit Medien und Digitalisierung beschäftigt. Wir müssen in die Zukunft schauen und komplett neue Formen finden, damit wir künftig schneller, regelmäßig warten und mitdenken können. Das betrifft alle Internetseiten der Stadt. Du hast recht, wir haben das schon auf unserer Seite, aber ich bin nicht einverstanden, wenn wir all diese Firmen, die zusätzlich etwas für die Vierbeiner in unserer Gesellschaft tun, beiseitelassen. Wahrscheinlich würde uns eine gesunde Splittung zwischen staatlicher Arbeit und Privatfirmen wesentlich nach vorne bringen und unsere Zuständigkeit und die Arbeit erleichtern. Wir könnten schon ein bisschen progressiver denken. Ich hoffe, dass wir diesen Antrag zumindest in den Ausschuss schicken, dann können wir diskutieren, ob wir die Katzen auch mitnehmen oder nur bei den Hunden bleiben. Danke.

Abstimmungsergebnis

Ergebnis: angenommen

Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der Fraktion von SPÖ (20), NEOS (2) und MFG (2) mit Stimmenmehrheit angenommen.