Mobilitätskonzept für den Urfahrnaner Markt

I 11 · Fraktionsantrag · 7. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz

Berichterstatter:

Ergebnis:abgelehnt

Zusammenfassung

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Gefordert wird ein Mobilitätskonzept für den nächsten Urfahraner Markt, um Besucherströme und insbesondere den PKW-Verkehr besser zu organisieren. Hintergrund sind das Verkehrschaos und die starke Belastung der Anrainer während des Marktbetriebs. Genannt werden als mögliche Maßnahmen großräumige Sperren, Gratisparkplätze entlang der Straßenbahn, Leitsysteme und Apps. Die Zuständigkeit soll beim Stadtsenat liegen, weil mehrere Bereiche betroffen sind und die Umsetzung als städtische Aufgabe gesehen wird. Der Vorschlag wurde bei Stimmenthaltung von SPÖ, ÖVP und NEOS mehrheitlich abgelehnt.

Schlagwörter (10):urfahraner marktmobilitätskonzeptverkehrsorganisationpkw-verkehrstauanrainerbelastungverkehrschaosparkraummanagementleitsystemestadtplanung
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Gemeinderat Potočnik berichtet über den von der LinzPlus-Gemeinderatsfraktion eingebrachten Antrag ## I 11 Mobilitätskonzept für den Urfahrnaner Markt und führt aus: „Liebe Frau Vizebürgermeisterin, liebe KollegInnen, der Antrag ist so ähnlich wie I 7, das ist klar. Das Ganze war natürlich nach dem Chaos beim Urfahrnaner Markt ein aufgelegter Elfer, wo offenbar die FPÖ und wir versuchen den Ball ins Tor zu schießen. Es geht um den Urfahrnaner Markt, ganz konkret. Der Markt war ein Bombenerfolg, das ist super, das Geschäft hat geboomt. Alles gut, doch für die Anrainer, das hat unser WANDEL-Kollege schon gesagt, ist das Ganze eine große Belastung, so lustig und entspannt wie für 600.000 Besucher war das für die Anrainer nicht. Wir sind der Meinung, dass alles was sozusagen mit diesem 365 Urfahraner Markt einhergeht, insbesondere die Verkehrssituation, kein Schicksalsschlag ist, sondern das ist hausgemacht und ließe sich in Wirklichkeit leicht verbessern. Ziel dieses Antrages ist es, beim nächsten Urfahraner Markt, der schon relativ rasch daherkommt, die Besucherströme aus ganz Oberösterreich, in erster Linie den PKW-Verkehr professionell zu organisieren. Dazu gibt es einige Möglichkeiten von großräumigen Sperren bis zu Gratisparkplätzen entlang der Straßenbahn, Leitsystemen, innovativen Apps usw. wie Martin Hajart das heute schon gesagt hat. In diesem Fall ist der Stadtsenat angesprochen, weil wieder mehrere Zuständigkeiten betroffen sind und wir immer das Problem haben, dass jeder sagt, ich bin nicht zuständig. Wir haben das ja gerade gehört und am Ende scheitert es immer an diesen Zuständigkeiten, aber irgendwie ist es doch eine städtische Zuständigkeit. Der Gemeinderat beschließe: Der Stadtsenatmögerechtzeit für den nächsten Urfahraner MarkteinMobilitätskonzept entwickeln, um Stau, Verkehrschaos und die Belastung der Anrainer in Urfahr so gering als möglich zu halten. Bedeckungsvorschlag: Etwaige Kosten können durch Umschichtungen im Budget gedeckt werden. Ich bitte um Zustimmung. Dazu liegen folgende Wortmeldungen vor. ## Gemeinderat Steiger: „Sehr geehrte Frau Vizebürgermeisterin, geschätzte Kolleginnen und Kollegen, nein, täglich grüßt das Murmeltier nicht, aber unter 17 haben wir bereits einen sehr viel weiter gefassten, weitergehenden Antrag als diesen hier vorliegenden diskutiert und einhellig beschlossen. Daher ist aus unserer Sicht dieser Antrag mit 17 erledigt und wir werden uns hier enthalten. Danke“ Die Vorsitzende erteilt dem Berichterstatter das Schlusswort. ## Gemeinderat Potočnik: „Ich nehme das zur Kenntnis und freue mich, dass es den Antrag der FPÖ gegeben hat, der genau das Gleiche will. In Zukunft wird es das Chaos hoffentlich nicht mehr geben.“ Die Vorsitzende lässt nun über den Antrag abstimmen. Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von SPÖ (21), ÖVP (10) und NEOS (2) mit Stimmenmehrheit abgelehnt.
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Der Stadtsenatmögerechtzeit für den nächsten Urfahraner MarkteinMobilitätskonzept entwickeln, um Stau, Verkehrschaos und die Belastung der Anrainer in Urfahr so gering als möglich zu halten.
Wortmeldungen (2)EinblendenAusblenden

Sehr geehrte Frau Vizebürgermeisterin, geschätzte Kolleginnen und Kollegen, nein, täglich grüßt das Murmeltier nicht, aber unter 17 haben wir bereits einen sehr viel weiter gefassten, weitergehenden Antrag als diesen hier vorliegenden diskutiert und einhellig beschlossen. Daher ist aus unserer Sicht dieser Antrag mit 17 erledigt und wir werden uns hier enthalten. Danke

Ich nehme das zur Kenntnis und freue mich, dass es den Antrag der FPÖ gegeben hat, der genau das Gleiche will. In Zukunft wird es das Chaos hoffentlich nicht mehr geben.

Abstimmungsergebnis

Ergebnis: abgelehnt

Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von SPÖ (21), ÖVP (10) und NEOS (2) mit Stimmenmehrheit abgelehnt.