Digitales Service der Stadtplanung für Öffentlichkeit verbessern
L 11 · Fraktionsantrag · 15. Sitzung
Zusammenfassung
KI GeneriertDie digitale Zugänglichkeit wichtiger Dokumente und Pläne der Linzer Stadtplanung soll verbessert werden. Bebauungspläne, Flächenwidmungspläne und Unterlagen der öffentlichen Planauflage sollen für die Öffentlichkeit leichter, schneller und länger als PDF zum Download bereitstehen. Begründet wird das mit Hürden für Laien und sogar für Fachleute sowie mit dem Ziel eines bürgerfreundlicheren und zeitgemäßen Services. Als Vorbild wird Wien genannt, wo Bebauungsplan- und Flächenwidmungsplanänderungen als PDF verfügbar sind. Beschlossen wurde die Umsetzung durch Stadtplanung und Digitalisierung; Kosten können durch Umschichtungen im Budget gedeckt werden.
AntragstextEinblendenAusblenden
BeschlussformelEinblendenAusblenden
Wortmeldungen (4)EinblendenAusblenden
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Bürgermeister. Ich darf bei Antrag L 11 die Enthaltung der SPÖ-Fraktion bekannt geben. Erstens erfüllt jedes Dateiformat immer einen bestimmten Zweck, bei Bebauungsplänen hat sich das Design-Web-Format etabliert. Dieses Format garantiert nämlich die korrekte, planzeichenkonforme und maßstabsgetreue richtige Darstellung, was bei Bebauungsplänen nicht so unwesentlich ist. Auch wenn ich persönlich für jede digitale Optimierung zu haben bin, würde ich zweitens dem Gemeinderat empfehlen, sich bei diesem Antrag ebenfalls der Stimme zu enthalten, denn auch wenn eine automatisierte, korrekte Umwandlung bestehender Bebauungspläne technisch nicht möglich ist, und zwar im Hinblick auf die Maßstabstreue und Planzeichenkonformität, etc. ist es zusätzlich nach Auskunft rechtlich nicht möglich das zur Verfügung zu stellen. Hier im Antrag wird zwar Wien als Beispiel erwähnt, Wien ist jedoch anders. Linz hat sich an die rangordnungsrechtlichen Bestimmungen Oberösterreichs zu halten, und bevor der Gemeinderat voreilig etwas beschließt, das rechtlich nicht umsetzbar ist, wäre eine Enthaltung empfehlenswert. Danke.
Werte Kolleginnen und Kollegen, wir werden diesem Antrag zustimmen und können dem auch etwas abgewinnen, schon allein in Hinsicht auf die Digitalisierung und bürgerfreundliche Nutzung solcher Angebote. Wir haben im März bereits einen ähnlichen Antrag eingebracht, der in dieselbe Richtung abgezielt hat. Über Detailprobleme kann man sich danach auch noch den Kopf zerbrechen und sie einer Lösung zuführen, aber, wenn man gar nichts angeht, dann wird es auch nicht für eine smarte City reichen oder für Digitalisierungsschritte in diesem Bereich. Wir werden also zustimmen und können dem sehr viel abgewinnen, auch in Hinblick auf Transparenz.
Lorenz, danke für diesen Antrag, ich finde ihn auch aus fachlicher Sicht ganz wichtig. Es ist sehr mühsam wie das in Linz organisiert ist. Man muss praktisch immer kleine Apps herunterladen, damit man die Dokumente dann überhaupt einmal umwandeln kann. Ganz zu schweigen davon, dass es für Laien fast unmöglich ist. Ich habe mir das auch in Wien genauer angeschaut, dort sind die Dokumente und Pläne online verfügbar, jeder kann hineinschauen, es ist sogar die Flächenwidmung mit der Bebauungsplanung überlagert, was natürlich sehr praktisch ist. Mit einem Mausklick kann man das Ganze als PDF drucken. Das sollte man sich als Vorbild nehmen, um ein bürgerfreundliches Service anbieten zu können. Von uns gibt es eine Zustimmung. Danke.
Ich hoffe auf eine Zustimmung, ich habe das Abstimmungsverhalten jetzt nicht genau eruieren können, aber ich drücke die Daumen.
Abstimmungsergebnis
Ergebnis: angenommen
Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der SPÖ-Fraktion (20) mit Stimmenmehrheit angenommen.